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Kältemittelstreit: Kältemittelhersteller beschuldigt Daimler
Daimler

Im Streit um ein neues Kältemittel für Auto-Klimaanlagen ist kein Ende in Sicht. Daimler verweigert nach Tests den Einsatz von R1234yf, weil sich der Stoff bei einem Unfall entzünden kann. Hersteller Honeywell macht nun die Bauweise der Stuttgarter Autos für die Probleme verantwortlich.

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ubbo2 22.04.2013, 17:45
1. Na denn

Da scheint Dupont ja nervös zu werden: Kein Autokunde wird sich der Brandgefahr bei R1234yf (und der Entstehung von Flusssäure) aussetzen wollen, und wenn es bei anderen Fahrzeugen nun etwas mehr Crash braucht, um zu explodieren, als bei Daimler, würde ich so ein Auto auch nicht kaufen. Der Test bei Opel ist, nach allem was man hört, ohne reale Autofahrt vorweg gemacht worden, dass nun Dupont mit GM kooperiert ist da sicher nur Zufall...

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AnonymZZ 22.04.2013, 17:59
2. Na denn

.. so ein Quatsch. Wir sollten den Benzinmotor verbieten Benzin kann sich beim Crash entzünden. Bitte nur noch Diesel. Ja denn nur deutsche Ingenieure wissen was gut ist.

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Jule29 22.04.2013, 18:03
3. .

Dieser Klimawahn schädigt mittlerweile nicht nur den Geldbeutel, sondern auch Nerven und Gesundheit. Beispiel BMW Zusatzkühlwasserpumpe: um 0,1g CO2/km zu sparen wird diese durch eine kleinere Variante ersetzt werden. Nachteil: Das Kühlmittel kann je nach Fahrweise zu heiß werden, wird chemisch zersetzt und schädigt das Gesamtsystem. Wie reagiert der Hersteller? Die Wechselintervalle für Kühlmittel werden einfach verringert. Ob die zusätzliche Herstellung, Entsorgung und der Verbrauch vom Kühlmittel der Natur besser tut als das bisschen CO2 will ich mal nicht kommentieren :-D

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Werner Hergarten 22.04.2013, 18:16
4. Kältemittel - Klimaanlage

Meinerseits habe ich vor einigen Wochen auch einen Beitrag über den Citaro-Bus von Mercedes geschrieben. Diese Busse brennen sehr schnell und wenn man manchmal an der Haltestelle steht und in den Bus einsteigt, das riecht sehr merkwürdig nach Diesel, also Klimaanlage wie mir ein Busfahrer bestätigte. Mercedes-Benz sollte sich auf seine Technik zurückbesinnen und ordentliche Fahrzeuge bauen, denn eine Forschungsabteilung hat das Unternehmen allemal.
Werner

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verspiegelt24 22.04.2013, 18:32
5. der Fehler liegt beim Autobauer. ..

schließlich macht es keinem Autofahrer etwas aus weitere brennbare gefährliche Flüssigkeiten in seinem Auto zu transportieren. Am besten Tank und Leitungen gleich nach innen belegen das erleichtert im Bedarfsfall den Zugriff.

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Hermes75 22.04.2013, 18:48
6.

Zitat von AnonymZZ
.. so ein Quatsch. Wir sollten den Benzinmotor verbieten Benzin kann sich beim Crash entzünden. Bitte nur noch Diesel. Ja denn nur deutsche Ingenieure wissen was gut ist.
In der Realität fangen Autos nur selten Feuer. Dass PKW bei einem Unfall explodieren ist ein Hollywood-Mythos. Trotzdem würde ich die Warnung von Daimler nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn bei der Verbrennung dieses Kältemittels Flusssäure entsteht, dann ist das kein Spaß. Flusssäure ist hochgiftig und stark ätzend und daher weit gefährlicher als die Verbrennungsgase die bei einem Benzin-Feuer entstehen. Flusssäure greift sogar Glas an!
Flusssäure

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hannesR 22.04.2013, 19:04
7. Wie kann die EU so etwas gefährliches zulassen?

Die Treibstoffe sind gefährlich genug, warum bei den Fahrzeugen noch Gefahren einbauen?
Das Problem liegt wohl in erster Linie am Lobbyismus = Korruption mit fetten Kickbacks und Provisionen

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vandenplas 22.04.2013, 19:25
8.

Es reicht schon, dass wir in Autos herumfahren müssen, deren Treibstoff sich bei einem Unfall potenziell entzünden kann. Da braucht es nicht noch zusätzlich ein Giftcocktail.

Gut, dass sich Daimler von dieser Chemikalie verabschiedet hat. Es bleibt zu hoffen, dass die übrigen Hersteller nachziehen werden.

Diese Diskussion läuft ja schon eine ganze Weile (seit etwa 2009). Es ist unverständlich, dass Honneywell dieses potenziell gefährliche "Produkt" nicht schon lange vom Markt genommen hat.

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fuzzi-vom-dienst 22.04.2013, 19:29
9. optional

Frage 1) Wozu braucht man in einem Auto in unsren Breiten überhaupt eine Klimaanlage???

Frage 2) Was wäre passiert, wenn man bei dem seit 80 Jahren bewährten Frigen12 geblieben wäre und nicht der Ozonloch-Hysterie Tribut gezollt hätte?

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