Forum: Auto
Kalkhoff-E-Bike für die Stadt: Berleen, Du bist so sonderbar!
Stefan Weißenborn

Mattschwarz, elektrisch, nicht so teuer: Das Kalkhoff Berleen ist ein cooles Rad für die Großstadt. Hinter der Fassade verbirgt sich jedoch ein komplizierter Charakter, der generelle Schwächen vieler E-Bikes aufzeigt.

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fatherted98 25.02.2019, 08:36
20. Glück gehabt...

....wenn die Zielgruppe bei 40 jährigen Akademikern liegt, muss man sich als Normalo über 50 damit wohl nicht mehr beschäftigen. Ansonsten macht der Test kein gutes Bild....wirkt abschreckend...schlechte Qualität.....Wasser in Richtung Akku....geht ja mal gar nicht....Kurzschluss...Brandgefahr nach dem Abstellen im Hausflur oder Radkeller....viel Spaß beim löschen.

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super-m 25.02.2019, 08:39
21.

Optisch echt schick, Technik zu dem Preis leider ein Witz. Da gibt's von anderen Herstellern deutlich mehr fürs Geld.
200? Mehrpreis für eine USB Büchse kommt mir auch ein wenig hoch gegriffen vor... Im Endeffekt versucht der Hersteller doch nur ein bis aufs Mindeste abgespecktes E-Bike mit möglichst niedrigen Herstellkosten Mithilfe des besonderen Looks und geschickter Vermarktung zu verkaufen, um möglichst viel am einzelnen Rad zu verdienen. Dass das auf Kosten der Funktionalität geht (gehen muss), wird im Artikel deutlich.
Preis-Leistungs-Vergleiche wird dieses Rad nie gewinnen... Es sei denn, der Preis wird um 1000? reduziert.

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dpasche 25.02.2019, 08:55
22. Frechheit

Die Aussage, ein USB Ladeanschluss sei unnötig, weil nach 8 km der Smartphone-Akku noch nicht leer sei, ist ein (schlechter) Witz, es sei denn, man setzt voraus, dass das Smartphone ausschließlich für dieses Bike benutzt wird. Im Umkehrschluss: 2500 € für ein Bike, bei dem 8 km die Grenze sind, sind ebenfalls ein Witz.

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misterknowitall2 25.02.2019, 08:56
23. Sehen?

Zitat von mischamai
Wieder einmal genau das Gegenteil vom Sehen und gesehen werden, schwarzer Schatten wahrscheinlich noch gefahren von schwarz gekleideten Nachtgestalten.
Ja, wenn man sich denn darauf verlassen könnte, dass die Autofahrer immer gucken würden und selbst dann darf man sich ja nicht sicher sein. Fazit, bringt nichts sich bunt anzumalen, man muss eh passiv bleiben. Dann lieber cool in Schwarz.

Ehmm, und warum ein Radfahrer wie eine radelnde Diskokugel aussehen? Wie wäre es, wenn der Autofahrer seine Fahrweise den Lichtverhältnissen anpasst und Schritttempo fährt?

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suplesse 25.02.2019, 09:01
24. Mein Rad

führ gestern 75 km ohne irgendwelche Akkus und hätte sicher auch noch 20 Mal soviel geschafft. Nur der Akku im Fahrer war leer.

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Anindo 25.02.2019, 09:05
25. Für 2100 Euro...

...habe ich schon ein schickes Cube MTB mit Deore-Ausstattung, Boschmotor und 500 Wh-Akku gesehen, beim örtlichen Händler.

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heli_jupp 25.02.2019, 09:11
26. Ein Rad wie die Stadt

Teuer, Hauptsache hipp, was auch immer das ist und unterdurchschnittlich schlecht verarbeitet. Unpraktisch: Weder Riemenantrieb noch Gepäckträger. Einfach dumm.

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transponder 25.02.2019, 09:11
27. Das allseits beliebte Produktbashing....

1.Mich wundert, dass sich der Autor für einen Test ein Bike ohne Federgabel aussucht, um sich dann zu beschweren, dass keine Federgabel verbaut ist.
2.Reifen: Das Bike hat ein Designkonzept, zu dem nun mal schmale Reifen gehören. Wem das nicht gefällt, möge ein anderes Bike zum Test wählen. Das ist so, als würde man sich bei einer Wohnungsbesichtigung sich über die Architektenleistung aufregen.
3.Fehlendes Display: Nach ein paar Tagen Nutzung wird nur noch zur Reichweitenkontrolle auf das Display geschaut. Der Wert der Informationen auf den Displays, als auch in den Apps, geht praktisch gegen null. Und die vier LEDs zur Anzeige des Akkustandes genügen eigentlich. Welche zusätzliche Info soll man denn während der Fahrt noch bekommen? Genaue Prozentwerte? Wie würden diese die Fahrt tatsächlich beeinflussen? Man kann in jedem Fall die Unterstützung reduzieren, um mehr Reichweite zu erhalten.
4.Steuersatz: Der ist leider eine Fehlkonstruktion. Hier hat sich wohl das Marketing gegenüber den Technikern durchgesetzt. Leider. Vermutlich wusste weder der Tester noch der Fachhändler, wie dieses Ding einzustellen ist. Einmal ordnungsgemäß gemacht, hält der Steuersatz. Dazu gibt es inzwischen genügend Youtube-Tutorials.
5.USB-Buchse: Die meisten Fahrer z.B. eines Bosch-Pedelecs wissen nicht einmal, dass das Intuvia Display eine USB-Buchse hat. Die Tatsache, dass Funktionen, wie GPS, Displayhelligkeit, etc., den Handyakku belasten, sind auch ein Problem des Handyakkus. Wer eine USB-Buchse am Cockpit benötigt, kann diese mit „The Plug“ nachrüsten.
6.Handyhalterung: Eine Handyhalterung aus Silikon kostet ab 12 €. Und ist nebenbei noch eine der Besten…
7.Gewicht: Der Hinweis, dass das Bike einfach mal 5 Kilo weniger wiegt als die Masse der Standard-Pedelecs wiegt, fehlt völlig.
8.Preis: 2.499 € für ein sehr ordentliches Pedelec sind top. Der durchschnittliche Preis eines Pedelecs bewegt sich nach den Studien der verschiedenen Branchendienste in Richtung 3.500 €.
9.Das Berleen ist konzeptbedingt auch relativ gut ohne Unterstützung zu fahren. Der Hinterradmotor dreht sich dann einfach mit und man fährt dann lediglich ein 20kg schweres Bike. Versuchen sie das mal mit Mittelmotor-Pedelecs…
10.Wasser am Akku: Es bleibt abzuwarten, wie sich die Technik bewährt. Falls nicht, muss Kalkhoff hier nachbessern.
11.Interessant wäre es bei Tests zu wissen, welche Bikes der Tester fährt. Dann hätte man einen Anhaltspunkt, womit der Tester vergleicht.
12.Mein Fazit: Kein perfektes Bike, aber das gibt es nicht. Leider ist dieser Test inhaltlich nicht besonders aussagefähig und unvollständig.

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sam-berlin 25.02.2019, 09:20
28. großartig...

noch mehr Edelschrott für deutsche Garagen. Wenn ich diesen E-Bike-Schwachsinn sehe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Da gehen E-Bikes (gerne im Doppelpack für das gutsituierte Pärchen) im mittleren vierstelligen Bereich wie geschnitten Brot über den Tresen, und man weiß genau, dass die Dinger in spätestens zwei Jahren in den Garagen verrotten. Spätestens wenn die Akkus nachlassen und keine passenden neuen mehr zu bekommen sind, bleiben die Teile stehen. Aber dafür immer schön im Bioladen einkaufen. Ein gutes richtiges Fahrrad kann man auch nach Jahrzehnten noch fahren. Wer dazu nicht in der Lage ist, sollte mit Stöcken durch den Wald schlappen.

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poldiradon 25.02.2019, 09:20
29. Guter Testbericht

Vorletztes Wochenende und vergangenes testete ich Apps von Strava und komoot. Ohne zusätzliches Akku ist das voll aufgeladene Smartphone schnell leer. 50 km Reichweite sind lächerlich für ein Pedelec, denn es geht um Reichweite oder im Fall eines E-MTB mehrmals den Berg wieder hochfahren zu können. Von daher lieber 2.000 Euro mehr bezahlen für Qualität statt Wiglo Schnäppchenjäger Mentalität.

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