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Höhere Bußgelder: Bundesländer fordern abschreckende Strafen für Verkehrssünder
DPA

Die Bundesländer sprechen sich nach einem Medienbericht für höhere Bußgelder bei Verkehrsverstößen aus. Eine entsprechende Beschlussvorlage soll auf der Verkehrsministerkonferenz verhandelt werden.

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vubra 19.04.2018, 16:41
50. Es ist

sehr wahrscheinlich das Bußgelder die von Städten und Gemeinden erhoben werden können bald so ausfallen das man sich dafür einen Kredit aufnehmen muss. Was keiner bemerken will ist der Fehler im System des immer weiter auspressen und in allem Gewinnbringen müssendem. Deutsche Bürger sind abgerichtet auf immer mehr verdienen, weil die höhe der Bußgelder bald nicht mehr bezahlbar ist ohne zweitjob. Wer jetzt glaubt ich übertreibe sollte sich derzeit auf dem Wohnungsmarkt umschauen, genau dieser Effekt greift nun auf alle anderen Bereiche. Der Fehler im System ich wiederhole mich da ihn keiner sehen kann oder will. Ausser derzeit sehr wenigen.

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frenchie3 19.04.2018, 16:42
51. @14 Sie hören nichts davon

daß LKW-Fahrer bestraft werden, Rückschluß da tut sich nichts!? Wenn man für jeden abgefangenen LKW extra einen Artikel schreiben würde hätte man jeden Tag viel zu lesen. Bei denen kommt zum Rasen (beweisbar durch Tachoscheibe) noch Ladungssicherung, Pausenzeiten, Ladegewicht und haste noch dazu. Aber egal, nur weil andere nicht bestraft werden muß man das beim Rest lassen?

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Frank Zi. 19.04.2018, 16:44
52.

Ich fahr immer 10km/h langsamer als erlaubt, da kann gar nichts passieren mit den Blitzern.

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quark2@mailinator.com 19.04.2018, 16:49
53.

Sollte abhängig vom Einkommen sein, damit es jeden gleich abschreckt. Während 50,- EUR bei H4 direkt zu Hunger führt, sind sie für andere fast egal. Da ist Skandinavien wirklich mal Vorbild. Vor Gericht gibt es ja auch Tagessätze.

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ohjeee 19.04.2018, 16:56
54. 1

Zitat von Margaretefan
Warum Sie offensichtlich drauf bestehen, alle Beschilderungen für gut oder gar richtig anzuerkennen - was sie leider nicht sind, denn auch in dem Fall gibt es vielen, real existierenden Unsinn oder gar zumindest so was wie Schlampereien beim Aufstellen bzw vergessen der Schilder - ist mir ein Rätsel? Ebenso warum Sie es für nötig halten alle "Erwischten" über einen Kamm zu scheren? Alles Rowdys und Raser, für Sie. Nun ja, dann sind Sie halt der einzig Unfehlbarkeit in unserem Land und zudem in einem Maße von der Unfehlbarkeit der Obrigkeit überzeugt, dass das auf mich einen nicht wirklich überzeugenden Eindruck macht. Ich wäre halt für ein Tempolimit von 130 km/h, weil's viele vorteilhafte Fakten schafft. Z.B. jeden dazu bewegen würde, nicht mehr mit 180 km/h über die BAB zu düsen. Leute die das dann immer noch tun, wären dann tatsächlich Raser und Rowdys. Die Anzahl von schweren Unfällen bei diesen Geschwindigkeiten würde zwangsläufig abnehmen und die Umwelt würde weniger belastet. Bei max 130 km/h sinkt der Gesamtverbrauch sicher merklich und in Gefahrensituationen ist es wesentlich einfacher bei 130 km/h noch unfallverhindernd reagieren zu können.
Ich halte weder alle Beschilderungen für gut oder notwendig, noch halte ich mich an alle Regeln. Weder als Radfahrer, noch als Auto- oder Motorradfahrer. Ich weiß gar nicht, wo Sie das aus meinem Kommentar heraus gelesen haben.
SIE sagen, dass in D auf den Autobahnen das Problem die offenen Abschnitte sind, und dass daraus ein Schilderwald entstünde, bei dem Sie nicht mehr alle Verkehrszeichen erfassen können. Das ist in meinen Augen Unsinn. Gerade die Abschnitte ohne Tempolimit gelten als die Sichersten Straßen weltweit. Natürlich würde die Anzahl der schweren Unfälle bei Tempo 180 abnehmen, wenn ich nicht mehr 180 fahren darf. Aber sind das denn tatsächlich so viele? Haben Sie mir eine Statistik, die eine besondere Gefährlichkeit schnellen Streckenabschnitten beimisst?
SIE suchen Ausreden, warum SIE zu schnell fahren. Wenn ich zu schnell fahre und geblitzt werde muss ich halt bezahlen. Egal ob ich das Schild als unsinnig ansehe. Aber vor allem suche ich nicht die Schuld bei Dritten für meine Fehler. Und wenn es Sie überfordert, Schilder auf der Autobahn zu erfassen, sollten Sie sich vielleicht überlegen, gar nicht mehr auf der BAB zu fahren, oder besser noch überhaupt nicht mehr ins Auto zu steigen.

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ohjeee 19.04.2018, 17:03
55. 1

Zitat von Pickle_Rick
Meine Güte, es sollte aber auch noch so etwas wie Verhältnismäßigkeit und Augenmaß geben. Es ist doch ein Unterschied ob man mit einem PKW (durchschnittliches Gewicht in D 1.400 kg) oder einem Fahrrad + Mensch einen Zusammenstoß hat.
Sollte es so etwas wie Verhältnismäßigkeit und Augenmaß geben sollen, dann müsste es Gewichtsabhängige Straftat- oder Bußgeldtatbestände geben.
Fahrradunfälle mit Personen können auch tödlich oder schwer verletzt ausgehen, bei Kleinkindern sowieso (war erst vor ein paar Wochen wieder ein Beispiel in der Presse).
Sie, werter Forist, sind mit der Grund, warum Radfahrer allgemein oft als Verkehrs-Rowdies angesehen werden. Und wenn ich mir die Spielstraße vor der KiTa meines Sohnes anschaue, dann fallen überwiegend Radfahrer negativ auf.
Sie wollen als Radfahrer die gleichen Rechte wie Pkw haben, aber die Regeln bitte nach eigenem Gusto. Rote Ampel, pff, lass ma verhältnismäßigkeit walten, Geschwindigkeit gilt für mich eh nicht, Fußgängerzone sch*egal, mit Anlauf aus einer Seitenstraße über den Zebrastreifen. Als Radfahrer stehe ich nämlich über Verkehrsregeln.

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Daniel_Sonntag 19.04.2018, 17:06
56. Bußgelder am besten Abhängig vom Einkommen

Für viele können 70€ viel Geld sein und am Ende vom Monat richtig weh tun. Unverhältnismäßig - gerade dann wenn jemand die Übertretung aus Unachtsamkeit und nicht Mutwillig begangen hat. Andere wiederum lachen über solche Strafen und ignorieren teilweise absichtlich die Tempolimits. Deshalb kann eine "Verkehrserziehung" nur dann klappen, wenn sich Strafen am Einkommen orientieren und wenn diese bei Wiederholten Verstößen deutlich erhöht werden....

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ohjeee 19.04.2018, 17:08
57. 1

Zitat von trader_07
Ich finde es lustig, wenn hier einige Foristen (nicht Sie!) fordern, für kleinste Parkverstöße sollte es ein nach Einkommen gestaffeltes Ordnungsgeld geben. Am besten braucht's für diese Foristen wohl noch einen Gerichtstermin, um a) erst einmal zu klären, wer überhaupt den Verstoß begangen hat und b) anschließend dessen Einkommen festzustellen. Und dann kommt 15 Euro raus, weil es ein Geringverdiener war. Herr, wirf Hirn! Zu Ihrem Vorschlag Halterhaftung: Der Halter meines Fahrzeugs, das ich tagtäglich nutze, ist eine GmbH. Und nun?
Generell Fahrtenbuch für Dienstwagen und gut is.
Zur Halterhaftung allgemein: Gibts in Österreich schon seit jeher. Da wird von hinten geblitzt und der Halter bekommt das Knöllchen und Fahrverbot. Es sei denn er benennt den tatsächlichen Fahrer. Dann gibt es auch nicht den überbordenden Verwaltungsverkehr, mit Bilderabgleich, nee, kann nicht der Halter sein (zu jung, zu alt, anderes Geschlecht), nochmal eine Anfrage an die Wohnortgemeinde, blöd, Ausweis wurde in Gemeinde X ausgestellt, dort wieder anfragen, ggf. Partner mit anfragen,...
Für Parkverstöße gilt auch ehute schon Halterhaftung.

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Flari 19.04.2018, 17:13
58.

Zitat von trader_07
Zu Ihrem Vorschlag Halterhaftung: Der Halter meines Fahrzeugs, das ich tagtäglich nutze, ist eine GmbH. Und nun?
Dann muss halt die GmbH das Bussgeld zahlen, ganz einfach. :-)
Geht es um einen Verstoss im Punktebereich, stehen auch weiterhin die derzeitigen Möglichkeiten offen, also entweder findet sich der zu belastende Fahrer, oder es wird das Fahrtenbuch angeordnet, damit er zumindest zukünftig ausfindig gemacht werden kann.

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cindy2009 19.04.2018, 17:14
59. @frenchie3

"------
frenchie3 heute, 16:42 Uhr
51. @14 Sie hören nichts davon
daß LKW-Fahrer bestraft werden, Rückschluß da tut sich nichts!? Wenn man für jeden abgefangenen LKW extra einen Artikel schreiben würde hätte man jeden Tag viel zu lesen. Bei denen kommt zum Rasen (beweisbar durch Tachoscheibe) noch Ladungssicherung, Pausenzeiten, Ladegewicht und haste noch dazu. Aber egal, nur weil andere nicht bestraft werden muß man das beim Rest lassen?----" witzig, eben habe ich noch mit dem Chef vom Lager gesprochen, wie denn das mit der Ladung Sicherung sei, weil ja auch der Verlader mit haftbar gemacht wird. Was bei uns schon an LKW vorfahren, sollte man nicht glauben. Wir lernen regelmäßig diese ab. Das kann gar nicht alles von den Behörden geprüft werden.

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