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Haptisches Gaspedal: Widerstand gegen das Rasen
Daimler

Was nutzt die schönste Spritspartechnik, wenn der Fahrer den Verbrauchsvorteil mit ein paar unbedachten Gasstößen ruiniert? Um Autofahrer beim Spritsparen zu unterstützen, arbeitet Mercedes an einem intelligenten Gaspedal - das setzt auf sanften Widerstand.

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cor 15.05.2012, 10:30
10. Autopilot

Zitat von LAZA74
Viel schlauer als das "intelligente Gaspedal" wäre ein automatischer Abstandshalter und Tempomat, der Drängler und Raser zuverlässig verhindert - egal welche Marke!
Interessant. Wenn Abstandshalter und Tempomat dann logischerweise nicht abschaltbar sind, sind wir eigentlich schon beim Autopilot, nicht? Ok, Lenken muss man selbst noch.

Vielleicht wollen Sie das ja. Ich will's nicht. Es gibt etwas, das nennt sich "Spass beim Fahren". Kennen Sie so was überhaupt?

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franneck 15.05.2012, 10:35
11.

Ich finde die Idee gut. Das heutige elektronische Gaspedal bietet eh so wenig Widerstand, dass man zum heftigeren Gasgeben eingeladen wird. Es ist meist schwieriger, sanft und gefühlvoll zu fahren, als einfach draufzulatschen. Ich denke, mit diesem haptischen Pedal könnte man die Psychologie des Fahrers zu einem überlegteren Gaspedaleinsatz hin beeinflussen

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nemesis001 15.05.2012, 10:41
12. Aw

Zitat von MrStoneStupid
... d.h. nur optional (das haptische Gaspedal würde mich glaube ich nerven). Übrigens wäre ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen viel wirkungsvoller. (imho)
Nein, wäre es nicht. Vielleicht für Sie, als Großstädter, der nur die Autobahn aus dem Fernseher kennt.
Fahren Sie mal so viel Autobahn wie manch anderer. Mit 120 besteht oft die Gefahr des Einschlafens.
Ich habe aus Spaß und Lust mir mal die Zeit genommen und bin auf 300 km gemütliche 140 km/h gefahren. Erstens wird das Überholen für Andere zur Qual und zweitens ist man gefühlt ewig unterwegs. Bei angenehmen 160 bis 180 schwimmt man gut im Verkehr mit. Okay, natürlich geht das nur an Tagen ohne Sonntagsfahrer.

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LAZA74 15.05.2012, 10:42
13.

Zitat von cor
Interessant. Wenn Abstandshalter und Tempomat dann logischerweise nicht abschaltbar sind, sind wir eigentlich schon beim Autopilot, nicht? Ok, Lenken muss man selbst noch. Vielleicht wollen Sie das ja. Ich will's nicht. Es gibt etwas, das nennt sich "Spass beim Fahren". Kennen Sie so was überhaupt?
Ja, das kenne ich sogar sehr gut.
Muss wohl daran liegen, dass ich mit dem Sattelzug wöchentlich ca. 2000 km fahre... und mir DA die bescheuerten Autofahrer völlig schnurz sind (ob sie vorne oder hinten auffahren merke ich eh nicht!)
Da gewöhnt man sich so sehr an den Tempomat, dass mir nach 100 km Autobahnfahrt mit dem PKW schon das rechte Bein schmerzt. Was mich aber viel mehr ärgert sind Drängler, die es nötig haben (in der Baustelle) erheblich schneller als die erlaubten (80/100/120/...) zu fahren und somit andere mit gefährden.
Ich mit meinen 100 PS kann auch beim Beschleunigen nicht mithalten, einige Fahrer hinter mir scheint das aber mehr als egal zu sein.
Kenn Sie das??


BTW: Ich bin mit meine Passat unterhalb der Werksangabe von 8,2 Liter/100 km!
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dave_t 15.05.2012, 10:44
14. Macht nur bei manuellem Schaltgetriebe Sinn...

Zitat von sysop
Um Autofahrer beim Spritsparen zu unterstützen, arbeitet Mercedes an einem intelligenten Gaspedal - das setzt auf sanften Widerstand.
... denn die meisten Autofahrer in "handgeschalteten" Autos haben ja, Kupplung sei dank, eine etwas besser entwickelte Muskulatur im linken Bein. Hier könnte ein "Gaspedal mit Widerstand" einen wirkungsvollen Beitrag leisten!

Scherz beiseite: So ein Schmarrn. Paßt aber in den Trend der Zeit, werde ich doch schon beim Öffnen einer Flasche Rotwein ermahnt, "verantwortungsvoll zu trinken". Ich trinke Wein normalerweise weil mich Alkohol in gute Laune versetzt, nicht um dabei besonders verantwortungsvoll zu sein.

Mein Auto springt erst gar nicht an, wenn der Gurt nicht im Schloß eingerastet ist. Schön, ich fahre immer angeschnallt, aber wenn man an der Tanke ein Stück zurücksetzen will nervt mich ein Auto, das mich fortgesetzt an allen Ecken vor mir selber schützen will, dann doch ungemein. Und jetzt ein Gaspedal, das rumzickt, wenn man jemanden überholen will. Ehrlich, es langt.

Ich will hier nicht der guten alten Zeit das Wort reden, als die Drosselklappe noch schön mit einem Seilzug am Gaspedal befestigt war, aber die ganzen Helferlein fangen allmählich an, zum Sicherheitsrisiko zu werden. Schon heute bremst oder lenkt mein Auto ohne mein Zutun, wenn ich entsprechende Extras dazukaufe. Was dabei verlorengeht ist die Eigenverantwortung des Fahrers. Finde ich nicht gut.

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nomadas 15.05.2012, 10:52
15. Robotex

Am besten bauen wir einen Roboter, der so das Auto fährt, dass es einfach optimal ist, für Mensch und Umwelt. Und den homo sapiens lassen wir einfach nur noch einsteigen und dem Robotex sagen, wo er hin will. Das wars dann - nur das Beste oder nichts!

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felisconcolor 15.05.2012, 10:53
16. wozu

Zitat von sysop
Was nutzt die schönste Spritspartechnik, wenn der Fahrer den Verbrauchsvorteil mit ein paar unbedachten Gasstößen ruiniert? Um Autofahrer beim Spritsparen zu unterstützen, arbeitet Mercedes an einem intelligenten Gaspedal - das setzt auf sanften Widerstand.
braucht man bei den ganzen Fahrassistenten denn noch einen Führerschein?
Langsam wirds absurd.

Das haptische Gaspedal gibt es übrigens schon länger im TPz Fuchs
als Geschwindigkeitsbegrenzer.
Wer mehr wollte musste gegen einen Druckluftzylinder antreten.
Dann ging die Fuhre auch schneller als 90 km/h.
Ökologisch natürlich sowas von unkorrekt.
Aber es macht halt Spass mit dem Teil.

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dr.u. 15.05.2012, 10:55
17. Mal nicht alle über einen Kamm scheren!!

Zitat von vogelskipper
Um im großen Stil etwas zu erreichen, müßte man schauen, wie man die Masse der Geschäftswagen Fahrer dazu bringt, dass sie schonender fahren. Denen ist es nämlich meist egal, ob sie 10 oder 15 Liter auf 100 km verbraten, da es sowieso von der Firma bezahlt wird. Und da ändert auch ein Spritpreis von 1,70 € pro Liter leider nichts. Hier wäre also ein Hebel anzusetzen, um Fortschritte zu machen, es passiert aber nichts.
Klar gibt es bei den Firmenwagenfahrern schwarze Schafe, denen Spritverbrauch egal ist und denen eine Schlater statt Gaspedal für ihre binäre Fahrweise reichen würde. Aber es gibt auch die Anderen. Die, die kostenbewust und verbrauchsorientiert fahren.

Was nervt den Jemanden, der den Sprit nicht selber zahlen muss am Meisten? Dauernd die Fahrt zu unterbrechen, weil man tanken muss. Also sollte man die Tankgröße beschränken. Maximal 45l Kraftstoff pro PKW z.B.. Wer Lust hat alle 300km an die Tankstelle zu fahren soll halt weiter rasen. Wer das nicht will, kann bestimmt auch >600km schaffen. Der Tanktourismus würde dadurch auch eingeschränkt...

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Paul Panda 15.05.2012, 10:56
18. Verbrauchsmessgerät ist besser

Zitat von sysop
Was nutzt die schönste Spritspartechnik, wenn der Fahrer den Verbrauchsvorteil mit ein paar unbedachten Gasstößen ruiniert? Um Autofahrer beim Spritsparen zu unterstützen, arbeitet Mercedes an einem intelligenten Gaspedal - das setzt auf sanften Widerstand.
Demnächst soll es ja sogar Autos geben, die erkennen, ob ein Fahrer müde ist und sich dann von selbst abschalten. Dies alles empfinde ich als Bevormundung durch technischen Schnickschnack, die mir den Spaß am Autofahren endgültig verdirbt und mir gestohlen bleiben kann. Mich nervt schon das Gefiepe, wenn ich den Gurt mal nicht schnell genug anlege.

Um Sprit zu sparen, fahre ich schon seit langem mit regelmäßigem Blick auf die aktuelle Verbrauchsanzeige, die heute in vielen Wagen zur Standardausrüstung gehört: Durch das Rollen im Leerlauf und durch niedertouriges Fahren im richtigen Moment bekomme ich mit dieser Methode ein gutes Feedback, wieviel ich spare: Mit Blick auf den Verbrauchsmesser komme ich auf dem Weg zur Arbeit (13 km) auf einen Durchschnittsverbrauch von ca. 6,9 Litern. Bei herkömmlicher Fahrweise beträgt mein Durchschnittsverbrauch dagegen etwa 8,5 Liter oder mehr. So lange die Benzinpreise jedoch permanent steigen, ist auch dies auf die Dauer aber auch nicht mehr als ein schwacher Trost.

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saako 15.05.2012, 10:56
19. spritsparen?

Wäre weniger PS nicht die bessere Lösung?
Da fällt mir noch eine Lösung ein, die wohl im Zeitalter der elektronischen Information in Vergessenheit geriet: Btrett unterm Gaspedal.

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