Forum: Auto
Kalkhoff-E-Bike für die Stadt: Berleen, Du bist so sonderbar!
Stefan Weißenborn

Mattschwarz, elektrisch, nicht so teuer: Das Kalkhoff Berleen ist ein cooles Rad für die Großstadt. Hinter der Fassade verbirgt sich jedoch ein komplizierter Charakter, der generelle Schwächen vieler E-Bikes aufzeigt.

Seite 4 von 9
three-horses 25.02.2019, 09:23
30. Wer weiß der kann es.

Zitat von Naturführer
Der grösste Nachteil an dem Fahrrad: es ist ein E-Bike. E-Bikes sind m. E. unnötig, man sollte sich ein normales Fahrrad kaufen, um fit zu bleiben. Für mich kommt nur ein normales Rad in Frage.
Je nach dem. Für knapp 900 ein über 2000 teueres Monster. Mittelmotor. Und mit allen Schickanen. 125 Km weit. Theoretisch.
Was man nicht braucht, das Display, NFC und die ganze Funk Spielerei. Eine Handschaltug mit eine Diode ist besser. Einfach, Funktioniert, geht nicht so schnell kaputt und ist dann billiger als ein Ersatzteil. Die hydraulik Brakes sind gut. Wenn die Fuktionieren.
In der Garantie sicher kein Problem. Aber dann doch. je nachdem wo man das Rad entstanden hat. Die reparatur "Box" kostet um die 50 Euro. Billiger lohnt nicht. 1 Liter h-Öll inclusive. Anleitungen massenweise. YT zu empfehlen. Und nun warum ja. Man kann weit in die Pampa fahren, bis man kaputt ist. Ohne "Motor". Und dann entspannt zurück. Mit e-Hilfe. Motor und Battery ja, die Elektronik so wenig wie möglich. Man soll sich keine Märchen erzählen lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MatthiasPetersbach 25.02.2019, 09:24
31.

ohne Bediendisplay......."Warum sollten wir die ganze Technik nachbauen, wenn jeder sein Handy dabei hat?",

Farg ich mich bei anderen Produkten auch. Z.B. beim Auto. Navi macht doch mein Phone. Auch mein Fernseher kann "irgendwie halb" ins Internet. Und mein Computer "irgendwie halb" fernsehen.

Das ist irgendwie :) doch ein ziemlicher Quatsch.

Wie ein Fahrrad für 2800 Euro. Nur weil man ein wenig weniger treten muß - was unter 10 km wohl niemand interessiert.

Aber wers will - gerne. Es ist nicht die erste aufwendige (und unökologische) Entwicklung, die für ne absolute Minderheit Sinn macht, aber den Weg in den Massenbesitz erfolgreich antritt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karlo1952 25.02.2019, 09:26
32. Die Welt ist schon verrückt.

Ein Fahrrad für knapp 2.500 Euro. Da lobe ich mir mein altes Quickly mit 2-Nackter und auch 25 km schnell. Dazu noch Retro, Vintage, Herz was willst du mit einem E--Bike?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
timo0105 25.02.2019, 09:29
33. Unsinnige Werbung

Zitat von BoMo_UAE
Das beste eBike (value for money) gibt es von Rad Power Bikes. Ich fahre seit ein paar Monaten das Rad Rhino.
Ihnen ist aber schon klar, dass das Rhino in einer anderen Fahrzeugklasse spielt oder? Ein Rhino muss versichert werden und mit der Radwegbenutzung sieht es auch schlecht aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kpg.de 25.02.2019, 09:29
34. Effizienz

"Es gibt keine Effizienzverluste über die Kette und Übersetzung wie beim Mittelmotor", betont Hülsmann.
Das ist natürlich Quatsch, da jeder Motor eine Lieblingsgeschwindigkeit hat. Also eine Drehzahl, bei der die Verluste am geringsten sind. Bei einem Tretlagermotor sind das üblicherweise 60 Umin am Kettenblatt, da man das im Mittel als Trittfrequenz über alle Geschwindigkeiten erreicht. Ein Tretlagermotor, läuft also fast die ganze Zeit auf seiner Idealgeschwindigkeit.
Ein Nabenmotor hat das auch. Aber hier kann ich mir das nur beim Kauf des Motors aussuchen: 10 km/h? Dann ist er Durchzugstark beim Losfahren, verbrät aber auf längeren Strecken sinnlos Stom bei 20-25 km/h.
20 km/h? Dann wird bei jedem Losfahren die kostbare Akkukapazität in Wärme umgewandelt.
Mit einem Nabenmotor müsste man also erstens wissen, welches seine optimale Drehzal ist und dann diese als Geschwindigkeit die meiste Zeit halten - auch bergauf. Beim Tretlagermotor schalte ich einfach und schon läuft dieser bergauf schon wieder mit optimaler Drehzahl.
Ein Nabenmotor erinnert mich ein bisschen an eine Analoguhr: Die zeigt auch zweimal am Tag die richtige Uhrzeit, selbst wenn sie steht.
Die Verluste eines Tretlagermotors durch das Getriebe sind zwar vorhanden, aber sehr gering und die Strecke vom Pedal zum Reifen (Hülsmann erwähnt hier auch die Kette) ist auch kaum verlustbehaftet.

Grüße
Peter (der einen Bafang-Tretlagermotor seit über 10.000 km fährt und sehr zufrieden damit ist)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MatthiasPetersbach 25.02.2019, 09:30
35.

Zitat von poldiradon
....Ohne zusätzliches Akku ist das voll aufgeladene Smartphone schnell leer. 50 km Reichweite sind lächerlich für ein Pedelec.....
Also DIE E-Fahrräder, die ich so sehe, die stehen vorm Kino, vorm Edeka und werden wohl zumeist innerorts bewegt. Auf Strecken, die man wohl auch mit nem normalen Rad bewältigen könnte.

Hier trifft das selbe zu, wie aufs Auto: Weil man einmal im Jahr eventuell in den Urlaub fährt - resp. ne Fahrradtour macht - kauft man sich das Maximum - und nützt das dann auch täglich.

Die allermeisten haben wohl nach dem Kauf des E-Bikes das normale entsorgt oder eingemottet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mars99 25.02.2019, 09:32
36. Sonderbar?!

Sonderbar sind hier höchstens zwei Dinge:
Die Auffassung des Autors, dass 2500 € für ein (low level) E-Bike günstig sind und die Vorstellung der Konstrukteure, dass sich ein 17jähriger so ein Gerät zulegt.
Ob Hamburg oder Berlin - irgendwie am Leben vorbei...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
swopo62 25.02.2019, 09:37
37. Chinakracher

2.500? ist also mittlerweile der Preis für ein "erschwingliches E-Bike". Dafür bekommt man "Bafang" Technik im Antrieb und eine preisgünstige Shimano Schaltgruppe und Bremsen. Um die Elektrik zu schützen empfiehlt sich der Kauf einer Abdeckkappe und wer ein Display will muss das auch extra erwerben. Der sogenannte "Gepäckträger" ist unpraktisch, der Steuersatz ungenau gefertigt und die Abstimmung des Motors ist stümperhaft ausgeführt. 17 jährige Schüler und 40 jährige "Kreativlinge" sind die Zielgruppe. Die dürfen sich dann dem Marketingdiktat des Herstellers fügen und akzeptieren, was sie alles nicht brauchen (Reichweite, Display, Federgabel) Mittlerweile hat man den Eindruck, dass unter dem Label 'e-mobility' vermehrt Lifestyle Schrott mit Rädern angeboten wird. Dieses Rad steht in einer konsequenten Linie mit Elektrotretrollern, Hoverboards und ähnlichen Auswüchsen der Elektromobilität für Nerds. Demnächst zu besichtigen auf einer Sondermüllhalde in Ihrer Nähe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bedenkentraeger2015 25.02.2019, 09:45
38. Unsexy

Ob E-Bike oder nicht, das Kalkhoff ist unsexy - und damit nicht zu Ende gedacht. Erstens zu schwer. Zweitens zu klobig, Drittens zu unpraktisch. Ein E-Bike für die Stadt muss deutlich unter 20 kg wiegen, schließlich muss man es gut tragen können - vor allem Treppen rauf und runter. Das kantig-klobige Unterrohr lässt jede Eleganz vermissen und warum das Sitzrohr so Schindelhauer-like ausfällt, erschließt sich nicht. Der Gepäckträger leistet zu wenig. Er mag sich harmonisch einfügen, aber die Tragkraft ist auf Dauer zu gering. Eigentlich kommt noch ein "viertens" hinzu: Es ist ein Kalkhoff. Der Markenname ist für die Zielgruppe verbrannt. Leider heißt das nicht, dass wir das Ding nicht trotzdem in unseren Städten zu sehen bekommen - es gibt ja genug Fahrradhändler, die bei Kalkhoff unter Vertrag stehen und damit auch verkaufen werden/wollen/müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
demokrit2012 25.02.2019, 09:53
39. Minimalistisch ist gut! Der Rest...

Ich finde die Idee ja gut, das Rad minimalistisch zu halten und per App zu steuern (In der Hoffnung, dass die auch in 20 Jahren noch auf Handies läuft). Der Rest klingt eher desaströs. Mal abgesehen von den technischen Mängeln, die definitiv nicht sein dürfen, ist 2,5t€ schon eine echte Ansage und alles andere als Preiswert. Und wenn schon eine USB-Buchse mit 200Euro bepreist wird, frage ich mich, ob der Rest des Rades nicht auch um 400% überteuert ist...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 9