Forum: Auto
Kei-Cars in Japan: Im Reich der Auto-Zwerge
Thomas Geiger

Die kleinen Kei-Cars sind in Japan eine große Nummer. Mit Mini-Motor und winzigen Abmessungen könnten sie auch europäische Großstädte und das Klima erfreuen - wären da nicht ein paar Hindernisse.

Seite 1 von 17
herjemine 28.10.2019, 05:08
1. An das Bundesverkehrsministerium! An die Bundesregierung! An die EU!

Sofort nachmachen bitte! Gesetzliche Regelungen veranlassen, am besten schon ab 2021 (ich weiss, sehr ambitioniert, aber es geht wenn Ihr mal den Finger aus dem A... nehmt) und her mit den Kei-Cars! Namensvorschlag für Europa: Mi-aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tommit 28.10.2019, 05:14
2. JAa es macht SInn

dann doppelt so viele Autos fahren zu haben.... weil nur halb soviel reingeht... dafür aber mit denselben Abgaswerten ca 150 gCO2/km. .
Das nenn ich dann mal eine Insellösung ..
Da liesst man in Handelszeitungen folgendes:
Japan ist auch nach dreissig Jahren niedrigen Wachstums, niedriger Zinsen und niedriger Inflation noch ein reiches Land.
Wow dann haben wir ja auch noch eine Weile ... bis wir es geschafft haben aus 40 Mio 80 Mio Autos zu machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
felisconcolor 28.10.2019, 05:41
3. Hey

es gibt tatsächlich mal einen Artikel über Kei Cars. Hat ja auch nur eine gefühlte Ewigkeit gedauert. Ich fand diese Klasse Autos schon vor meinem Japan Aufenthalt faszinierend. Quadratisch, praktisch, gut. Und das sage ich als SUV Fahrer. Wirklich schade das der Daihatsu copen nicht nach Europa kommt. Aber diese Klasse Autos könnte auch dem geplagten Städter das Auto wieder schmackhaft machen. Und die praktischen Micro Vans wären sogar Familien tauglich. Das wäre eine Herausforderung für unser Verkehrsministerium. Wobei es diese Klasse Fahrzeuge im Grunde hier schon gibt. Nennt sich up, citigo, C1, 108, smart for two und und und. Während allerdings hier solche Kleinstwagen mit billigem Plastik vollgepackt sind und den Charme einer Tupperdose versprühen, sind richtige Kei cars wirklich üppig ausgestattet. Hier von den Fahrzeugherstellern eher eine Handreiche für die Ökofraktion, dort ein fest etabliertes Fahrzeugsegment welches auch hohen Ansprüchen genügen muss. Und auch hier in Europa gibt es ein dickes Aber. Sie werden behandelt wie große Autos. Steuervergünstigungen? Halt so wie bei anderen Fahrzeugen oder eben nicht. Vergünstigte Parkplätze? Wo käme man denn als Kommune da hin. Und und und. Und den Grund bei den Japanern wegen dem Umbau auf Linkslenker kann ich irgendwie nicht gelten lassen. Denn gerade Daihatsu hat auf diesem Markt genügend Fahrzeuge in Kleinformat. Da bräuchte man nur in die Teilekiste greifen. Also los liebe Regierung, zeigt mal Kreativität. Und für den ein oder anderen wäre das sicher auch die Matchboxsammlung in groß. Haben will

Beitrag melden Antworten / Zitieren
michaelXXLF 28.10.2019, 05:43
4. Viel zu vernünftig!

Zu klein und verbrauchen viel zu wenig Sprit. Wer soll das bitteschön in Deutschland kaufen? Damit beeindruckt man doch niemanden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kiwi.pro 28.10.2019, 06:01
5. Vorurteil

und da wird immer behauptet asiatische Männer wären schlechter ausgestattet.
Falls das wahr ist, müssen sie es offensichtlich nicht wie hierzulande durch große und starke Autos kompensieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gronek 28.10.2019, 06:09
6. E-Kei Car?

Drängt sich nur mir die Frage auf, ob so ein Ding mit E-Motor für den europäischen Markt nochmal ganz neu bewertet werden müsste?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
osis1980 28.10.2019, 06:57
7.

„Überhaupt mobil zu sein“.

Also wer keine so Wägelchen hat ist also zu Hause gefangen.

Mal wieder der journalistische Sprachgriff ins Klo.

Mobil kann man auch ohne Auto sein. Und ein Auto ist in der Umgebung und der Dichte mit Abstand das unpraktischste, was man sich vorstellen kann. Egal wie klein es ist.

Der Autor fabuliert sinnentleert über eine asiatische Welt, die er offensichtlich nicht wirklich versteht.

Mobilität ist mehr als Auto, werden wir auch wieder lernen.

Als SPON Artikel ist dies eher qualitativ peinlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fredderfarmer 28.10.2019, 06:57
8. Her damit

Ich bin gerade auf der Suche nach einem Kleinstwagen, der mich bei schlechtem Wetter die 5km zum Bhf. (ländlicher Raum) bringt.
Elektro? Zu teuer. Alleine für die Batteriemiete könnte ich ja schon einen SUV leasen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bollocks1 28.10.2019, 07:00
9. Tendenziös

In Bericht werden weitere Gründe warum K-Cars populär sind unterschlagen. Es geht beileibe nicht sonderlich um die Umwelt, sondern Praktikabilität und Nutzen. Weiterhin sind K-Kars, wie viele andere Kleinwagen in Japan, alles andere als langweilig. Es gibt nichts was es nicht gibt.
So ist ein K-Car ein beliebter Zweitwagen für die kurzen Wege (oft hat man noch einen grossen Wagen in der Garage oder Stellplatz). Ausserdem ein typischer Hausfrauen- oder Anfängerkleinwagen.
Auf dem Lande und Hokkaido auch gern mit Allrad! Sowas gibt es bei uns gar nicht (Panda ist der Kleinste aber grösser als ein K-Car.
Der wichtigste Grund aber für ein K-Car ist der perfekte Schienennah- und Fernverkehr. Japanese Rail fährt immer, zuverlässig und immer zum gleichen Preis. Vom Shinkansen auf eigenen Trassen ganz zu schweigen.
Aufgrund dieses hohen und praktischen Nutzwertes der Schiene, ist die Akzeptanz derselben eine logische Entwicklung - und wäre dies auch bei uns, trotz der angeblichen deutschen Treue zum Auto.
Leider bekommen wir dies in 100 Jahren nicht auf die Beine gestellt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 17