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Kältemittelstreit: Kältemittelhersteller beschuldigt Daimler
Daimler

Im Streit um ein neues Kältemittel für Auto-Klimaanlagen ist kein Ende in Sicht. Daimler verweigert nach Tests den Einsatz von R1234yf, weil sich der Stoff bei einem Unfall entzünden kann. Hersteller Honeywell macht nun die Bauweise der Stuttgarter Autos für die Probleme verantwortlich.

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longdonglarry 22.04.2013, 21:36
20. sonst noch was?

Zitat von diana211
1. Leitung/Schlauch nach hinten mit einer Sollbruchstelle. Im Crashfall kann der Überdruck dann gezielt an einer ungefährlichen Stelle entweichen. 2. Im Crashfall wir die Batterie ja sowieso pyrotechnisch von den Verbrauchern getrennt. Die Lüftung ist also aus und man könnte zusätzlich die Luftzufuhr durch Klappen o.ä gänzlich unterbinden. 3. Optional/Aufpreis CO2 verwenden und dieses im Crashfall gezielt im Motorraum ausblasen, um evtl. entstehende Brände noch im Keim zu ersticken!
verzeihung, ich will ein auto und keine nervengas-saeure-bombe. sowas sollte unters kriegswaffenkontrollgesetz.
man muss mal nachschauen, wass flusssaeure so bewirken kann. warum baut man nicht gleich ne klimaanlage, die mit senfgas betrieben wird?
aber fuer den klimaschutz muss sich wohl jeder zu opfern bereit sein.

fuer mich persoenlich jedenfall ein grund alle marken zu meiden, die das zeug einsetzen.

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fuzzi-vom-dienst 22.04.2013, 21:48
21.

Zitat von Jule29
Was stört es dich wenn die Klimaanlage defekt ist? Du willst sie doch eh nicht nutzen und merkst es daher nicht mal. Lass die Finger vom Klimaknopf und akzeptiere, dass die Kunden Klimaanlagen wollen, diese bezahlen und auch bekommen. Du als einer unter 1.000 wirst daran nichts ändern und wohl akzeptieren müssen, dass die Welt nicht stehen bleibt nur weil du es tust ;-)
Eine defekte Klimaanlage im Auto MUSS repariert (oder ausgebaut) werden! Näheres erklärt Ihnen sicherlich gerne Ihre Werkstatt.

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schamot 22.04.2013, 21:58
22.

Zitat von Hermes75
In der Realität fangen Autos nur selten Feuer. Dass PKW bei einem Unfall explodieren ist ein Hollywood-Mythos. Trotzdem würde ich die Warnung von Daimler nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn bei der Verbrennung dieses Kältemittels Flusssäure entsteht, dann ist das kein Spaß. Flusssäure ist hochgiftig und stark ätzend und daher weit gefährlicher als die Verbrennungsgase die bei einem Benzin-Feuer entstehen. Flusssäure greift sogar Glas an!
quatsch! Autos können sich sehr leicht nach Unfällen entzünden oder es kann zu Verpuffungen kommen...das ist reine Propaganda um das Volk zu beruhigen, es würde nicht passieren.
zum kältemittel...da möchten welche um sich die taschen mit Geld zu füllen menschen seelenruhig verbrennen sehen! so schautss aus. es geht nur um gier nach geld

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fuzzi-vom-dienst 22.04.2013, 22:01
23.

Zitat von MickyLaus
dass durch das Kältemittel die Auto anfangen können zu brennen. Das Problem ist wenn das Kältmittel verbrennt lebensgefährliche Flusssäure entseht die auch in kleineren Mengen tödlich sein kann. Dann ist es auch egal on das Kältemittel direkt oder indurekt entzündet, wenn es brennt wird es für Insassen und Retter zur tödlichen Gefahr.
Dieser Schwachsinn ist eine der typischen politischen Entscheidungen, die nicht von Sachkenntnis geprägt sind, sondern wahrscheinlich von Korruption.
Bislang konnte mit niemand die Frage beantworten, weshalb wir nicht --- so man überhaupt meint, Klimaanlagen in unsrer Klimazone brauchen zu müssen ! --- weiterhin Frigen 12 verwendet haben (oder Frigen 22 o.ä.). Dass die Ozonloch-Hysterie zu völlig überzogenen Reaktionen geführt hat, dürfte inzwischen jeder Depp gemerkt haben. Wenn er es denn merken WOLLTE!!!!

Ich als Chemiker (und Biologe) habe in meinem ganzen Leben noch niemals Fluss-Säure in der Hand gehabt, nicht mal im Studium. Es gibt da eine ganze Reihe von Stoffen, um die jeder nicht hochspezialisierte Chemiker einen großen Bogen macht!

Aber jetzt soll das Zeug tonnenweise auf die Straße! Prost Mahlzeit!

Schon jetzt gibt es interne Anweisungen für die Feuerwehren, brennende Solarzellen-Dächer nicht zu löschen, sondern sich nur um Menschenleben zu kümmern. Demnächst kriegen wir dann die Empfehlungen, sich brennenden Autos ab Baujahr X auf nicht mehr als 100 Meter zu nähern!

Bekloppt ist das Ganze!!! Respekt vor DAIMLER, dass die es wagen, sich mit Brüssel anzulegen (kaufen werde ich einen Mercedes trotzdem nie - aber das ist ein anderes Thema).

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diana211 22.04.2013, 22:03
24. Nein eigentlich nicht

Zitat von longdonglarry
verzeihung, ich will ein auto und keine nervengas-saeure-bombe. sowas sollte unters kriegswaffenkontrollgesetz. man muss mal nachschauen, wass flusssaeure so bewirken kann. warum baut man nicht gleich ne klimaanlage, die mit senfgas betrieben wird? aber fuer den klimaschutz muss sich wohl jeder zu opfern bereit sein. fuer mich persoenlich jedenfall ein grund alle marken zu meiden, die das zeug einsetzen.
Es ist kein Hersteller gezwungen seine Kilmaanlage mit R1234yf zu befüllen. Man könnte ja auch Propan oder Butan nehmen. Und nun kommen sie mir bitte nicht mit der Brandgefahr, weil ich fahre ein Ergasauto und da werden noch ganz andere Drücke (200 Bar) völlig problemlos gehandelt. Und auch hier würde in einer Extremsituation gezielt an einer Stelle das Gas ausgeblasen werden, was deutlich ungefährlicher ist wie ein voller Benzintank.

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JeeperWH 22.04.2013, 22:12
25.

Zitat von fuzzi-vom-dienst
Frage 1) Wozu braucht man in einem Auto in unsren Breiten überhaupt eine Klimaanlage???
Verbringen sie mal im Personenbeförderungsgewerbe ja nach Schicht 8-12 Stunden im Auto.

Ich als Taxifahrer möchte eine Klimaanlage nicht missen. Zumal ich ein Großraumtaxi fahre (Mercedes Vito) Meine Fahrgäste wären sicher begeistert, im Hochsommer in ein aufgeheiztes Taxi zu steigen, mit einem Fahrer mit durchgeschwitzem Hemd am Steuer.

Übrigens ist bekannt, dass sich der Körper bei 22 °C am wohlsten fühlt - nicht umsonst ist das die empfohlene Temperatur für Büroräume.

Zitat von fuzzi-vom-dienst
Schon mal überlegt, warum sich der LOGAN so gut verkaufte? Meist auch ohne Klimaanlage.....
Weil die Karre BILLIG und Geiz geil ist. Der Logan ist ein automobiler Wegwerfartikel, mehr aber auch nicht. Nebenbei stinken die Kunststoffe im Innenraum besonders im Sommer bestialisch.

Zitat von fuzzi-vom-dienst
Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht kaputt gehen!!
Ja, die alte Leier zieht natürlich immer ...

An Trabi, Wartburg und Lada war auch nicht viel dran, trotzdem haben wir mehr unter den Karren gelegen als auf unseren Frauen. Sie werden keinen fahrer dieser Fabrikate treffen, der ihnen weißmachen will, er hätte nie Probleme gehabt.

Der 1. Unterschied war, das diese Autos aufgrund der Verhältnisse im Osten (kein ADAC, kein fähiges und vor allem ausreichendes Werkstattnetz) schon so entwickelt worden waren, das man selbst schrauben konnte.

Der 2. Unterschied war, das ein neues Auto aufgrund der extremen Wartezeiten eine Langzeit-Investition war, und man es entsprechend pfleglich behandelt hat - man uwsste ja nicht, wann man ein neues bekommt.

Die Realität sieht aber so aus, das gegenüber unter meinem Fenster ein Mercedes S210 steht, den mein Nachbar 1999 mit "allem drin was kaputtgehen kann" erwarb und der trotz seiner 350.000 km voll funktionsfähig ist.

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Flari 22.04.2013, 23:07
26. Was Sie so alles glauben..

Zitat von fuzzi-vom-dienst
Eine defekte Klimaanlage im Auto MUSS repariert (oder ausgebaut) werden! Näheres erklärt Ihnen sicherlich gerne Ihre Werkstatt.
Die ganze Werkstattbesetzung dürfte sich wohl immer scheckig lachen, wenn Sie dort wieder vom Hof fahren.. :-))

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fuzzi-vom-dienst 22.04.2013, 23:24
27.

Zitat von JeeperWH
Verbringen sie mal im Personenbeförderungsgewerbe ja nach Schicht 8-12 Stunden im Auto. Ich als Taxifahrer möchte eine Klimaanlage.....
Der LOGAN (dessen Produktion ja leider eingestellt wird oder sogar schon ist) ist soviel Auto wie nötig. Und dass das vernünftig ist und vom Kunden durchaus honoriert wird, sehen Sie auch daran, dass immer mehr Firmen vergleichbare minimalistische Fahrzeuge anbieten.

Ihre "Schwitz"-Argumente gehören in die Werbungs-Mottenkiste. Wie sind Sie denn (offensichtlich aus Mitteldeutschland, den Osten hat ja Kohl ohne Gegenleistung abgeschrieben!) vor 25 Jahren gefahren? Wie sind wir alle vor 40 Jahren gefahren? Da gab es allerdings auch noch Autos, bei denen man die Scheiben öffnen konnte ---- und eben auch die wirklich netten Dreiecksfenster.
Ich habe EINMAL in meinem Leben eine Klima-Anlage wirklich gebraucht und das war auf einer Tour von Perth nach Darwin; da allerdings auch erst ab nördlich von Broome. Es war zwar australischer "Winter", aber ich wage gar nicht daran zu denken, wie es dort im "Sommer" (The Wet) aussieht. Hier bei UNS ist das eine technische Spielerei, die so nötig ist wie eine Warze am Hintern. Und natürlich zusätzlich für Erkältungen sorgt.

Früher konnte man auch in Omnibussen noch die Fenster öffnen, ist ja auch alles nicht mehr möglich! Sparen wir ruhig weiter Sprit --- koste es soviel Sprit für die Klimaanlage wie es wolle!
Schönen Abend noch! Und probieren Sie's mal mit nem offenen Fenster!

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hans-georg-pabst 22.04.2013, 23:46
28. Das Leben ist nun mal gefährlich und endet ....

Habe in meinem Berufsleben wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Klimaanlagen bei Audi geleistet.
R 12 war unbrennbar, ungiftig hat aber den Ozongürtel beeinträchtigt.
134a ist ebenfalls unbrennbar, erhöht aber die Isolationsschicht um die Erde. 134a ist sehr "dünnflüssig" entweicht selbst durch Dichtungen und Schläuche und muß mehrmals über Lebensdauer ersetzt werden. Es gibt auch kein verträglich zumischbares Öl für den Kompressor.
Gute Kältemittel sind technisch Amoniak, ist aber leider giftig. Sehr gut ist Propan oder Butan, heute in den Kühlschränken, brennt aber ebenso wie das von Mercedes geächtete 1234yf.
Flüssiges CO2 ist der Traum vieler Ingenieure, wegen der extrem hohen Drücke nur durch Metallrohre leitbar. Die technische Umsetzbarkeit verlangt viel Geld und viele Kompromisse (Geräusch)
Ich glaube die Brandgefahr von einem knappen kg Kältemittel ist vernachlässigbar denn im Motorraum und im Tank befinden sich viel gefährlichere Stoffe: Benzin, Diesel oder Gas. Die kinetische Energie eines rasenden Fahrzeugs ist final tödlich.
Ein voller Tank hat die chemische Energie von 20.000 Schuß Infanteriemunition. Damit läßt sich eine Kleinstadt ausrotten!

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myonium 23.04.2013, 00:02
29.

Zitat von fuzzi-vom-dienst
Ich als Chemiker (und Biologe) habe in meinem ganzen Leben noch niemals Fluss-Säure in der Hand gehabt, nicht mal im Studium.
Nie quantitative Analyse gekocht? Seltsam ...

Im Ernst: Natürlich verwendet man das Zeug im Labor - im Auto mnuss ich's trotzdem nicht haben ...

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