Forum: Auto
Klimavergleich: Wann die Brennstoffzelle das Batterieauto schlägt
David McNew/ Getty Images

Autos, die von einer Brennstoffzelle oder einer Batterie angetrieben werden, stoßen im Betrieb kein CO2 aus. Emissionsfrei sind sie aber nicht. Welche Technologie besser fürs Klima ist, zeigt nun eine Studie.

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lobin 14.07.2019, 20:13
90. Schön gerechnet

Zwei Beispiele wie hier gerechnet wurde:
Für das BEV wird der aktuelle Strommix hergenommen. Beim FCEV wurde dies nicht betrachtet. Würde das FCEV ebenfalls mit dem Strimmix betrachtet, würde dessen katastrophales Abschneiden gegenüber allen anderen Antriebsarten offenbar. Es würde nur im Betrieb 30% mehr CO2 verursachen als ein Diesel. Und ehrlicherweise muss man mit dem Strommix rechnen, nicht mit Strom aus rein erneuerbarem Quellen.
Beim E-Auto wird mit 15% Ladeverlusten gerechnet. Ich hab’s gemessen: es sind unter 10%.
Es ist klar: wer zahlt befiehlt

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bn 14.07.2019, 20:13
91. Rein lokale Studie

"Welche Technologie besser fürs Klima ist, zeigt nun eine Studie."

Nein. Die Studie zeigt, welche Technologie beim heutigen Energiemix in Deutschland unter der Annahme, dass Autos sowohl mit diesem Energiemix betankt werden als auch hergestellt werden, mehr CO2 erzeugt.

CO2 hat natuerlich einen starken Einfluss aufs Klima. Dennoch ist dieser Satz faktisch falsch. Bitte korrigieren Sie das.

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peterw 14.07.2019, 20:19
92. Atomkraft?

Den Atomkraftfans in diesem Forum sei geantwortet: Wenn so ein AKW hoch geht, dann brauchen wir gar keine Autos mehr hier! Darum: Brennstoffzellen, oder Solar.

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pommer123 14.07.2019, 20:21
93. Ganz simpel

Das scheinen doch die letzten Zuckungen der Automobilindustrie zu sein.
Ganz simpel und ohne horrenden Aufwand in der Entwicklung von auch umweltschädigenden „alternativen“ Antriebstechniken, wäre doch, in jedem Haushalt das Autofahren um erst einmal 30% zu reduzieren.

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wolf.schreiner 14.07.2019, 20:23
94.

Zitat von wweidtmann
Der Artikel zeigt, dass wir uns Autos generell nicht mehr leisten können, wenn wir Klimaschutz ernst nehmen wollen.
Ich denke auch, der Artikel zeigt vor allem, dass alle Antriebsarten verhältnismässig viel Ausstoss produzieren. Die beste Lösung wird die Vermeidung und damit die Entwicklung alternativer Verkehrskonzepte sein. Die meisten Leute, die alleine in ihrem Auto irgendwohin fahren, repräsentieren eine potentielle Vermeidungschance...

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MisterD 14.07.2019, 20:26
95. Was ich schon seit Jahren predige...

für die Stadt wird es die Batterie werden, für die Langstrecke und vor allem den LKW, wird die Brennstoffzelle das Rennen machen. Alles andere wäre Irrsinn... ökologisch und ökonomisch... ich sags immer wieder gerne, ich fahre regelmäßig 500 bis 600km am Stück, ich brauche kein Auto, das ich nach 200km Autobahn erstmal mehr als ne Stunde laden muss...

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sikasuu 14.07.2019, 20:33
96. Lertzlich bleibt die Frage: Was kostet 1 Personenkilometer...

Zitat von print1939
Das hört sich alles sehr gut an wenn man die Emissionen betrachtet. Verglichen mit ersten Untersuchungen sind offensichtlich schon wesentlich mehr Parameter berücksichtigt. ( ... viel kluges gelöscht...)Eine Förderung, wie sie z.B. VW für deren E-Auto-Produktion vorschwebt, ist deshalb absolut kontraproduktiv
.... gesamtgesellschaftlich & wie hoch ist der dazu nötige Ressourcenverbrauch!
.
Und wenn man DIE stellt, fällt Massenindividualverkehr schlicht & einfach "hinten runter"!
.
Es gibt kein "teureres Verkehrsmittel" als den PKW, der in dem Moment, in dem die fossile "geschenkte" Energie nicht mehr vorhanden ist, nicht mehr genutzt werden kann (gleich aus welchen Gründen) nur noch zum "Blumenkasten im Vorgarten taugt!
.
Spätestens wenn wir die dazu benötigte Energie "Herstellen müssen (Ja umwandeln) wird der UNBEZAHLBAR.
.
Dann kommt sehr schnell der Punkt: Essen, warme Bude oder PKW?

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akkarin 14.07.2019, 20:34
97. Was soll das

Gerade habe ich auf der VW Seite nachgeschaut: BasisgewichtStandard Golf Benziner 1.245 kg, E-Golf 1.615 kg, das wir doch langsam lächerlich. Aus meiner Sicht führt kein Weg an einer grundsätzlichen Betrachtung, und das aber sehr schnell, des Individialverkehres, zu dem ich auch den LKW Verkehr rechne, vorbei. Eine Kombination aus verschiedenen Verkehrsträgern, vor allem im Langstreckenverkehr, wird der einzig sinnvolle Weg sein, um weiterhin konkurrenzfähige Produkte zu haben. Diese aktuellen Betrachtungen der Antriebsart versuchen nur, das alte Konzept Auto/LKW aufrecht zu erhalten.

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harald441 14.07.2019, 20:34
98. Vergeßt die Brennstoffzelle mit

Wasserstoffantrieb! An dieser wird schon seit vierzig Jahren geforscht, und wenn es bis heute keinen Durchbruch gegeben hat, dann wird es auch in den nächstenj vierzig Jahren keinen geben. Der Systemwirkungsgrad, das heißt der Wirkungsgrad über alle Umwandlungssstufen, bis die Leistung an der Motorwelle ankommt, ist erbärmlich schlecht, und zudem wächst Wasserstoff nicht auf Bäumen oder lagert im Boden wir Erdöl, sondern muß mühsam erzeugt werden. Das bedeutet, bildlich ausgedrückt, daß zehn Ampere benötigt werden, damit schlußendlich zwei Ampere ein Auto antreiben.

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erichbeer 14.07.2019, 20:35
99. Der Abgesang auf den Verberennungsmotor ...

... kommt wohl doch etwas verfrüht, wenn man sich diese Studie ansieht. Über einzelne Punkte kann man sicher streiten, insgesamt wird aber deutlich - und das besagen auch andere Studien - daß das Batterie-E-Auto gar nicht weniger klimaschädlich ist als der Verbrennungsmotor. Frage ist für mich deshalb, ob es Sinn macht den Kauf dieser Autos durch den Staat zu subventionieren. Im Moment kaufen sich überwiegend sehr wohlhabende Leute mit ökologiisch guten Absichten solche Autos - warum sollte der Staat dies auch noch unterstützen ?

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