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Klimaschutz: Regierungskommission schlägt Tempolimit auf Autobahnen vor
DPA

Autofahrer sollen nach dem Willen einflussreicher Regierungsexperten mehr für den Klimaschutz tun. Die Berater fordern eine Geschwindigkeitsbegrenzung - und höhere Steuern auf Benzin und Diesel.

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apfeldroid 18.01.2019, 12:42
130.

solche wichtige Änderungen sollen erst zur Wahl gestellt werden - sprich erst nach der Wahl emtschieden werden, damit der Wähler frei wählen kann, wem er die Stimme geben möchte. Einzige Konsequenz - mehr Abgaben, aber nur an die die gerade noch genug haben ("reiche" Familien mit 80-100k im Jahr)

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kuddemuddel 18.01.2019, 12:43
131. Vernünftig, aber noch nicht ausgereift

Das Tempolimit finde ich sehr vernünftig. Zudem sorgt es für viel entspannteres Fahren. Wer mal in Dänemark unterwegs war, der weiß wie angenehm auch Auto fahren sein kann.
Mit der Steuererhöhung bin ich nur teilweise einverstanden, da diese Bürger, die in der ländlichen Region wohnen, unverhältnismäßig benachteiligt. Es gibt in den ländlichen Regionen keinen durchgehend funktionierenden ÖPNV, daher bin ich auf das Auto angewiesen. Ich muss teilweise 60 bis 80 km pro Tag fahren, da fällt auch das Fahrrad aus. Ich bin schon sehr bestrebt, dass Auto stehen zu lassen, aber fehlende oder unzureichende Verbindungen, die zeitlich das Doppelte oder Dreifache benötigen, machen das unmöglich. Würde ich in einem Ballungsgebiet wohnen, würde ich sehr gern den ÖPNV nutzen. Auf dem "Land" ist das leider oft nicht möglich.

Ach so, und ich fahre keinen spritsaufenden SUV.

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oli189 18.01.2019, 12:43
132. Tempolimit?

Es wird höchste Zeit für die deutschen Gelbwesten!

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troy_mcclure 18.01.2019, 12:43
133.

Generell ist gegen ein Tempolimit nichts zu sagen, es führt letztlich zu entspannterem Fahren (merke ich immer, wenn ich in Frankreich fahre) und führt zu Einsparungen beim Verbrauch.
Ich bin aber mal gespannt, was unsere Regierung macht, wenn sie feststellt, dass weniger Benzin (durch weniger Verbrauch und vor allem mehr Elektroautos) bedeutet, dass auch die Einnahmen der Mineralölsteuer sinken.

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thiak 18.01.2019, 12:43
134. Heuchler

Klar, muss man dem Hybrid verbieten, schneller, als 130 zu fahren, aber weiterhin jede Menge SUVs zulassen.

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vox veritas 18.01.2019, 12:43
135.

Zitat von doppelnass
Tempo 130 wird Zeit. Das ist längst überfällig. In unseren Nachbarstaaten läuft der Verkehr bei 130 auch viel flüssiger.
Das liegt nicht am Tempolimit, sondern an der Bevölkerungszahl, den Dichte der Einwohner in den Ballungszentrum und der Dichte an Baustellen. Dazu kommt, daß Deutschland im Zentrum von Europa liegt und alle, wirklich alle durch dieses Land müssen - Deutschland ist die Radnabe Europas.

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someoneunreal 18.01.2019, 12:44
136.

Denen hat doch echt einer ins Hirn ge...
dieser grüne dreck geht mir langsam wirklich auf den Keks.
Als ob das nun die Welt verändern wuerd. So lang in Ländern wie China so gelebt wird wie es gerad der Fall ist, da bringt so ein blodsinn gar nichts für das Klima.
Ist doch wieder nur geldschneiderei um den Bürger zu schröpfen.
Solche Positionen führen auch beim vernünftig denkenden Menschen irgendwann dazu, dass er extreme Gegenpositionen aus Protest wählt.
ICH bin mir nicht sicher, wo mein Kreuz das nächste mal sitzt. Grün jedenfalls nicht - das war es auch noch nie

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redfish 18.01.2019, 12:44
137. Wenn DIESE unzumutbaren Vorschläge...

... tatsächlich auch nur ansatzweise umgesetzt werden, haben mich die sogenannten "etablierten" Parteien endgültig verloren. Das ganze Pamphlet ist eine einzige Zumutung und Frechheit.

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allenicksschonweg 18.01.2019, 12:44
138. Es wäre schön....

... wenn diese "hochkarätigen Kommissionen" irgendwann mal jemand anderes belasten könnten, als immer nur die normalen Menschen zu belasten. Tempolimit? Okay. Aber bitte: statt Steuererhöhung mal die Wirtschaft zwingen, Home Office vollumfänglich auszurollen, wo immer es möglich ist. Reduziert den Pendlerverkehr massiv. Zweitens: massiver Ausbau des ÖPNV durch Bundesmittel, denn heute schaffen Bus und Bahn es gar nicht, nennenswert mehr Menschen zu befördern. Und dann: bitte, bitte ebenfalls die Wirtschaft per Gesetz vom zwanghaften "just in time wegbringen", Güter - zumindest teilweise - auf die Schiene verlagern (wieder entsprechende Bundesmittel zum Ausbau nötig) und so den LKW-Irrsinn nachhaltig reduzieren. Schliesslich der Automobilindustrie den Bau von Autos mit Verbauch über einer vernünftigen Zielmarke (max. 8 Liter/100 Km Realverbrauch) verbieten. Einfach nur Steuern erhöhen - das kann jeder Depp!

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DieterKühne 18.01.2019, 12:44
139. Vernünftig - auf meisten Strecken sowieso keine Raserei möglich

Ich habe bisher ca. 1,5 Mio. km zurückgelegt und früher auch geglaubt, dass schnelles Fahren bei Kundenbesuchen Zeit spart. Ich war minimal schneller beim Kunden, kam aber regelrecht aufgeputscht an, was konzentrierten Verhandlungen eher abträglich war. Abends musste ich nach der Heimfahrt mit einigen Bieren wieder runterfahren. Bei Fahrten mit Wohnmobil habe ich bemerkt, dass ich mit ca. 130 km/h fast genauso schnell von Kassel nach Freiburg gekommen bin und am Ziel noch recht entspannt war. Das habe ich dann mit dem Firmenwagen genauso gemacht und mich über mein früheres Hetzen auf der Autobahn gewundert. Aus den 70ern kenne ich noch freie Fahrt, heute sind wahrscheinlich nur noch 30 % aller Autobahnstrecken frei von Geschwindigkeitsbeschränkungen, und bei extrem hohem Verkehrsaufkommen erreicht man tagsüber kaum noch Durchschnitte von mehr als 110 km/h. Also endlich mal ein Vorschlag, der schnell einen geringeren Verbrauch (=weniger Kosten) und weniger Abgase erzeugt, weniger Stress für alle ist und praktisch keinen Zeitverlust bedeutet. Sicher werden wieder einige Schnellfahrer vorrechnen, wie viel Zeit man nachts spart. Ich fahre aber nicht nachts zum Kunden, da ist der nämlich nicht da. Außerdem glaube ich nicht, dass sich der Absatz teurer Autos durch Geschwindigkeitsbeschränkungen reduziert. Es gibt immer noch Prestigedenken und den Wunsch anderen Status oder Macht darzustellen ("meiner ist länger"). Es werden vielleicht weniger kW dafür aber mehr Komfortfunktionen werden.

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