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Höhere Bußgelder: Bundesländer fordern abschreckende Strafen für Verkehrssünder
DPA

Die Bundesländer sprechen sich nach einem Medienbericht für höhere Bußgelder bei Verkehrsverstößen aus. Eine entsprechende Beschlussvorlage soll auf der Verkehrsministerkonferenz verhandelt werden.

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wasistlosnix 19.04.2018, 10:49
1. Welche Posse

Wenn ich die Bahnsteige erhöhe dann müssen auch all Regionalzüge ausgetauscht werden die sind nämlich auf 55cm ausgelegt. Oder es würde was heute Barrierefrei ist es morgen nicht mehr sein. Das wir dann richtig Teuer und wäre bescheuert.
Ist wohl der Barriere zwischen beiden Ohren geschuldet.

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jberner 19.04.2018, 10:51
2. Falschparker

Falschparken wird immer noch als "lässliche Sünde" angesehen, ist für andere, vor allem nicht motorisierte, Verkehrsteilnehmer in den meisten Fällen jedoch eine echte Behinderung und Ärgernis. Höhere und auch eingetriebene Bußgelder sind das mindeste, wirklich hilfreich ist aber nur konsequentes Abschleppen. Außerhalb Deutschlands macht man damit gute Erfahrungen (und reduziert auch die innerstädtische Belastung durch ersetzbaren Autoverkehr).

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hlschorsch 19.04.2018, 11:18
3. Überfällig!

Wer zwischen 50000 und 100000 Euro für seinen SUV ausgegeben hat, dem sind die 15 Euro für das Parken auf Geh- und Radwegen schlichtweg egal. Entsprechend sieht es in den Städten aus. Dass die Bussgelder so niedrig sind ist für mich auch ein politisches Statement: SPD und CDU sind an einer echten Verkehrswende garnicht interessiert, was auf den Geh- und Radwegen passiert ist für die GroKo einfach nicht wichtig, Hauptsache die Strassen bleiben frei. Da nützen auch ein paar mit viel Bromborium eröffnete Radwege nix, die sowieso wieder zugeparkt werden.

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ChrisLockes 19.04.2018, 11:50
4. Es geht nur um´s Geld

Ordnungs- und Bußgelder machen inzwischen einen Großteil der Haushalte vieler Städte und Gemeinden aus. Es geht hier nicht um das hehre Ziel der Verkehrserziehung, sondern ausschließlich um das liebe Geld für die klammen Kommunen. Daher auch der Blick auf das Ausland, um zu checken, was man den Bürgern zumuten kann.

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Pickle_Rick 19.04.2018, 11:55
5.

Bußgelder sollten nicht pauschal angehoben werden. Sie sollte sich eher am Einkommen orientieren, damit Verstöße nicht einfach ganz gewusst begangen und dann aus der Portokasse bezahlt werden. Es sollte jedem quasi gleich weh tun. Mal sind das dann eben 100 und mal 1000 €.
Schön wäre ansonsten mehr Augenmaß bei den Kontrollen. Auf gut ausgebauten Straßen, wo der Verkehr unfallfrei etwas schneller fließt als erlaubt, gilt zwar auch die StVO. Sie ist eben ein relativ starres Regelwerk. Hauptsächlich dort abzukassieren und die Gefahrenstellen und besonders schützenswerten Bereiche (Schulen,.Kindergärten Wohngebiete etc.) wenig zu beachten, ist keine gute Idee.

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Andreas J. 19.04.2018, 11:58
6. Mehr Kontrollen und höhere Bussgelder ...

... müssen einfach sein. Ich versuche, mich an die Verkehrsbeschränkungen auch zu halten, was mir nicht immer gelingt. Weil ich z.B. Angst bekomme, wenn ein LKW in der Baustelle, in der 60 km/h vorgeschrieben sind, mir mit 3m Abstand folgt. Ich kann den auch nicht anzeigen, da ich nicht fotografieren darf während der Fahrt und ich einen Beweis benötige. Sonst läuft man Gefahr wegen Verleumdung angezeigt zu werden.

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germaphobe 19.04.2018, 12:42
7. Prozentual!

Was bringen höhere Bußgelder, wenn es Leute gibt, die weit über 100k im Jahr verdienen? Höhere Bußgelder tun nur Normalverdienern und dem Nierdiglohnsektor weh. Prozentual am Einkommen, genau wie bei Gericht in Tagessätzen und schon tut es jedem gleich weh.

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arr68 19.04.2018, 12:59
8. Tagessätze

die Bestrafung muss jedem gleich weh tun. Also basieren wir alle Verstöße auf den bekannten Tagessätzen. Die sind für alle Autofahrer gleich schmerzhaft, sonst würde man sie vor Gericht nicht so häufig nutzen.

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3-plus-1 19.04.2018, 12:59
9.

Als Radfahrer habe ich mit der populistischen Forderung von drastisch hohen Bußgeldern für "Raser" so meine Probleme. In der Praxis fürchte ich da nämlich keine Kontrollen an Unfallschwerpunkten sondern da, wo gute Einnahmen zu erwarten sind und die Staatsmacht davon ausgeht, dass die gefassten "Täter" keinen Widerstand leisten und zahlen können.

Anders ausgedrückt, ich erwarte dann eher, dass mir als "Raser" im Hochsommer morgens um 05:00 Uhr in der menschenleeren Spielstraße bei athemberaubenden 12 km/h tretloser Rollgeschwindigkeit auf dem Fahrrad aufgelauert wird ("fast doppelt so schnell, wie Schrittgeschwindigkeit! Skanadal!") als dass eine stärkere Verfolgung der Hochleistungsboliden in der Stadt (AMG, Lamborghinis, etc.) erfolgt, wenn die zum demonstrativen Sprint ansetzen. Das kostet ja Aufwand und man kann nicht einfach zwei Fußpolizisten zum Abkassieren abstellen.

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