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Kaufprämie für Elektroautos: So viel bringt das 5000-Euro-Geschenk wirklich
DPA

Wer ein Elektroauto kauft, soll 5000 Euro geschenkt bekommen. Das plant Wirtschaftsminister Gabriel. Doch wer profitiert von dem Geldsegen tatsächlich? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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assiwichtel 20.01.2016, 07:18
230.

Zitat von hansglück
richtig. Und der richtige Motor ist ein starker, also ein Elektro Motor. Ist es nicht bezeichnend, das eine Tesla Model S "Limousine" mit der Familie auf dem Rücksitz am Ampelstart mit 2,8 Sekunden auf 100 km/h den hochgezüchteten Ferrari weit hinter sich lässt. Dazu noch lautlos und umweltfreundlich.
Gemäss Tesla-Homepage beschleunigt der S85D in 3,3 sec 0-100 km/h und gegen den schlappen Aufpreis von 10'000 CHF in 3.0 sec.

Was erzählen Sie immer von 2.8 sec? Ist zwar nicht die Welt, stimmt aber nicht! Zudem wird die Beschleunigung mit 5 Personen an Bord auch nicht erreichbar sein!

Die Reichweite gibt Tesla bei konst. 120 km/h und 0°C mit ca. 350 km an. Bei 150 km/h werden es wohl deutlich unter 300 km sein.

Also versprechen Sie bitte hier nicht mehr als Tesla selbst!

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f36md2 20.01.2016, 07:37
231. Abgasverseuchtes Stuttgart! Ja und?

Egal wir, wir müssen in den abgasverseuchten Städten wieder bessere Luft hinbekommen. Beispiel Stuttgart: Was haben die Bitten genutzt, jetzt bei dieser extremen Belastung wenigstens für ein paar Tage auf die Dreckschleder zu verzichten? Wenig, sehr wenig. Am Sonntag fährt der Stuttgarter bestimmt wieder mit dem Geländewagen Brötchen holen.

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zappa99 20.01.2016, 07:43
232. Umweltfreundliche Energieerzeugung?

Es gibt nur noch wenig Möglichkeiten, zusätzlichen Strom umweltfreundlich zu erzeugen. De Facto werden diese Autos mit Strom aus Atomkraftwerken und Braunkohle betrieben.

Vor der Elektroauto-Revolution muss die Revolution in der Stromerzeugung, dann in den Netzen kommen. Dann erst macht es Sinn.

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elshi 20.01.2016, 08:01
233. Wer A sagt sollte logischerweise auch B sagen müssen

Wer den Photovoltaik-Irrsinn, der komplett aus dem Ruder gelaufen ist, über Umlagen finanziert, der müsste eigentlich auch gut für die Beteiligung am Kauf eine E-Autos sein, oder? Ich mein, wenn PV-Betreiber Geld für nicht abgeleiteten Strom bekommen, weil die Anlage wegen Überkapazität abgeschaltet wird, dann bitte ich schon darum, dass man mir den Kauf eines E-Cars finanziert. Das wäre mehr als gerecht. Und gut für die Umwelt! So wie die ganzen PV-Anlagen, die ja Tag und Nacht und bei schlechtem Wetter Strom produzieren, nicht?

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Greggi 20.01.2016, 08:02
234. Es geht weiter mit dem Tricksen ...

"So fährt das Auto auf dem Prüfstand erst einmal die Batterie leer, dann muss es nur noch 25 Kilometer mit Verbrennungsmotor zurücklegen. So kommt es, dass ein Luxuswagen mit 416 PS wie der Porsche Panamera auf den sensationellen CO2-Wert von 71g/km kommt bei einem Verbrauch von durchschnittlich 3,1 Liter."

Genau so habe ich mir das vorgestellt: Tarnen, täuschen, tricksen. Alles wie bisher. Als hätte es keinen Diesel-Skandal gegeben. Und alle machen (wieder) mit.

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fatherted98 20.01.2016, 08:04
235. Falscher Ansatz...

...die meisten E-Autos sind kleinst-Wagen und Luxus-Sportler....der wirkliche Markt liegt im Nahverkehr-Transport....Handwerker, Dienstleister, Zusteller usw. brauchen Transportfahrzeuge a la Caddy und Co. die auch nur 100 - 200 km pro Tag im Nahbereich fahren und abends in der Firma an die Dose kommen....nur da werden auch keine 5000 Euro Prämie helfen...da gibts so gut wie keine Angebote...gerade auch im Kleinlaster Bereich. Warum nicht einfach die KFZ Steuer für E-Autos streichen...5000 Euro Kaufprämie und 2000 Zuschuss für die eigene Ladesäule? ....aber dazu sind unsere Politiker zu weit von der Realität entfernt.

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maros 20.01.2016, 08:27
236. Einfach den verbrauchten Strom fördern

Meine Meinung:

1. Auch E-Motorräder und Roller fördern
2. Einfach einen Stromgutschein ausstellen, der an beliebigen Ladestationen eingelöst werden kann.

Ladestationen, selbst welche für die eigene Garage, kann kan so gestalten, dass sich das zu ladende Gerät "identifiziert", um Mißbrauch vorzubeugen bzw. zumindest die Hürde dafür relativ hoch zu hängen.
Es ist im Kern ein einfach zu lösendes technisches Problem.

Hat man eine solche "Prepaid" Lösung, ist es ein leichtes, KFZ-Strom weiterhin bzw. dauerhaft zu fördern bzw. anders abzurechnen. Arbeitgeber könnten E-Fahrzeuge ebenfalls fördern über diesen Weg.

Gelingt es, dass die E-Autos Reichweiten von über 200KM rein elektrisch schaffen, dürften 90% aller Pendler damit bedient sein.

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MatthiasPetersbach 20.01.2016, 08:51
237.

Zitat von bernd.stromberg
Stattdessen wird dann immer wieder der Diesel gefeiert. Am besten als Golf. Spießbürger, ick hör dir trapsen...
Was hat das mit Spießbürger zu tun?

Stellen Sie mir ne E-Karre für 10 000 Euro hin, die ne Reichweite von 200 km hat, dann ist die gekauft. Dann schraub ich mir gerne auch ne Steckdose ans Haus (die Möglichkeit hab ich glücklicherweise) und dann warte ich eben im Ferienhaus auf die Ladung zur Heimfahrt. Kein Thema.

Es gibt unzählige Leute - wohl die meisten- die ihre Autos nach Gelegenheit, finanziellen Möglichkeiten und nach Wirtschaftlichkeit kaufen (müssen). Relativ unabhängig von Treibstoffart und Hersteller.

So siehts aus.

Das kapieren nur die Spießer nicht, die wohl in der ökologischen Nische der Fetsanstellung rumdümpeln und deren Konto sich aus unergründlichen Gründen monatlich um mehr als 3000 Euro auffüllt.

Wenn DIE Leute E-Autos kaufen würden, die heute schon mehr als 20 000 Euro hinlegen (können) das würde schon viel bringen.

Die meisten können das eben nicht.

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Banause_1971 20.01.2016, 08:54
238. Wirtschaftlichkeit

Interessant bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit ist ja die Dauer von 4 Jahren und eine Reichweite von bis zu 15.000 Kilometern. Weshalb hat man nur 4 Jahre angesetzt und eine Reichweite von nur 15.000 Kilometern? Die meisten von uns fahren ihr Auto sicher länger als 4 Jahre, und viele von uns fahren sicher mehr als 15.000 Kilometer im Jahr. Die Antwort dürfte recht einfach sein: Nach 4 Jahren (oder auch gefahrenen 60.000 Kilometern) ist der Akku hinüber und der Ersatz eines Akkus dürfte einige tausend Euros kosten. Würden diese Kosten einkalkuliert, wäre die Wirtschaftlichkeit überhaupt nicht mehr gegeben. Daher setzt man die Kriterien der Studie so an, dass das gewünschte Ergebnis erreicht wird. Fast als wollte man sagen: Solarzellen ersetzen alle Atomkraftwerke in der Zeit von 11:00 - 14:00 Uhr in den Monaten Juni und Juli. Die restlichen Zeiten läßt man unbeachtet und vermittelt dem Bürger den Irrglauben, dass Solarzellen unseren Strombedarf decken können. Weiterhin ist es Augenwischerei zu sagen, dass Elektroautos die Luft in den Städten verbessert. Das Problem wird nur verlagert aufs Land, wo der Strom für die Mobilität der Stadt durch Kohle-, Öl- und Gaskraftwerke generiert werden muss.

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conni.witz 20.01.2016, 09:01
239. Anderer Vorschlag

Ein anderer Vorschlag um den Absatz von Elektroautos anzukurbeln:
Es werden keine Neufahrzeuge mehr zugelassen, die die Abgaslimits überschreiten.
Besitzer von Fahrzeugen, die zum Zeitpunkt ihrer Zulassung die geltenden Abgaslimits überschritten haben, müssen diese still legen. Sie erhalten vom jeweiligen Hersteller aber eine Entschädigung, von der sie sich wahlweise ein Elektro-Neufahrzeug kaufen können oder ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, welches die Limits einhält.
Denn eigentlich sollte das Ziel nicht sein möglichst viele Elektrofahrzeuge abzusetzen sondern die Luft sauberer zu bekommen, oder?

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