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Klimaschutz: Kramp-Karrenbauer nennt Streit über Tempolimit "reine Phantomdebatte"
DPA

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer hält die Debatte über ein allgemeines Tempolimit für wenig sinnvoll. Sie fordert ein Gesamtkonzept zur CO2-Reduzierung - über alle Sektoren hinweg.

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hrboedefeld 26.01.2019, 15:16
90. @ wile_e_coyote

jeder nach seiner Fähigkeit...
Wer schon ausgeschlafen nicht in der Lage ist sein Fahrzeug zu beherrschen und in Gefahrensituationen abzufangen sollte natürlich niemals schnell fahren. Am besten garnicht.
Und schon zweimal nicht nach einem langen Arbeitstag!
Ich werde auch nicht ewig so weiter machen, aber so lange ich noch alles im Griff habe und auch auf der Rennstrecke im Grenzbereich mache ich mir einer Autobahn sicherlich keine Gedanken bei 250.
Als ich noch Motorradrennen gefahren bin war ich auf der Autobahn auch mal mit 340km/h unterwegs.
Das würde ich heute als Familienvater allerdings nicht mehr machen...

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Actionscript 26.01.2019, 15:17
91. Politik und der Verkehr

Nun, wie man ersehen kann, sind die mehr politisch rechts eingestellten Politiker gegen ein Tempolimit. Dann kann man ja jetzt die Raser auf der Autobahn auch politisch sehr gut einordnen. Vermutlich sind viele männlich, über 50, weisses Haar. Beim Kreuzverkehr gab es ja schon lange die Verordnung "rechts vor links". In der Koalition wird jetzt natürlich der Kampf ausbrechen allerdings ohne Seehofer, der vielleicht für ein Tempolimit von 200 gewesen wäre. Ich hoffe nur, dass es jetzt keine Regierungskrise deswegen gibt.

Es gibt nämlich wahrhaftig wichtigere Themen, zB wie ein Teil der Bevölkerung, der momentan in Armut lebt, auch ein gutes Leben führen kann.

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Juro vom Koselbruch 26.01.2019, 15:19
92. Ich nehme Korrekturen ...

Zitat von gabain
Hier gibts ein paar funierte Daten: https://ec.europa.eu/germany/news/20180410-strassensicherheit_de Wenn man sich die anschaut stehen wir eigentlich ganz gut im Europäischen Vergleich da. Schweden ist auch schlecht Vergleichbar mit Deutschland da Sie nur ein Zehntel der Bevölkerungsdichte Deutschlands haben. Ich finde das sollte man im Kontext betrachten.
... gerne aufgeschlossen an. Und beachte dann auch den Kontext meines Fehlers.

Leider konnte ich das diesmal nicht. Denn ich habe mir Ihren Link angesehen und war dann doch recht überrascht.

Dort steht wörtlich nachlesbar:

"Die wenigsten Verkehrstoten verzeichnet Schweden

mit 25 Straßenverkehrstoten je Million Einwohner,

die höchste Zahl Rumänien mit 96 Verkehrstoten je eine Million Einwohner. Die größten Fortschritte hat Estland gemacht; dort ist die Zahl um 32 Prozent innerhalb eines Jahres gesunken.

Deutschland verzeichnet

38 Verkehrstote je Million Einwohner,

was einen Rückgang um 1 Prozent 2017 im Vergleich zum Vorjahr bedeutet."

Und nun? Haben Sie das nicht gelesen?

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peppi59 26.01.2019, 15:25
93. Akk

Frau Kamp-Karrenbauer verpulvert ihre Vorschusslorbeeren. Weiter so Deutschland hatten wir schon. Natürlich wäre ein Tempolimit einer von vielen sinnvollen Schritten. Es könnte ja auch Tempo 160 sein, also bitte Frau AKK machen Sie konkrete Vorschläge und vertagen Sie nicht nur, denn dieses Prinzip mussten wir jetzt lange genug ertragen.

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gammoncrack 26.01.2019, 15:29
94. Ich frage mich schon die ganze Zeit,

was die hier oft angesprochenen Statistiken aussagen und warum hier derart oft nicht belegte Vermutungen Verwendung in den Kommentaren finden.

Ich stelle deswegen mal ein paar Fragen zum Thema:

Wieviele Unfälle passieren auf den Teilstrecken der Autobahnen ohne Tempolimit, ausgedrückt in Prozent?

Bei wievielen dieser Unfälle lag die Geschwindigkeit einer der Unfallbeteiligten über 130 km/h?

In welcher Höhe reduziert sich der Schadstoffausstoß, wenn die, die auf denn offenen Teilen der Autobahn fahrenden "Raser" (> 130 km/h) dann nur 130 km/h fahren würden?

Wäre mal interessant, eine derartige Statistik zu sehen.

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Wile_E_Coyote 26.01.2019, 15:33
95. @hrboedefeld no 90

ich weiss: speed has never killed anyone...
darum ging es mir nicht;-)
auf einer rennstrecke wissen die meisten, was sie da tun (mit ausnahmen, René Arnoux, Max Verstappen), auf einer oeffentlichen strasse leider nicht.
nach ca 2mio km fahrpraxis hab ich die haarigsten situationen auf der bahn bei geschwindigkeiten unter 150 erlebt.
pedal to the metal gibts bei mir halt nur noch wenn bis zum horizont keiner zu sehen ist, also selten und weil das so bleiben soll, finde ich Ihre kommentare leider nicht sehr hilfreich, sorry.

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t_mcmillan 26.01.2019, 15:44
96. Blödsinn

Dass ein Tempolimit vernünftig wäre, weiß jeder. Dafür braucht es kein begleitendes Gesamtkonzept. Es mag wichtigeres geben. Aber es gibt wenig, was so einfach umzusetzen wäre. AKK hat sich mit dieser unsinnigen Aussage positioniert. Schade. Ich stelle fest: Die junge schwedische Aktivistin hat recht mit ihrer Angst.

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kleo27 26.01.2019, 15:46
97. geschwindigkeitslimit, nein energielimit

Geschwindigkeitslimit hilft nicht, wenn man immer noch mit suv (schlechter cw-wert*stirnfläche, hohem gewicht und hohem verbrauch schon ab 80km/h) in hohen stückzahlen umherfährt. Es macht vielmehr sinn die autos bzgl. Ihres energieverbrauchs in ihrer max. Geschwindigkeit zu limitieren. Dann würden viel mehr leute auf sparsame autokonstruktionen zurückgreifen. Der nächste punkt ist der irrsinn, dass immer mehr menschen größere strecken zur arbeit oder versorgungspunkten benötigen. Stärkt die unter- bzw. Mittelcentren.

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hrboedefeld 26.01.2019, 15:47
98. Überwachung!

Wie groß wäre denn erst die Co2-Einsparung, wenn alle Autofahrer an grünen Ampeln direkt losfahren würden?
Und am Kreisverkehr garnicht anhalten, sondern direkt in die Lücke fahren statt erst umständlich zu warten bis auch aus allen Richtungen keiner mehr kommt.
Oder stehende Busse überholen, statt dahinter mit laufendem Motor zu warten...
Vielleicht sollte lieber das überwacht werden und die Autofahrer, die dazu beitragen den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten werden steuerlich bevorteilt!
Das wäre doch mal was...

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MrNonsens 26.01.2019, 15:50
99. AKK hat Recht: Wir sollten die leicht erreichbaren Schritte bei der CO2-Vermeidung zuerst gehen und uns darum auf die Bereiche mit den geringsten Grenzkosten der CO2-Vermeidung konzentrieren.

AKK hat Recht: Wir sollten die leicht erreichbaren Schritte bei der CO2-Vermeidung zuerst gehen und uns darum auf die Bereiche mit den geringsten Grenzkosten der CO2-Vermeidung konzentrieren. Mich stört, dass in der öffentlichen Diskussion die "low-hanging fruits" der CO2-Vermeidung vergessen werden und sich die Diskussion auf den Verkehr, der nur für 19% der CO2-Emissionen verantwortlich ist, verengt. Der Hype um das Elektroauto ist ein gutes Beispiel dafür. Das Elektroauto ist auch dann ein ineffizientes Mittel der CO2-Vermeidung, wenn der Strom zu 100% regenerativ erzeugt wird, weil die auf absehbare Zeit sehr begrenzt vorhandene regenerativ erzeugte Elektrizität viel einfacher IMMOBIL verwendet werden kann. Dafür muss nur ein Stromvertrag mit einem Ökostrom-Anbieter gemacht werden. Damit kann man z. B. auch eine Wärmepumpe betreiben und so sein Haus zu heizen und somit zu deutlich geringeren Grenzkosten der CO2-Vermeidung viele Tonnen CO2 einsparen und etwas für das Weltklima tun.
Also: Fossile Energien bitte bevorzugt mobil verfeuern! Das Elektroauto sollte erst der letzte Schritt der Energiewende sein!

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