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Ifo-Studie zur Klimabilanz: Wie das Elektroauto schlecht gerechnet wird
Frederic J. BROWN / AFP

Laut dem Ifo-Institut hat ein Elektroauto in Deutschland eine miesere CO2-Bilanz als ein Diesel. Doch wer ein paar fragwürdige Annahmen in der Kalkulation ändert, bekommt ein ganz anderes Ergebnis.

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novasun 23.04.2019, 20:29
20. Noch besser für die Umwelt

aufs Rad umsteigen - gerne auch mit E-Antrieb...

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marmota.marmota 23.04.2019, 20:29
21. "Gegenwärtige Faktenlage"

heißt es in der im Artikel verlinkten Studie. Natürlich kann man dem die Hoffnung auf Änderungen in der Zukunft bei der Stromproduktion entgegenhalten, nur ändert das nichts an der Faktenlage. Genauso gut kann man sich andere Zukunftsszenarien ausmalen, wo Millionen E-Autos nicht nur das Stromnetz zum Zusammenbruch bringen, sondern ohne auch ohne deutlich unerfreulichere Stromproduktion wie Atommeiler gar nicht aufzuladen wären.

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F.Weissgerber 23.04.2019, 20:29
22. alleiniges Handicap pro E-Auto...

Es wird argumentiert, dass in Zukunft sich alles pro E-Auto bessert. Aber dass der Diesel ebenso in Zukunft sich nochmals essentiell technisch verbessern könnte, wird nicht einkalkuliert. Hinzu kommt, dass der Vorteil des Diesels, mit einem Tank gut das Doppelte als ein E-Auto schafft, dazu mit Vollgas, wird ebenso nicht zu Lasten des deutschen Diesels erwähnt.

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SchmidtPe 23.04.2019, 20:30
23. Alles Falsch!!!

1. Der Tesla bringt keine 351 kPS Dauerleistung der Mecedes Diesel mit 194 PS schon. 2. Kleinere Batterien sind zwar besser für die Öko-Bilanz, man kommt damit aber nicht ans Ziel, im Gegensatz zum Diesel. 3. Der schwedische "Ökostrom" stammt aus Atomkraft. 4. Den zum Aufladen benötigten tollen deutschen Ökostrom gibt's nur am Tage, bei Sonne und Wind. FAZIT: Alles Falsch!

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JackGerald 23.04.2019, 20:30
24. Ich glaube nicht, dass das E-Auto schlecht gerechnet wird

M. E. erledigen das die Hersteller von E-Autos selbst - indem sie meistens mit irrwitzigen Daten werben, die in der Praxis völlig unbrauchbar sind. Wenn ich als Laie mit etwas physikalischem Hintergrund schon ausrechnen kann, dass z. B. eine angegebene Reichweite in der Praxis nie erreichbar ist, dann grenzt das für mich an Betrug - warum sollte ich mich also darauf einlassen?

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skylarkin 23.04.2019, 20:31
25.

Was für ein Unfug Spon. Eine kleinere Batterie zum Vergleich heranzuziehen ist nun selten dumm, denn es muss ja darum gehen ein vergleichbares Mobiltätsniveau herzustellen. Um also auch nur annähernd die Reichweite eines Diesels zu erreichen (realistisch ist selbst für einen Tesla die Hälfte, bei Kälte sogar nur gut ein Drittel der Reichweite nach Tests in Fachzeitschriften) muss man zum Vergleich eine grosse Batterie heranziehen. Die damit einhergehenden absurden Beschleunigungswerte sind dabei eher theoretischer Natur da bei mehrmaligem ausnutzen dieser Spurtfähigkeit die Batterieladung rasch sinkt. Zugleich ist, anders als beim Diesel, beim Tesla die Höchstgeschwindigkeit ebenfalls nur ein theoretischer Wert, denn fährt man auch nur annähernd so zügig wie es ein Diesel auch dauerhaft kann, rauscht ebenfalls die Reichweite in den Keller. Noch schlechter wird der vergleich mit dem Diesel wenn man einen Nissan Leaf/Renault Zoe heranzieht um damit die CO2 Bilanz zu retten, denn dann wird die Mobilität der 50er in einem Käfer (Reichweite 270-380km unter optimalen Bedingungen, bei Kälte 180-200km, bei nicht mehr als 110.Die Höchstgeschwindigkeit von 144 ist tabu) mit der eines aktuellen Autos verglichen ( Dieselreichweite 800km,Höchsgeschwindigkeit 225, 180 dauerhaft möglich ohne dass die Reichweite zusammenbricht). Nein um die beiden Antriebskonzepte zu vergleichen müssen auch Reichweiten und ähnliche Fahrleistungen (nicht 3x superschnell beschleunigen, das meine ich nicht) gegeben sein und um dieses annähernd zu gewährleisten ist eine riesige Batterie von nöten die dann die CO2 Bilanz verhagelt. Resultat, die E-Mobilität ist deutlich im Hintertreffen.

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alex300 23.04.2019, 20:31
26. E-autos sind das giftigste, was es geben kann

Nicht umsonst sind die Grünen so gegen den Diesel.
Weil E-autos nicht mit Diesel konkurrieren können.

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Sonia 23.04.2019, 20:31
27. Nicht die gesamte Wahrheit

Warum wird in derartigen Artikeln immer weggelassen, dass Elektroautos ein größeres Gewicht auf die Straße bringen und der für den Menschen sehr gefährliche Abrieb der Autoreifen zunimmt?
Wo werden eigentlich die gigantisch anfallenden Batterien einmal entsorgt? Vom Regen in die Traufe?

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JürgenHammerbeck 23.04.2019, 20:33
28. Allein der Vergleich

Allein der Vergleich zeigt, wie wenig die Menschheit bereit ist, sich generell umzustellen. VW, BMW, Daimler sollten eigentlich generell fast nur noch damit beschäftigt sein, hochmoderne öffentliche Verkehrsmittel herzustellen.

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quark2@mailinator.com 23.04.2019, 20:33
29.

So einfach ist es aber auch nicht. Diese Studie ist klar verständlich und offen. Und sie diskutiert auch ausführlich die jeweiligen Alternativen und Entwicklungsmöglichkeiten. Das sie den Status Quo anhand existierender Autos und des aktuellen Strommixes berechnet, ist doch in Ordnung. Sie betrachtet dann die mögliche Entwicklung des Strommixes im Detail und sooo einfach ist es eben nicht, mal eben mehr öko zu tanken. Dieser Artikel tut so, als wäre die Studie unseriös. Sie ist aber scheinbar manchen Menschen nur sehr unbequem. Ich kann jedem nur raten, sie selbst zu lesen. Am Ende des Tages geht es nicht um das einzelne Gramm CO2 plus oder minus. Gerade der zweite Teil der Studie zeigt ein paar Dinge auf, die der Artikel hier verschweigt. Warum eigentlich ? Leute, lest Euch das Original durch !

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