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Klimapolitik: Rettet das 365-Euro-Ticket Deutschlands Innenstädte?
DPA

Noch im September will die Bundesregierung beschließen, mit welchen Mitteln sie die CO2-Emissionen in Deutschland eindämmen will. Das 365-Euro-Ticket könnte dazugehören. Es ist allerdings umstritten.

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Barças Superstar 07.09.2019, 12:23
250. Einfach nur machen !

Und am Projekt neue Bezahltechnologien testen. So etwas kann man erst dann sinnvoll auswerten, wenn es ein Massenprodukt ist und auf breiter Linie eingeführt wird. Schwarzfahren dann um Faktor 10 drastischer bestrafen.

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gankuhr 07.09.2019, 12:24
251.

Ich glaube wir müssen uns davon verabschieden, dass ÖPNV bequem und ökologisch sein kann. Alle reden hier von besserer Taktung etc., aber solange das bedeutet, dass mehr Busse fahren sollen, bedeutet das zwangsläufig, dass die durchschnittliche Auslastung sinkt. Und damit geht wiederum der CO2 Ausstoß pro Kopf hoch. Schon jetzt gewinnen öffentliche, sofern sie Fair gerechnet werden (Auslastung im gesamtschnitt bei max 20%, im Gegensatz zu Autos selten der direkte Weg), wenn überhaupt nur knapp gegen Autos (Auslastung im Schnitt bei ca 1,2 Passagieren, meist Tür zu Tür-Weg). Wenn man natürlich einen voll besetzten Linienbus gegen ein Auto mit 4 freien Plätzen über die gleichen Kilometer setzt kann man sich die Sache schönrechnen, aber der Umwelt hilft man damit nicht.

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heinerkarin 07.09.2019, 12:26
252. Fahrgemeinschaften

Hier in der Rhein-Neckar-Region fahren gefühlt 90% allein im Auto zur Arbeit. Wie wäre es mit der Förderung von Fahrgemeinschaften? Solange aber fast jeder SAP-Mitarbeiter ein Firmenfahrzeug fährt, warum sollte er es dann tun?

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plutinowski 07.09.2019, 12:26
253. Der...

Zitat von lobro
Ich weiß nicht, was für ein Auto Sie fahren, aber die 50 Cent pro Kilometer entsprechen genau den Kilometerkosten eines VW Golf laut ADAC-Tabellen. https://www.adac.de/infotestrat/autodatenbank/autokosten/autokosten-rechner/default.aspx
... ADAC rechnet den Wertverlust von Neuwagen mit ein. Die Realität ist aber, dass viele Menschen Gebrauchte fahren. Mit einer 10 Jahre alten A-Klasse komme ich alles in allem auf etwa 25 Cent pro km. Noch größer wird der Kostenvorteil des Autos gegenüber dem ÖPNV, wenn man nicht allein fährt.

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tpro 07.09.2019, 12:27
254.

Zitat von plutinowski
Dass Autofahren immer teurer sei als ÖPNV, wie der Hochbahn-Vertreter meint, stimmt nicht. In Hamburg kostet die Tageskarte mittlerweile 6,50 Euro, eine Steigerung von 30% in den letzten zehn Jahren. Auf den häufigen mittleren Strecken von 5-8 km Entfernung entspricht das ca 50 Cent pro km. Da ist das Auto eindeutig billiger. Ich selbst nehme für die mittleren Entfernungen in deder Stadt immer öfter wieder das Auto.
Rechnen Sie alle Kosten des Autos, stellt sich das anders dar. Anschaffung, Steuer, Versicherung, Inspektionen, Reperaturen, Verschleißteile, Kraftstoff. Das Auto kann günstiger sein. Das richtet sich nach dessen Kosten und gefahrene Kilometer und Orte, wo kein Zug/Bus hinfährt und man ein Taxi bräuchte und Anzahl Mitfahrer. Leute die sich selbst in die Tasche lügen, rechnen nur den Benzinverbrauch.

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tpro 07.09.2019, 12:32
255.

Zitat von emil7685
Ein Golf kostet keine 50 Cent pro Kilometer. Diese vollkommen absurden "ADAC-Tabellen" sind geradezu justiziabler Humbug. Ich fahre einen acht Jahre alten Mercedes mit >200PS und der kostet mich (absolut ALLES mit eingerechnet) unter 20 Cent pro Kilometer.
Sie lügen sich in die Tasche. Rechnen Sie die Ansparung für ein neues, gleichwertiges Auto dazu, kommen Sie auf min. 80 Cent. Auch ein Mercedes gibt irgendwann mal den Geist auf oder verursacht teure Reperaturen (wie rechnen Sie eigentlich Reperaturen/Inspektionen/Verschleißteile?).

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Abel Frühstück 07.09.2019, 12:32
256.

Zitat von zudummzumzum
Die implodieren gerade sowieso. Laden-Leerstände ohne Ende. Immer mehr Betrieb an den Stadträndern und im Speckgürtel. Ich kaufe nicht mehr in der City und bezweifele, dass Tourismus meine Einnahmeausfälle ausgleicht. Dabei ist das keine Frage der Kosten des ÖPNV. Aber ich bin nicht bereit, für 300 € Sachen zu kaufen, dann noch für den Plastikbeutel extra bezahlen zu müssen, um den Kram dann 300 Meter zum Bus zu tragen, dreimal umzusteigen und dann von der Haltestelle im Regen noch mal 500 Meter nach Hause zu laufen. Dann eben doch Amazon! Und das soll die Lebensqualität der City retten? Aber wenn ich dann im Sommer mal ausgehen möchte, darf ich nach 22:00 Uhr nicht mehr draußen sitzen, weil das die letzten 3 Anwohner stört. Nein, ich zahle keine 4 € fürs Bier, wenn es in dem Laden stickig ist und ich zum Rauchen dann doch wieder auf der Straße stehen muss. Wir kriegen unsere Städte also mit oder ohne 365-€-Ticket kaputt. Das liegt nicht an den Autos.
Sie müssen 300 METER LAUFEN? Ja, Wahnsinn! 300 Meter. Heftig. - Mal im Ernst: Ich gehe 400 Meter zur U-Bahnstation und bin damit noch gut dran. (Übrigens mit einem Stoffbeutel in der Tasche für Einkäufe.) Jeden Morgen und abends zurück. Werktag für Werktag. Das ist völlig normal. Interessant aber, wie unterschiedlich Menschen die Welt wahrnehmen und was ihnen zumutbar erscheint.

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spon-facebook-10000202957 07.09.2019, 12:34
257. @lobro heute, 12:10 Uhr

ich an ihrer stelle würde mal googlen, wo wannse/stölpchensee liegt-wie es da nachts ausschaut- derweil da allerdings auch massen von geflüchteten untergebracht wurden, wo die polizei an 40 minuten anfahrt hat, da stellen sie sich an ne haltestelle? ich hab schon hundertmal jemanden abholen müssen, weil da dauernd was ausfällt, und wenn sie als älterer mensch spät abends gerne durch so gut wie unbeleuchtete straßen am waldrand entlang laufen, ihr ding-meins bestimmt nicht

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lobro 07.09.2019, 12:34
258.

Zitat von emil7685
Ein Golf kostet keine 50 Cent pro Kilometer. Diese vollkommen absurden "ADAC-Tabellen" sind geradezu justiziabler Humbug. Ich fahre einen acht Jahre alten Mercedes mit >200PS und der kostet mich (absolut ALLES mit eingerechnet) unter 20 Cent pro Kilometer.
Nirgends wird sich so viel in die eigene Tasche gelogen wie beim eigenen Gehalt oder bei den Autokosten. 20 Cent pro Kilometer gehen ja schon fast allein für das Benzin drauf. Damit kommt man nur hin, wenn man das Auto geschenkt bekommen hat und auch das folgende wieder von Oma bezahlt wird, von Steuern und Versicherung befreit ist, nie Ersatzteile, Reifen, Wartung oder Reparaturen bezahlen muss.

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Schartin Mulz 07.09.2019, 12:45
259. Wenn man

Zitat von tpro
Rechnen Sie alle Kosten des Autos, stellt sich das anders dar. Anschaffung, Steuer, Versicherung, Inspektionen, Reperaturen, Verschleißteile, Kraftstoff. Das Auto kann günstiger sein. Das richtet sich nach dessen Kosten und gefahrene Kilometer und Orte, wo kein Zug/Bus hinfährt und man ein Taxi bräuchte und Anzahl Mitfahrer. Leute die sich selbst in die Tasche lügen, rechnen nur den Benzinverbrauch.
auf das Auto komplett verzichten kann, mag Ihre Rechnung stimmen.

Aber wenn man grundsätzlich ein Auto braucht, ist es günstiger, es zu nutzen, als zusätzlich für den ÖPNV zu zahlen. Zumal man als nicht regelmäßiger ÖPNV-Nutzer nicht von den preiswerteren Monatsstickets profitiert.

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