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Hamburg: Erste Diesel-Fahrverbote in Kraft
DPA

Es ist so weit: Seit diesem Donnerstag gelten in Hamburg die ersten Fahrverbote für alle Diesel, die nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen.

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bestofhans 31.05.2018, 06:22
1. Aktionismus nichts weiter

Fahrverbot in Hamburg=2% weniger Stickoxyde?Die EU wird sich darauf nicht einlassen.Die Autoindustrie ist gefordert, alte Diesel auf ihre Kosten umzurüsten, ehrlicher zu werden und in Zukunft für saubere Abgase ihrer PKWS zu sorgen.Und wenn das nicht passiert, muß die Politik Sorge tragen, die Industrie durch Gesetze dazu zu zwingen.Geht es eigentlich noch um Schutz der Bürger oder der Lobbyisten und der Industrie?

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hooge789 31.05.2018, 06:22
2. Augenwischerei

Was soll das bringen? Ich werde jetzt nicht ein neues Auto kaufen weil man mir 1.6km Strasse verwehrt. Die angegebene Strasse wird jetzt saubere Luft genießen und drum herum bleibt alles wie es ist? Wer es glaubt wird selig.

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spon_2937981 31.05.2018, 06:28
3.

Natürlich geht es auch um Verteilung der Abgase, denn dadurch sinkt deren Konzentration, und gerade die ist ja das Problem.

Umweltzone... Dann müsste GANZ Hamburg eine solche werden, mindestens innerhalb des Ring2. Viel Spaß beim Kollaps des öffentlichen Lebens...

Außerdem: 'alte' Diesel...
Man kann auch einen Problem-Diesel haben, der gerade mal 5 Jahre 'alt' ist oder sogar jünger...

Und warum werden eigentlich alle Euro 5- Diesel über einen Kamm geschoren? Es gibt doch dabei auch viele, die bereits eine AdBlue-Abgasreinigung haben.
Die müssen sich nicht mehr nachgerüstet werden, oder? Da muss doch eigentlich nur die Abschaltvorrichtung per Software-Update deaktiviert werden.

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richey_edwards 31.05.2018, 06:43
4. Reine Symbolpolitik

Bringt gar nichts. Und schon kommt die Forderung nach „Flächendeckenden Verboten“. Das ist nichts anderes als Industriesabotage der Umwelt-Lobby.

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dasfred 31.05.2018, 08:21
5. Intelligente Verkehrslenkung

Das macht Hamburg doch gerade. Nur statt die einfache Lösung zu wählen und in vier Meter Höhe zu messen, wie es die EU erlaubt, werden die Messstellen umfahren. Das Ergebnis ist großräumig das selbe, aber die offizielle Messstelle wird wohl etwas entlastet.

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lab61 31.05.2018, 09:07
6.

Zitat von dasfred
Das macht Hamburg doch gerade. Nur statt die einfache Lösung zu wählen und in vier Meter Höhe zu messen, wie es die EU erlaubt, ...
Was heißt "wie es die EU erlaubt."
Die EU erlaubt nicht, sondern schreibt vor.
Und in der betreffenden Richtlinie steht, dass die Lufteinlassöffnungen der Messstastion in einer Höhe zwischen 1,5m und 4m liegen sollen.
Was auch logisch ist. Ich kenne nur wenige Menschen, die vier Meter und größer. Hingegen kenne ich aber viele Menschen, die sogar noch kleiner als 1,50m sind. Z.B. meine beiden Kinder.

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tn611mobil 31.05.2018, 10:16
7. Schöne Augenwischerrei

Hat schon mal jemand die Schlote der Frachtschiffe im Hafen gesehen. Nur einer von produziert wahrscheinlich mehr Abgase als alle in Hamburg zugelassen Pkw zusammen.

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tatsache2011 31.05.2018, 10:25
8. Geplapper

# Nach Ansicht von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ... Vor allem eine intelligente Verkehrslenkung könne dazu beitragen, die Luftverschmutzung "schnell und nachhaltig" zu vermindern. #

Wenn die Luftverschmutzung "schnell und nachhaltig" vermindert werden kann, warum tut man es nicht?

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styxx66 31.05.2018, 10:38
9. Hier wird die falsche Gans geschlachtet.

Zitat von tn611mobil
Hat schon mal jemand die Schlote der Frachtschiffe im Hafen gesehen. Nur einer von produziert wahrscheinlich mehr Abgase als alle in Hamburg zugelassen Pkw zusammen.
Ihr Beispiel zeigt deutlich auf, wie verlogenen und scheinheilig diese Dieseldiskussion eigentlich ist. Da wird ein bischen Kosmetik von der Politik, meiner Meinung nach das Hauptproblem in dieser Scharade, betrieben und man ist zufrieden und meint doch tatsächlich, die Kuh ist so vom Eis. Die Hauptverursacher, die Riesenschiffe und die Industrie, werden natürlich nicht tangiert und als die wahren Dreckschleudern einfach totgeschwiegen.

Hätte die Politik Eier, würden sie die Auto-Konzerne zwingen, innerhalb eines kurzen Zeitraumes, die Hardware-Variante kostenlos an die Verbraucher weiterzugeben und die Dieseldiskussion wäre vom Tisch. Dann wäre jedoch weiterhin das Problem mit den Hauptverursachern der verunreinigten Luft, also verteufelt man weiterhin den Diesel, verhindert die Hardware-Lösung und bringt die Hauptschuldigen aus der Schusslinie. Es lebe der Lobbyismus und die Korruption.

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