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ICCT-Studie: Diesel-Pkw stoßen teils mehr Stickoxide aus als Lkw
DPA

Die Umweltschützer des ICCT haben einst die VW-Affäre ins Rollen gebracht. Jetzt lösen sie mit einer neuen Studie Besorgnisse aus: Danach sind moderne Dieselautos sogar schmutziger als Lkw.

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felisconcolor 06.01.2017, 11:13
1. Baut

wieder anständige Automotoren mit Vergasern und Abgasrückführung. Runter mit den Verdichtungsdrücken und Verbrennungstemperaturen, dafür mal wieder anständigen Hubraum.
(gilt auch für Dieselmotore entsprechend) Der Verbrauch wird sich bei sauber eingestellten Vergasern nicht signifikant ändern. Kohlenwasserstoffe und erst Recht NOx sind kein Thema. Ja es gibt etwas mehr CO2, aber irgendwas ist ja immer. Aber solche Motore haben nie jemanden umgebracht. (btw. die heutigen allerdings auch nicht)

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hansfrans79 06.01.2017, 11:17
2. Autofahren

Das Autofahren sollte generell viel stärker überwacht und eingeschränkt werden.
Angesichts der Umweltbelastung und tausender Verkehrstoter ist der Vergleich mit einem Weltkrieg durchaus naheliegend.
Leider ist das Auto gerade in Deutschland heil'ges Blechle, wie man an dem Gegacker sieht, wenn nur mal belegt sinnvolle Änderungen wie Tempo 30 innerorts ins Gespräch gebracht werden.
Was dem Ami seine Wumme ist dem Deutschen seine Karre.

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DerNachfrager 06.01.2017, 11:21
3. Für eine PEMS-Messung muss das zu prüfende Fahrzeug...

...das gesamte Abgaslabor mit sich herumschleppen. Bei LKW war das kein Problem. Aber die ersten PEMS-Ausrüstungen die in einen normalen Kofferraum passen (inklusive Stromversorgung, denn eine Versorgung über das Fahrzeug würde die Ergebnisse verfälschen) sind erst seit anderthalb Jahren verfügbar. Die Industrie hat sich nicht gesträubt; es war schlicht nicht möglich.

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Prinz Valium 06.01.2017, 11:23
4. Also der 1,6l tdci Fiesta

mit 90 PS meiner Frau, der echte gemessene 4,9l / 100km Diesel verbrennt, ist also umweltschädlicher als der 7,5 Tonner mit > 30l Verbrauch? Echt jetzt?

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dasistdasende 06.01.2017, 11:27
5. Totalversagen

Totalversagen der Autoindustrie, Politik und Kontrollinstanzen wie TÜV etc. . Schwer zu glauben das da kein System hintergesteckt hat. Viele bunt bedruckte Papierchen und gut bezahlte Pöstchen werden wohl über die Jahre Ihren Besitzer gewechselt haben.

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barlog 06.01.2017, 11:29
6.

Wenn schon der Autor sich nicht die Mühe macht, zwei bis drei Sätze zu schreiben, weshalb es zu diesem auffälligen Unterschied zwischen P- und LKW kommt, kann es vielleicht einer der fachkundigen Foristen bitte mal erklären.
(Ich mag nämlich die englischsprachige Studie gerade nicht durchackern.)

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Charlie Hebdo 06.01.2017, 11:31
7. Was in anderen Ländern umgesetzt wird zum Schutz der Bürger

kann nicht so falsch sein. Wann wird in Deutschland ähnlich konsequent mit Unternehmen umgegangen, wie z. B. in den USA? Wer Gesetze bricht, Verordnungen nicht einhält oder manipuliert, muss bestraft werden.

Ich erwarte Fahrverbote in Deutschland. Die EU wird sie durchsetzen. Es wird aber glücklicherweise für uns Verbraucher einen sanften Übergang geben.

Und ich erwarte auch eine Wirtschaftskrise in Deutschland ausgelöst durch die deutsche Autoindustrie, die seit Jahrzehnten keine ökologische Fahrzeugentwicklung vorantreibt und sich auf die Politik verlässt. Wenn nicht bald der ganz harte Schwenk zu ökologischen Antrieben kommt, wird die deutsche Automobilindustrie mit allen Zulieferern pleite gehen.

Ob die anderen Antriebe wirklich ökologisch besser sind, lasse ich dahingestellt, aber der fossile Verbrennungsmotor hat keine Zukunft mehr.

Prognose: 2050 wird es den Diesel- oder Benzinmotor nur noch beim Militär und bei Flugzeugen geben.

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Shelly 06.01.2017, 11:31
8. Eine Frage stellt sich mir doch

Ein 40-Tonner verbraucht zwischen 25 und 35 Liter Diesel, sagt Googel, als Vergleich nehmen wir als Vergleich einen PKW, Dieselverbrauch 6 Liter.
Stickoxid entsteht vor allem durch N2 und O2 aus der Luft, das dem Verbrennungsmotor zugeführt wird.
Ich denke, dass 30 Liter Diesel mehr Luft zum Verbrennen benötigen als 6 Liter Diesel - also auch mehr Stickoxide entstehen (können).
Wo also liegt der Fehler?
So wie viele Kunden zu Dieselautos gedrängt wurden, sollen sie jetzt durch die "Horrormeldungen" wie Fahrverbot in Städten, Klimakiller, mehr schädliche Stoffe als LKWs, Krebsgefahr (natürlich ist an diesen Argumenten teilweise was dran, das leugne ich ja alles gar nicht) wieder zu den Benzinern zurückkehren?
Bevor aber Physik und Thermodynamik außer Kraft gesetzt werden, glaube ich doch eher an ein verstecktes Konjunkturprogramm für unsere arme Autoindustrie.

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wmb58 06.01.2017, 11:32
9. Hornberger Schießen

Dobrindt wird wieder mal von der gesamten deutschen Autoindustrie zu einigen Geschäftsessen eingeladen, dann wird man wieder mal eine Lösung parat haben, die darin besteht, dass die deutsche Autoindustrie freiwillige Untersuchungen durchführen wird und freiwillig Lösungen bereitstellen wird. Und Dobrindt wird sich wieder mal als Verkehrs-Supermann aufspielen. Oh Gott, was für eine Komödie.

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