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Klimapolitik: EU-Staaten stimmen für schärfere CO2-Standards für Autos
DPA

Es war ein stundenlanges Ringen. Am Ende einigten sich die EU-Umweltminister darauf, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 35 Prozent zu senken. Die Bundesregierung konnte sich nicht durchsetzen.

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die_WahrheitXXL 10.10.2018, 08:47
10. Gottseidank wurde Merkel gestoppt

denn besonders sie hat sich für massiv mehr Gift-Ausstoß eingesetzt, es wurden sogar andere EU-Staaten vorab aus Berlin angerufen um die Sache vorab zu klären (Berichte SPON). Man muss nicht bis drei zählen können, warum eine Regierung einer Autoindustrie derart dient. Man muss es nur endlich beweisen und die Schuldigen einbuchten. Weshalb? Wegen Mitwirklung an Umwelt-Verbrechen mit multipler Todesursache. Denn das ist das, was in Berlin aktuell geschieht, und was sie auf ganz Europa ausdehnen wollen. Wir alle atmen die gleiche Luft, aber manchen scheint das private Konto wichtiger zu sein, Luft kann man sich wohl im Bunker auch kaufen.

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investor3000 10.10.2018, 08:53
11.

"Die Bundesregierung befürchtet Jobverluste, falls der Umstieg auf neue Antriebe zu schnell vollzogen wird." Nur Innovationsstillstand bedeutet Jobverluste. Der schneller Umstieg stellt die Unternehmen besser für den Wettbewerb auf, auch wenn die Dividende sinken wird.

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muenchen84 10.10.2018, 08:58
12. Bewahre uns vor deutschen Vorschlägen

soweit ist es gekommen, dass man sich schämen muss für deutsche Vorschläge, weil die deutschen Politiker nur noch Lakeien der Industrie sind

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wmb58 10.10.2018, 09:00
13. Es sind noch 12 Jahre bis 2030. Das müsste doch funktionieren!

Es gab, wenn ich mich recht erinnere, vor ein paar Jahren schon mal einen Kompromiss in dieser Art. Und es ist nichts geschehen.

Wenn die deutschen Autobauer es nicht schaffen, diese Werte zu erreichen, dann sind sie selber schuld. Möglichkeiten gibt es doch ohne Ende:

1. Kleinere Autos: Die dt. Autobauer können doch ihre Supertechnik auch in kleinere Autos einbauen. Warum denn jedes Jahr auf den Autosalons immer noch ein paar Kilo mehr und ein paar PS dazu? Da muss unsere Industrie umdenken, aber auch die Kundschaft.

2. Neue Motorengeneration. Da dürfte doch was zu machen sein. Wir bekommen doch ohne Ende eingetrichtert, wie innovativ und modern unsere Autoindustrie ist. Dann zeigts mal.

3. Unsere Regierung: Warum nicht Gesetze erlassen, dass es z. B. eine maximale PS-Zahl geben darf. Und mehr darf eben nicht sein. Und dann könnte man noch z.B. die Höchstgeschwindigkeit von 140 auf unseren Autobahnen festlegen. Dann werden die deutschen Autokonzerne schon die Autos bauen, die hierfür ausreichen. Dann fällt die Nachfrage nach PS-Dreckschleudern weg. die Autohersteller müssten dann mehr nach anderen Eigenschaften schauen, um dann den Wegfall der PS-Kundschaft zu kompensieren.

Ich sehe jetzt keine Probleme, das Ziel zu erreichen.

Meine spanischen Bekannten, die jedes Jahr einmal 14 Tage in Süddeutschland Urlaub machen, um ihre BMW mal so richtig auszufahren, müssten sich dann wohl oder Übel andere Hobbies zulegen.
Diese Schwarzmalerei der deutschen Konzerne kotzt mich langsam an.

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aquarius99 10.10.2018, 09:01
14. Schulze ist unglaubwürdig

Wäre es ihr und der SPD wirklich wie behauptet um das Klima gegangen, hätte Deutschland sich auch enthalten können. Das wurde beim Thema Glyphosat auch solange gemacht, bis ein CSU Minister eigenmächtig (und leider für ihn folgenlos) doch für das Gift stimmte.
In Wirklichkeit sind die Parteien sich beim Thema Energiewende, Umweltschutz, Klimaschutz und Verkehrswende ziemlich einig: Nichts tun, Profite für deutsche Betrugs- und Schmutzkonzerne sichern, lieber zigtausende Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien vernichten.
Ausnahme sind hier teilweise die Grünen (außer in HH, Hessen und BW) und vielleicht die Links-Partei.

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spon-1289483553162 10.10.2018, 09:07
15. CO2-Ausstoß senken, es geht sofort

Nach Meinung von Experten, nicht von denen der von der Industrie-Lobby bezahlten - könnte der CO2-Ausstoss s o f o rt um etwa 30% reduziert werden. Durch ein Tempolimit.

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skr72 10.10.2018, 09:08
16. Seh ich ganz genau so

Zitat von rosenblum
Diese Schlagzeile kostet Deutschland mehr Arbeitsplätze, als uns die Autoindustrie mit ihrem "weiter so" versprechen kann. Genau die Autoindustrie, die sich bis vor kurzem selbst noch als Vorreiter in Sachen Umweltschutz gefeiert hat - und sich für technologische Höchstleistungen feiern ließ. Alles Lug und Trug wie sich jetzt herausstellt. Die deutsche Autoindustrie muss sich ehrlich machen. Und das heißt: Wir sind schnell, schwer, technisch rückständig, umweltschädlich - und bauen SUV's mit Internet serienmäßig. Yeah! Jeder Kia oder Hyundai hat mehr Zukunftschancen als Autos Made in Germany.
Ich hatte bis vor kurzen einen lukrativen Job in der Automobilindustrie. Nachdem ich mir die reale Produktpalette meines Arbeitgebers jedoch genau angeschaut habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich die Firma besser jetzt verlasse, als dann wenn jeder merkt, das diese Produkte zu zeitgemäß sind wie ein Braunkohlekraftwerk. Die SUVs werden zu 100% aus der Zukunft unserer Kinder hergestellt, das kann man gar nicht anders sehen!

Jedes mal wenn ich Autowerbung sehe könnte ich heulen, da wurden einfach die Hausaufgaben nicht gemacht und jetzt ist es zu spät. Lobbyismus, der derzeitig einzige Plan dieser Industrie, ist keine nachhaltige Firmenpolitik. Bisher wurde ich für meine Bedenken immer belächelt, von denen die meinen, es würde alles immer so weiter gehen wie bisher...

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tränengas 10.10.2018, 09:14
17. Schlecht verhandelt

Das hat man davon, wenn eine Unterhändlerin in Brüssel agiert, die nicht selbst hinter den deutschen Interessen steht. Nun ist der Schaden groß. Ohne drastische politische Eingriffe und massive Umsatzverluste der deutschen Automobilindustrie ist das neue Ziel nicht zu schaffen. Das kostet Steuereinnahmen und Arbeitsplätze. Nicht zuletzt werden die Konsequenzen auch Wasser auf die Mühlen der EU-kritischen Populisten sein. Ich befürchte, dass dieser Beschluss den Zerfall der EU beschleunigen kann, weil er den Interessen der wichtigsten Industrie der gößten Einzelnation klar zuwider ist. Die grünen Aktivisten stellen keine Mehrheit und das Ergebnis des Beschlusses wird sich für viele Menschen wesentlich drastischer auswirken als ein Veggie Day. So sehen Pyrrhussiege aus.

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yvowald@freenet.de 10.10.2018, 09:16
18. Gut für Deutschland!

Wellch` ein Glück, daß sich Deutschland endlich einmal nicht durchsetzen konnte.
Es ist eine Schande, daß sich die amtierende Bundesregierung hinter die Autokonzerne stellt, anstatt diese zur Ordnung zu rufen.
Das könnte sich bei künftigen Wahlen rächen - denn die meisten Deutschen befürworten aktiven Umweltschutz und eine Klimapolitik, die ihren Namen auch verdient.

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neutron76 10.10.2018, 09:17
19. Das ist doch lächerlich

Selbst der Wert für 2021 ist schon sehr ambitioniert.

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