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Klimavergleich: Wann die Brennstoffzelle das Batterieauto schlägt
David McNew/ Getty Images

Autos, die von einer Brennstoffzelle oder einer Batterie angetrieben werden, stoßen im Betrieb kein CO2 aus. Emissionsfrei sind sie aber nicht. Welche Technologie besser fürs Klima ist, zeigt nun eine Studie.

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kaiosid 14.07.2019, 23:02
200. alles völlig irre

Mit zunehmendem Alter merke ich wie es mich aufregt, dass ich in jedem Auto an dem ich in meiner Freizeit mit dem Rad vorbei fahre eine Person sitzt.
Es ist ir völlig egal, ob das ein Hybrid, H2 oder Diesel ist - es sind einfach zu viele und vor allen Dinge zu große Fahrzeuge unterwegs.
Das geht doch so nicht weiter; kann mir doch wirklich niemand vermitteln, dass wir jetzt alle nur den Antrieb austauschen und alles ist gut.
Früher hieß es immer: wir bauen in die Karren jetzt Kats ein und dann machen die Bäume aus dem CO2 schön Sauerstoff. Das hat ja nicht so ganz hingehauen...

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Migli 14.07.2019, 23:05
201. Mal wieder vergessen...

...wurde, dass auch das Brennstoffzellenfahrzeug einen Akku benötigt, da sich die Brennstoffzelle nicht schnell regeln lässt.

Dazu kommt noch, dass sich Batteriefahrzeuge und Ihre Akkus fast CO2-frei herstellen lassen (Tesla macht es schon so in der Gigafactory), dann bricht die ganze Berechnung komplett in sich zusammen!

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Airkraft 14.07.2019, 23:05
202. Anstatt...

Anstatt den Wasserstoff aus Erdgas zu gewinnen, macht es aus meiner Ansicht mehr Sinn sich den Aufwand zu sparen und das Auto direkt mit Erdgas zu betreiben.

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lazyfox 14.07.2019, 23:06
203. dass eine Brennstoffzelle den Diesel schlägt

Dass eine Brennstoffzelle den Diesel schlägt - braucht man dazu eine Studie? Multipliziert man eine Schätzung mit einem Faktor ist das Ergebnis kein Proukt, es bleibt eine Schätzung! Annahmen multiplizuiert mit irgendwas bleiben Annahmen. Wir müssen nach vorne denken ohne nach hinten zu rechnen. Betrachtet man die vielfälltigen Forschungen und neuen Möglichkeiten von Materialien, Techniken und Entwicklungsmöglichkeiten, dann hat der Diesel überhaupt keine Chance. Er hat fertig. Egal, wie honorig der Studienersteller ist, ein Enegiemix mit fossilen Brennstoffen als Engangsvoraussetzung löst kein bekanntes Problem. Ob man Diesel/Öl/Kohle/Gas in einem Kraftwerk verbrennt oder auf der Autobahn ist fast egal. Eine effziente, umweltverträgliche Energieerzeugung und Verteilung ist ebenso unabdigbar, wie die Überlegung in die möglichen Weiterentwicklungen, die sich abzeichnen. In den 80ger Jahren hätten wir jeden für verrückt gehalten, der uns von den heutigen Möglichkeiten von Datenfunk und Handynutzung erzählt hätte. Wir haben in der Politik und Wirtschaft zu viele Reichsbedenkenträger am Ruder, die keine Mut haben echten Fortschritt zu managen. Zu den Windmühlen gehöhren nunmal die Stromnetze und auch die Solardächer und vor allem Stromspeicher, sonst geht es nicht, weder mit Akku noch mit Wasserstoff.
Schaut euch an ihr Zauderer, wie spaceX in nur 12 Jahren an 40 Jahre Ariane Space vorbei startet. Mich wundert, dass man immernoch über den Diesel nachdenkt. Als Denkmal ist er OK, so wie die Gorch Fock, von der man weiß, dass sie im Einsatz keine Chance hätte.

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cnordlohne 14.07.2019, 23:06
204. Beste CO2 Bilanz

Gehen wir Mal davon aus das die Herstellung des Dieselautos schon 9000 kg verbraucht hat und eine kleine Batterie ca. 5000 kg zusätzlich verbraucht. Ist es dann nicht besser einen vorhandenen Diesel, dee nach 10 Jahren meist auch noch gut in Schuss ist, umzurüsten zum e Auto? Die CO2 Bilanz wäre sicher besser, viele Arbeitsplätze könnten durch die Umrüstung kleinen Werkstätten Umsätze bringen Anstatt gute Autos auf den Schrott zu schmeißen. Das dient wieder nur dazu die zu Fördern die nicht gerade besonders sauber agiert haben und nicht der Umwelt.

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sibbi78 14.07.2019, 23:15
205. Alles für die Brennstoffzelle,

sollte man meinen. Sehe ich nicht so! Stand HEUTE mag die Brennstoffzelle von der CO2-Bilanz her günstiger sein. Es ist aber davon auszugehen, dass die Batterien in nicht ferner Zukunft kleiner und aus günstigeren Materialien gefertigt werden und gleichzeitig eine höhere Ladekapazität haben. Auch bei den Ladezyklen wird sich einiges ändern: Wer sagt denn, dass man stundenlang an einer Ladestation laden muss? Den leeren gegen einen frisch geladenen Akku austauschen (ein Standard sollte dann auch kein Problem mehr sein) geht wesentlich rascher. Die Akkus dürften auch deutlich an Gewicht verlieren.

Um das Klima nicht noch weiter in die Katastrophe zu treiben und den Planeten zu retten, ist eine Abkehr von fossilen Brennstoffen - sicher zum Verdruss der Förderländer - unabdingbar. Davon profitieren sowohl Brennstoffzelle als auch E-Motor. Der Diesel bleibt auf der Strecke...

Wasserstoff wird in der Regel aus Kohlenwasserstoffen gewonnen, in der Regel aus Erdgas. Damit besteht wieder eine Abhängigkeit zu den Förderländern - was diese natürlich wieder mit Wonne erfüllt. Alles beim Alten also.

Wasserstoff ist hochexplosiv und flüchtig. Wer mal übliche Tankstellen betrachtet, wird feststellen, dass auch hier immer mal ein Tröpfchen daneben geht. Bei der Menge an zu erwartendem Wasserstofftransport, Tankvorgängen und Speicherungen kann ich mir nicht vorstellen, dass das Tag für Tag, Liter für Liter gut gehen wird. Und wenn es knallt, dann richtig. Bei ortsüblichen Erdgasheizanlagen werden auch hin und wieder ganze Häuser durch Undichtigkeiten oder fahrlässigem Umgang mit dem Gas in Schutt und Asche gelegt.
Die Gastanks in den Brennstoffzellenfahrzeugen und das Tanken sind die großen Schwachstellen. Und ewig wird es auch kein Erdgas geben - bei dem zu erwartenden zusätzlichen Verbrauch...

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caput medusae 14.07.2019, 23:16
206. Elektro ist schlecht

Genau dieser Unsinn wird dauernd von oft extrem uninformierten gepostet. Die Brennstoffzelle habe die Zukunft.
Das ist so wunderbar ignorant.
Erstens sind Brennstoffzellenfahrzeuge auch schlicht Elektrofahrzeuge und alle Entwicklung in Fahrzeuge mit Elektroantrieb kommen daher 1 zu 1 auch Fahrzeugen mit Brennstoffzelle zugute.
Zweitens und das wurde soweit ich gesehen habe auch im Artikel oben nicht thematisiert ist jedes Brennstoffzellenfahrzeug immer auch ein Batteriefahrzeug. Es lohnt sich einfach mal in die Datenblätter der entsprechenden Autos zu schauen. Es muss immer eine ausreichend dimensionierte Batterie die Brennstoffzelle stützen.
Der Gegensatz, der hier immer hochgepuscht wird existiert in Wirklichkeit gar nicht.
Die Frage ist immer nur ab welcher km-Leistung der zusätzliche Aufwand für ein zweites Speicherkonzept lohnenswert wird.

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Biraso 14.07.2019, 23:21
207. Problem ist

das der Wirkungsgrad des Wasserstoffs (also einmal die Wasserstoff Erzeugung und dann der Verbrennvorgang) so schlecht im Wirkungsgrad ist, dass Wasserstoff um ein Vielfaches mehr Energie für die selbe Reichweite wie bei einem E- Auto benötigt. Auch ist Wasserstoff zu flüchtig. Steht mal ein auto ein paar Wochen rum (beispiel man ist 2-3 Wochen im Urlaub) steht man vor einem Leeren Tank. Auch müssen diese Verluste bei den Tankstellen berücksichtigt werden.
Des Weiteren kann ein E-Auto ganz einfach von Zuhause getankt werden. Das klappt beim Wasserstoff nicht ganz so super. Ich halte den Wasserstoff nicht gerade als sinvolle Alternative. Viel zu energiefressend, zu unflexibel und Ressourcenverschwenden (gas diffundiert aus). Dann lieber weiter in de E-Auto Entwicklung setzen, damit die Batterien nachhaltiger produziert werden können.

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zwischen_durch 14.07.2019, 23:21
208. An diejenigen, die sich Sorgen um den Rohstoffbedarf machen

Lithium, das aktuell für Akkus benötigt wird, gibt es in großen Mengen.
Viel problematischer ist die Herstellung von Brennstoffzellen, denn dafür benötigt man Platin.
Warum ist Platin wohl einer der teuersten Rohstoffe? Liegt wohl daran, dass es so selten ist.

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freewilly2 14.07.2019, 23:24
209. E-Autos sind eine ökologische Katastrophe

Experten gehen davon aus, dass Lithium-Ionen-Batterien nach etwa 1.000 Ladevorgängen ausgewechselt werden müssen. Rechnet man mit einer Reichweite von 100 km je Aufladung, hält ein Akku somit rund 100.000 km lang. Je nach Nutzungsintensität des Fahrzeugs bedeutet dies eine Haltbarkeit von ca. fünf bis zehn Jahren.
UND die meisten E-Autos werden als Zweit- oder Stadtauto gekauft und schaffen vielleicht 5000 Km im Jahr. Heißt nach 10 Jahren Nutzungsdauer kommen gerade 50 T km zusammen.

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