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Klimapolitik: Rettet das 365-Euro-Ticket Deutschlands Innenstädte?
DPA

Noch im September will die Bundesregierung beschließen, mit welchen Mitteln sie die CO2-Emissionen in Deutschland eindämmen will. Das 365-Euro-Ticket könnte dazugehören. Es ist allerdings umstritten.

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Tschüssi 07.09.2019, 10:15
170. ÖPNV verbilligen!

...ist das Gebot der Stunde! 365 EURO-Ticket - ja für den Bevölkerungskreis, der das benötigt. Noch mehr wird für die Masse der Bevölkerung aber das billige Einzelticket wichtig - ein Euro für eine Einzelfahrt oder noch besser für das Tagesticket! Das ist das konsequente Weiterdenken des 365er...

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mhwse 07.09.2019, 10:15
171. Wie kommen Sie auf den Unsinn?

Zitat von Supersozi
H4 Empfänger arbeiten in der Regel auch nicht! Die haben keinen Bedarf an regelmäßigen Fahrten. Fallen daher raus.
H-IV Menschen werden einerseits zur Arbeit genötigt - bzw. unvorstellbar, suchen sich einen Job Auftrag, weil sie diese Tätigkeit gerne machen wollen - benötigen aber dennoch Unterstützung um diese Tätigkeit zuverlässig erfüllen zu können, bis das Gehalt ausreicht ..

Noch viel unvorstellbarer, viele haben das, was sie gerne tun möchten freiwillig gelernt.
Hoffentlich ist Ihr Leben derartig abgesichert, dass Sie das nie brauchen.

Dann wundert es mich aber, dass Sie hier bei einem 365 EUR Ticket mit diskutieren.

Der Privatier, selbst wenn er aus Umweltgründen ÖPNV fährt kann sich Tageszeiten aussuchen und ob der dann am Ticketpreis scheitert?

Bei uns im Haus fahren die reicheren Herrschaften ohne eigenes Auto, immer mit dem Taxi.

Zum Kunden/Flughafen, fahren wir ggf. auch mit dem Taxi, da dann das leidige Parkplatz Suchen wegfällt - und man vor der Türe abgesetzt wird ..
(nicht ganz so billig, aber ein verlorener Auftrag/verpasster Flug, kostet mehr.)

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stucke 07.09.2019, 10:16
172. Keine gute Idee

Der ÖPNV wird durch das 365€-Ticket nicht billiger, die Kosten werden nur der Allgemeinheit aufgebürdet. Lediglich aus sozialen oder politischen Gründen sollten Tickets für Personen-Gruppen (Schüler, Studenten, geringes Einkommen...) verbilligt angeboten werden. Ich persönlich würde nicht zur "Verkehrswende" beitragen. Schon jetzt fahre ich im Sommer ausschließlich mit dem Fahrrad und im Winter für etwa 4-Monate mit einem Zeit-Ticket. Mit dem 365€-Ticket dann also kein Fahrrad mehr...

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mrkanister 07.09.2019, 10:16
173. Schritt für Schritt

Wieso fängt man nicht erstmal mit einer ganz einfachen Preisstruktur an? Tageskarte 2 Euro Wochenkarte 10 Euro Monatskarte 35 Euro o.ä., unabhängig von irgendwelchen Ringen, Zonen, Sonderaufschlag, Tageszeiten.

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syracusa 07.09.2019, 10:16
174.

Zitat von Teutonengriller
gerade auf dem Land ist die Streckenzahl und-dichte viel zu gering. Da bezahle ich h lieber . ehe, als daß ich jeden Tag erstmal 30min bei Wind und Wetter bis zum nächsten Bahnhof oder Busstop laufen muß. Flexiblere Arbeitzszeitmodelle wirkten auch Wunder.
Das ist völlig richtig. Dazu kommt, dass man mit dem ÖPNV praktisch keinerlei Transportmöglichkeiten hat. Wie sollen die Leute denn ihre Einkäufe nach Hause bringen?

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astat 07.09.2019, 10:16
175. Bin dafür

Ein guter Ansatz, den ich begrüße. Für einen Euro am Tag würde ich definitiv wieder mehr den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind mir auch wichtig. Aber mit dem Auto stehe ich inzwischen auch so oft im Stau, da kann ich auch die Verspätungen bei der Bahn in Kauf nehmen.

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wasistlosnix 07.09.2019, 10:16
176. Schön für die Stadt

Wäre ja auch finanzierbar indem jeder der in der Stadt wohnt, die 365 ? zahlt. Bei Zweitwohnung dann auch zweimal.
Klar das Angebot müsste ausgebaut werden.
Schauen wir aufs Land. Sowie man die Speckgürtel verlässt wird es eng mit ÖPNV. Teilweise fahren da nur Busse zu Schulzeiten. Würde bedeuten die Investitionen in den ÖPNV wären immens. Es gäbe auch hier Lösungen aber das würde ein flächendeckendes Mobilfunknetz benötigen.

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rosinenzuechterin 07.09.2019, 10:18
177. Sorry, aber immer noch zu teuer

Aufs Auto komplett verzichten kann ich nicht. Mit der Öffi-Nutzung kann ich also maximal die Spritkosten reduzieren. Von 365 Euro kann ich Sprit für 22 km pro Arbeitstag kaufen. Das reicht fast für Hin- und Rückweg. Es reicht sogar ganz, wenn ich die 365 nur auf die Tage umlege, die nicht wegen einer Dienstreise ohnehin "autopflichtig" sind. Ich bezweifle, dass 365 Euro die "Kosteneintreibekosten" decken. Mit einem komplett kostenlosen ÖPNV könnte man auf Fahrkartenautomaten und Kontrolleure verzichten und sich diese Kosten sparen.

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a.vollmer 07.09.2019, 10:19
178. Pendlerpauschale fürs Auto abschaffen …

… und das gesparte Geld für die Subventionierung des ÖPNV einsetzen.

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syracusa 07.09.2019, 10:19
179.

Zitat von Supersozi
Mit Verboten ändern Sie nichts. Wenn Sie Verbote wollen, ziehen Sie nach Nord-Korea.
Ach, ist es nur in Nordkorea verdboten, seinen Müll im Wald zu entsorgen? Warum soll das bei gasförmigem Müll aus Ihrem Auto anders sein?

Natürlich müssen dort, wo Alternativen zur Verfügung stehen und gutes Zureden nichts hilft, Verbote her.

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