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Honda Africa Twin: Mit dir fahr' ich bis ans Ende der Welt
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Die Africa Twin ist der Inbegriff des Reisemotorrads, Fans weltweit lieben die robuste Enduro. 13 Jahre ließ sich Honda Zeit mit einem Nachfolger, jetzt ist die neue Twin da. Das Warten hat sich gelohnt.

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lupidus 23.01.2016, 14:41
1.

wenn ich mich recht erinnere, hatte meine twin 60ps, nicht 50. und wo bitte war der motor "schlapp" ? sicher, es war keine fireblade, wollte und sollte sie auch nie sein. ich empfand mich jedoch nie untermotorisiert. ich fand es eher erstaunlich wie honda es schaffte, dass sich eine so hohe und schwere maschine dermaßen leichtfüßig bewegen ließ.

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tommahawk 23.01.2016, 14:56
2. Für echten Offroad-Einsatz zu schwer!

Toller Versuch. Keine Frage.

Zur Durchquerung des Pentecost-Rivers auf der legendären Gibb River Road in den australischen Kimberleys dürfte das Gefährt aber dann doch nichts taugen. Das Gewicht ist entscheidend für ein gutes Handling, das auch mal schnelle Ausweichmannöver ermöglichen oder Umkipper auf den langen Tiefsandpassagen dort verzeihen muss

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jouvancourt 23.01.2016, 14:57
3. wie alle anderen ...

Es gibt kaum eine Enduromaschine, die ich in den letzten 30 Jahren nicht in der Wüste gefahren hätte. Wir Weltenbummler hätten uns als Nachfolgerin der Africa Queen eine robuste, einfach aufgebaute Reisemaschine gewünscht, die überall zu reparieren ist. Doch es kommt eine moderne Enduro daher, die von den Fahrleistungen von KTM locker abgehängt wird und nicht so blind zu fahren ist wie z.B. die 1200er GS. Also ein Einheitsmotorrad mit sicher guten Geländeigenschaften, aber sehr hohem Gewicht und viel Elektronik. Im Osten nichts Neues...

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stefan taschkent 23.01.2016, 15:08
4.

Habe meine "Alte" (BJ 2000) immer noch in der Garage und könnte mir kein besseres Motorrad wünschen. Kaum technischer Schnickschnack und damit ideal für die wirklich entfernten Regionen. Kommt leider, wie der ebenfalls unkaputtbare und mit nichts außer bisher nur ansatzweise getesteter Differentialsperren sich in der Nachbargarage langweilende Land Cruiser kaum bis nie zum Einsatz. Die Entwicklungen in Nordafrika usw. machen es nicht einfacher. Aber immer gut zu wissen dass man könnte, wenn man wöllte.

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tommahawk 23.01.2016, 15:14
5. Die alten Maschinen waren leichter

Stimmt, lupidus, die alte AT hatte 60PS, es gab in D aber auch gedrosselte Versionen mit 50 PS. Das Gewicht lag je nach Modell bei 187 bis 205kg ohne Fahrer.

Richtig gut für echte Offroadeinsätze war auch die XT600 von Yamaha, ein echter Lastesel mit nur 160 kg Leergewicht. Ich denke da an die Tour hoch ans Cape York in Queensland/Australien.

Mit Begleitfahrzeug und Leuten, die einem abends das klimatisierte Zelt aufbauen und einen notfalls aus dem Schlamm ziehen, sollte das neue 2016er Dickschiff aber allemal reichen.

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tommahawk 23.01.2016, 15:18
6. Frage an 'jouvancourt'

Was wäre heute denn Deiner Meinung nach das optimale Gerät für echte Offroadtouren?

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k.hohl 23.01.2016, 15:46
7.

Zitat von jouvancourt
..... Wir Weltenbummler hätten uns als Nachfolgerin der Africa Queen eine robuste, einfach aufgebaute Reisemaschine gewünscht, die überall zu reparieren ist. Doch es kommt eine moderne Enduro daher, die von den Fahrleistungen von KTM locker abgehängt wird und nicht so blind zu fahren ist wie z.B. die 1200er GS. Also ein Einheitsmotorrad mit sicher guten Geländeigenschaften, aber sehr hohem Gewicht und viel Elektronik. .....
Deshalb bleibe ich bei 2-Ventil-Boxer.
Gebrauchte, mit sehr wenigen KM gibt es (noch?) für kleines Geld. Die Schwachstellen sind bekannt, Ersatzteile (zur Not aus weltweit) günstig verfügbar.

60PS bei einem Reisemotorrad reichen auch locker - sobald man die dt. Autobahn verlassen hat.

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peter-k 23.01.2016, 15:49
8.

Ich bin sicher sie wird ihren Weg machen. Vielleicht auch erst einige Jahre spater, nachdem der Markt ihren Wert zu schaetzen weiss. War ja bei der Original AT auch so.

Aber gewuenscht haben wir uns eine 800 ccm AT mit ABS, die eigentlich genauso sein sollte wie die Vorgaengerin, aber 30 kg weniger auf den Rippen hat. Und sonst nix an grosser Elektronik.

Ralley Lackierung braucht sie fuer mich auch nicht, aber Doppescheinwerfer die beide waehrend der Fahrt in Betrieb sind.

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ebert 23.01.2016, 16:27
9. Falsche Daten!

Die RD04 wog vollgetankt 238 kg, die RD07 230 kg - beide mit 750 ccm und 60 PS.
Also unterm Strich auch keine Leichtgewichte!
Meine TA PD 10 wiegt vollgetankt 216 kg, hat aber nur 50 PS.
Und die mit der neuen AT vergleichbare KTM 1050 wiegt vollgetankt ebenfalls 247 kg.
Im Klartext - leichte Reiseenduros gibt es nicht. Entweder knallhartes Wettbewerbsgerät oder bequemes Dickschiff.

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