Forum: Auto
Honda Monkey: Comeback des Mikroflitzers
Honda

Vom Vergnügungspark auf die Straße - die Honda Monkey hat eine seltsame Karriere hinter sich. Der Spaßfaktor bleibt hoch. Nur eine Sache haben die Entwickler bei der Neuauflage des Motorrads vergessen.

Seite 2 von 4
dolfi 15.03.2019, 09:27
10. Green Monkey?

Ja muss den jeder Bericht des Spiegel über Motorräder immer mit einem warnenden Zeigefinger in Richtung E-Mobilität gehen? Was soll denn das? Ihr nörgelt ja auch nicht bei einem Farrari oder Lambodschini, dass er doch so viel Potential für Batterien hätte. Lasst den Affen doch einfach knattern, vielleicht macht das ja den Charme der Kiste aus, vielleicht will ja der Käufer genau dieses urige Design der Monkey. Etwas entspannter, lieber SPON-Redakteur, die E-Mobile werden uns schon noch früh genug nerven.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Modestuss 15.03.2019, 09:31
11. Warum Elektro bei 1,5 ltr. Verbrauch?

Für einen arg umweltverschmutzenden Batteriesatz für 900 Euro kann man für 30.000 km Sprit kaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Elnivel 15.03.2019, 09:58
12. Bitte wie in Österreich B-Führerschein mit Code 111 einführen

Ich habe den Eindruck, dass die Motorradfahrerszene in Deutschland zunehmend vergreist. Immer öfter sieht man beim Abnehmen der Helme graue oder haarlose Köpfe auftauchen, auch ich gehöre zu dieser Gruppe. Ich sehe das Problem bei der komplizierten Regelung, wie man heute als Fahranfänger an einen Motorradführerschein kommt. Zu meiner Zeit konnte man noch die Auto- und Motorradführerscheinprüfung mit 18 Jahren sinnvoll zusammenlegen. Die Kosten hielten sich noch im Rahmen. Dann wurden aus Sicherheitsgründen immer mehr Abstufungen hinsichtlich des Alters der Fahranfänger und der Leistungsklassen eingeführt. So sinnvoll das vielleicht auch war, ist das ganze heute in Deutschland zu einem teuren Bürokratiemonster verkommen. So ist es kein Wunder, dass immer weniger junge Menschen einen Motorradführerschein überhaupt machen. Vergleicht man die Regelungen bei unseren europäischen Nachbarn, dann kann man nur neidisch werden. Wir sollten uns daran ein Beispiel nehmen. In Österreich kann man sich nach 5 Jahren Besitz des Autoführerscheins, mit ein wenig Nachschulung und Kosten (250 Euro), den Code 111 in seinen B-Führerschein eintragen lassen. Damit darf man dann leichte Motorräder bis 125ccm (wie die Honda Monkey) durch den Straßenverkehr bewegen. In der Folge ist man als Zweiradfahrer weniger Gefahren ausgesetzt, weil man für die anderen Verkehrsteilnehmer kein Hindernis mehr darstellt (Stichwort: 45 km/h-Grenze bei Mopeds).
Ich sehe das ganze auch als einen wichtigen Schritt in Richtung CO2-Reduzierung und Umweltschutz. Durch eine vereinfachte Führerscheinregelung könnten sich mehr Menschen dazu entscheiden, statt mit dem Auto, mit einem Zweirad zur Arbeit zu fahren (gerne auch elektrisch). Positive Folgen wären Energieeinsparung, Verkehrs- und Parkplatzentlastungen in den Innenstädten und Ballungsgebieten. Viele Großstädte in Asien wären verkehrstechnisch schon längs kollabiert, wenn sich die meisten Menschen dort nicht mit einem Zweirad, sondern mit einem Auto fortbewegen würden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mcbrayne 15.03.2019, 10:03
13. Verpasste Chance

Hier muss ich dem Autor recht geben und den Ewiggestrigen entgegnen : hier hat Honda eine Chance verpasst, Retro mit Future erfolgreich zu kombinieren. Ein Cityflitzer/Spassbike darf heute ruhig auf Elektromotor aufbauen. Sollte sogar, da das Aus der Verbrennungsmotoren quasi schon Pflichtprogramm ist. Ich habe 5 Mopeds in der Garage stehen, davon 2 die fast 60 Jahre alt sind. Wenn ich mir heute etwas Neues kaufe, dann soll das modern sein. Altes Eisen gibt es genug auf dem Markt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mikeww 15.03.2019, 10:08
14. Kommt bestimmt noch

Wenn man den Ankündigungen glauben darf kommz das E-Mopped von Honda in den nächsten Jahren. Den 125er Motor kennt man schon lange, spätestens seit 2008 in der ANF 125 Innova. Das Getriebe lässt sich ohne Kupplungshebel schalten, man muss sich aber erst an den Umgang mit der Schaltwippe gewöhnen - dann ist auch nichts hakelig. Motorisierung ist für den Stadt- und Berufsverkehr absolut ausreichend (und man lernt schnell jede Lücke zu nutzen), ab Tempo 80 wird es allerdings zäh. Der Spaßfaktor ist groß, allerdings haben MSX und ANF den größeren Altagsnutzwert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mikeww 15.03.2019, 10:10
15.

Zitat von omguruji
Ich sah gestern eine Monkey in der Stadt und staunte über eine Art zweite Zündkerze unten am Zylinder. Oder hat sie etwas mit dem Öldruck oder der Temperatur zu tun?
Vermutlich haben Sie die Lambda-Sonde am Auspuffkrümmer gesehen. Das Ding hat Einspritzung und Kat und erfüllt damit die aktuellen Abgasvorschriften.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mikeww 15.03.2019, 10:18
16. Nicht für längere Strecken geeignet?

Zitat von Kamillo
Verbrenner ist heutzutage nicht mehr zeitgemäß, vor allem bei Fahrzeugen, die nicht für längere Strecken geeignet sind.
Er fährt zwar auf einer C90, aber googeln Sie mal nach Ed March, Alaska to Argentina. 400 km an einem Tag auf einer Innova habe ich auch schon geschafft, es gibt zugegeben aber auch bequemere Fahrzeuge ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
widower+2 15.03.2019, 10:23
17. @Elnivel

Alte Säcke dürfen in Deutschland mit ihrem Führerschein Klasse 3 (jetzt B) auch Motorräder bis 125 ccm fahren, wenn der Lappen vor 1980 erworben wurde. Ich dürfte die Monkey zum Beispiel auch ohne Motorradführerschein oder Zusatzeintrag im bestehenden Führerschein fahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mikeww 15.03.2019, 10:29
18. Graubärte

Zitat von Elnivel
Ich habe den Eindruck, dass die Motorradfahrerszene in Deutschland zunehmend vergreist. Immer öfter sieht man beim Abnehmen der Helme graue oder haarlose Köpfe auftauchen, auch ich gehöre zu dieser Gruppe. Ich sehe das Problem bei der komplizierten Regelung, wie man heute als Fahranfänger an einen Motorradführerschein kommt. Zu meiner Zeit konnte man noch die Auto- und Motorradführerscheinprüfung mit 18 Jahren sinnvoll zusammenlegen. Die Kosten hielten sich noch im Rahmen. Dann wurden aus Sicherheitsgründen immer mehr Abstufungen hinsichtlich des Alters der Fahranfänger und der Leistungsklassen eingeführt. So sinnvoll das vielleicht auch war, ist das ganze heute in Deutschland zu einem teuren Bürokratiemonster verkommen. So ist es kein Wunder, dass immer weniger junge Menschen einen Motorradführerschein überhaupt machen. Vergleicht man die Regelungen bei unseren europäischen Nachbarn, dann kann man nur neidisch werden. Wir sollten uns daran ein Beispiel nehmen. In Österreich kann man sich nach 5 Jahren Besitz des Autoführerscheins, mit ein wenig Nachschulung und Kosten (250 Euro), den Code 111 in seinen B-Führerschein eintragen lassen. Damit darf man dann leichte Motorräder bis 125ccm (wie die Honda Monkey) durch den Straßenverkehr bewegen. In der Folge ist man als Zweiradfahrer weniger Gefahren ausgesetzt, weil man für die anderen Verkehrsteilnehmer kein Hindernis mehr darstellt (Stichwort: 45 km/h-Grenze bei Mopeds). Ich sehe das ganze auch als einen wichtigen Schritt in Richtung CO2-Reduzierung und Umweltschutz. Durch eine vereinfachte Führerscheinregelung könnten sich mehr Menschen dazu entscheiden, statt mit dem Auto, mit einem Zweirad zur Arbeit zu fahren (gerne auch elektrisch). Positive Folgen wären Energieeinsparung, Verkehrs- und Parkplatzentlastungen in den Innenstädten und Ballungsgebieten. Viele Großstädte in Asien wären verkehrstechnisch schon längs kollabiert, wenn sich die meisten Menschen dort nicht mit einem Zweirad, sondern mit einem Auto fortbewegen würden.
Wer den Führerschein Klasse 3 (für PLW) vor dem 1.4.1980 gemacht hat darf damit auch 125er fahren. Die Leute sind heute daher älter als 56.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schredder66 15.03.2019, 10:33
19. Future?

Zitat von mcbrayne
Hier muss ich dem Autor recht geben und den Ewiggestrigen entgegnen : hier hat Honda eine Chance verpasst, Retro mit Future erfolgreich zu kombinieren. Ein Cityflitzer/Spassbike darf heute ruhig auf Elektromotor aufbauen. Sollte sogar, da das Aus der Verbrennungsmotoren quasi schon Pflichtprogramm ist. Ich habe 5 Mopeds in der Garage stehen, davon 2 die fast 60 Jahre alt sind. Wenn ich mir heute etwas Neues kaufe, dann soll das modern sein. Altes Eisen gibt es genug auf dem Markt.
Wer uralte Technik - Elektromotor und Batterie(n) - mit Innovation und Zukunft gleichsetzt, der hat schon verloren. Die Zukunft ist eben nicht, sich mit einer angeblich weltrettenden Technologie die Zukunft zu verbauen, sondern für die verschiedenen Einsatzzwecke ein passendes Antriebskonzept anzubieten. Elektromobilität ist weder heute noch wird es in Zukunft das "one fits all" sein. Die Befürworter der Elektrisierung werden wahrscheinlich nicht lange genug leben, um ihre Fehleinschätzung zu erleben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 4