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Kaufprämie für Elektroautos: Kunden profitieren kaum vom Herstellerrabatt
DPA

Käufer von E-Mobilen erhalten eine Prämie. Die Kosten für die Förderung teilen sich Staat und Autoindustrie. Doch der Nachlass der Hersteller kommt offensichtlich nicht immer beim Kunden an.

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kritischer-spiegelleser 23.07.2016, 10:47
1. Ist auch wieder nur ein Förderprogramm

Zu besserer Luft wird es nicht helfen. Denn die Förderung geht größtenteils in Hybrid-Fahrzeuge und die fahren zu über 95% ihrer Fahrzeit mit Benzin oder Diesel wie jedes andere Fahrzeug auch. Aber die offiziellen Abgaswerte der Hybridfahrzeuge sind noch schöner gerechnet als die auch schon erheblich geschönten "normalen" Werte.

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MisterD 23.07.2016, 10:48
2.

Das ist leider das gute Recht der Händler und hat mit den Herstellern nichts zu tun. Der Händler kauft die Fahrzeuge beim Hersteller, danach hat der Hersteller mit der Preisbildung nichts mehr zu tun. Und wenn es jetzt eine Prämie gibt, dann wird die natürlich gewährt. Aber der Händler ist nicht gezwungen, seinen freiwillig gewährten Rabatt weiterhin in voller Höhe zu gewähren.
Das ist ja der Witz an der Sache. Wir glauben mittlerweile scheinbar, dass wir ein Recht auf 16% Preisnachlass beim Neuwagenkauf haben. Dabei ist das alles Verhandlungssache.

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arago 23.07.2016, 10:49
3. war doch klar, oder?

Politik lebt von den Ankündigungen, die Wirtschaft von den Ergebnissen...

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Airkraft 23.07.2016, 10:56
4. Rabatte...

Rabatte sind für mich eher uninteressant. Entscheidend ist für mich nur was ich dafür bezahlen muss!

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discprojekt 23.07.2016, 10:56
5. Also,

da hat die Branche (Wissmann?) wieder die Politik über den Tisch gezogen, oder? Oder beide den Kunden? Die Preise für E- Autos sind eh Mondpreise, aus Entwicklungskosten, Gemeinkosten der Gesamtkonzerne und Politik. (Es geht um sehr viel Arbeitsplätze in der alten Technologie der Verbrenner. Das Volk muss Bezahlen, unternehmerisches Risiko möglichst gegen Null.

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der-stratege 23.07.2016, 10:59
6. Nicht weiter überrraschend

denn Ziel der Autofirmen ist ja nicht, möglichst viele E-Autos zu verkaufen (wie die Regierung es gern hätte), sondern möglichst viel Gewinn zu machen, egal mit welcher Anzahl Fahrzeugen. Die Nachfrage nach solchen Autos ist eben kaum preisabhängig.

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Benjowi 23.07.2016, 11:28
7. Unsinn mit Lobby-System.

So geht der Unsinn aus, wenn man einen Cheflobbyisten der Autoindustrie zum Verkehrsminister macht. Dass solche Kaufprämien besagter Unsinn sind, stand schon vor der Einführung fest. Das Geld wäre besser in der Infrastruktur angelegt gewesen. Dann würden mehr Anbieter auftreten und durch die Konkurrenz käme das Geschäft in Schwung. Aber darum geht es ja bekanntlich nicht. Es geht darum, möglichst vierl Steuergeld in die großen Taschen von Friends and Family umzuleiten!

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K:F 23.07.2016, 11:33
8. Lobbyismus pur, Wissmann lässt grüßen

Auch das hier hat Murksel vermurkst. Wahlgeschenke auf dem Papier, die Autoindustrie wird es freuen. Geld das beim Verbraucher ankommen soll, bleibt bei der Zockerindustrie, größtenteils, hängen.

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ruebenkatze 23.07.2016, 11:41
9. Eine Subvention

...ist und bleibt eine Subvention, egal wie man sie nennt. Und die x-te Subvention der Automobilindustrie, Lobby sei Dank, ist so unsinnig wie jede Subvention der Automobilindustrie. Ich fühle als Steuerzahler meine Steuergelder von der Politik zu Gunsten der Grossindustrie veruntreut. Das Klein-Klein-Geplänkel am Ende interessiert mich da weniger.

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