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Klimavergleich: Wann die Brennstoffzelle das Batterieauto schlägt
David McNew/ Getty Images

Autos, die von einer Brennstoffzelle oder einer Batterie angetrieben werden, stoßen im Betrieb kein CO2 aus. Emissionsfrei sind sie aber nicht. Welche Technologie besser fürs Klima ist, zeigt nun eine Studie.

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herbert.echzell 14.07.2019, 20:02
80.

Zitat von roland_waldo
Studie ist falsch ...
Was für ein Glück, dass wir hier im Forum Dutzende von Westentaschenwissenschaftlern haben, die ganz sicher auch die gesamte Studie gelesen haben und genau wissen, wo es bei der hakt.

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Flari 14.07.2019, 20:04
81.

Zitat von spon-tan 2012
Mein Diesel hat jetzt 106 tkm auf der Uhr und ich bin mir sicher, dass der Wagen die 150 tkm spielend erreichen wird, und auch nach einem Verkauf noch mind. 10 Jahre weiter betrieben werden kann (ohne Ersatz-PKW). Wenn ich heute ein E-Auto kaufe, gibt mir kein Hersteller die Garantie, dass ich mit den (ersten) Batteriesatz 150 tkm fahren kann und das das Auto mit einem neunen Satz mindestens auf insgesamt 300 tkm kommt. Solange das so ist, bleibt als Alternative zum E-Auto u. Diesel nur ein Hybrid, dessen Haltbarkeit wenigstens halbwegs abzuschätzen ist.
Fast alle BEV-Hersteller geben auf die Akkus eine Garantie auf eine maximale Degradation auf 70% bis 160.000km in 8 Jahren.
Also noch 10.000 km mehr, als von Ihnen gewünscht.

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sungerecht 14.07.2019, 20:05
82. Witzig...

Zitat von spon-tan 2012
Mein Diesel hat jetzt 106 tkm auf der Uhr und ich bin mir sicher, dass der Wagen die 150 tkm spielend erreichen wird, und auch nach einem Verkauf noch mind. 10 Jahre weiter betrieben werden kann (ohne Ersatz-PKW). Wenn ich heute ein E-Auto kaufe, gibt mir kein Hersteller die Garantie, dass ich mit den (ersten) Batteriesatz 150 tkm fahren kann und das das Auto mit einem neunen Satz mindestens auf insgesamt 300 tkm kommt. Solange das so ist, bleibt als Alternative zum E-Auto u. Diesel nur ein Hybrid, dessen Haltbarkeit wenigstens halbwegs abzuschätzen ist.
Die Cleveren verkaufen nach Möglichkeit alle ihre Modernen Diesel nach 5-6 Jahren. Das sind finanzielle rollende 'Zeitbomben' auf Rädern.

Ein Kollege, hat vor kurzem etwa 4000 Euro in die Hand nehmen müssen um seinen Diesel Passat Motor wieder flott zu bekommen. Und das war ein Freundschaftspreis in einer freien Werkstatt. Beim freundlichen VAG Partner, wären es wohl deutlich über 5000 geworden. Ein anderer auch einen vierstelligen Betrag, weil es Probleme mit der Abgasnachbehandlung in seinem V6 Audi Diesel gab.

Die Zeiten des problemlosen Langlauf Diesel sind schon eine weile vorbei. Der gute Ruf stammt noch aus der Zeit, als die Diesel Motoren ihre Macken hatten.

Wer heute was langfristiges sucht, ist wohl besser mit Benzin-Hybrid oder E-Auto aufgehoben. Von zukünftigen Fahrverboten dürften die Diesel zuerst betroffen sein. Bzw. wenn die Städte anfangen mit einer City-Maut wie London. Dürfte Diesel Fahrer auch am meisten bezahlen müssen.

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Dan Düsentrieb 14.07.2019, 20:05
83. Sehr richtig

Zitat von dermongo1
Warum wurde nicht mit Energie aus Atomstrom verglichen? Nur so eine Idee, das stößt nämlich auch kein CO2 aus ;)
Exakt, sehr richtig. Aber wir wollen ja in Deutschland nicht ernsthaft das Klima retten, wir wollen einfach ein gutes Gefühl haben, dass wir gute Menschen sind. Deshalb wählen wir gerne die kuschligen Grünen und essen gerne Bio. Deshalb wird bei uns - im Gegensatz zu dem gerne zitierten Elektroauto-Vorbild China die CO2-neutrale Kernkraft ja nicht in Erwägung gezogen werden, koste es, was es wolle. Die Chinesen bauen neben vielen Kohlekraftwerken zusätzlich zu ihren 46 bestehenden Kernreaktorblöcken momentan weitere 11 Reaktoren (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernreaktoren_in_der_Volksrepublik_China ), aber denen geht es wohl weniger um das wohlige Gefühl im Lande.

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jla.owl 14.07.2019, 20:07
84. @41

"Tesla-Batterien halten sogar bis über 1 mio Kilometer. Man muss dazu nur regelmässig die Elektronik und die Zellen wechseln"... Also, das Batteriegehäuse hält so lange, wenn Sie selbst schreiben, dass die Zellen gewechselt werden müssen...

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krypton8310 14.07.2019, 20:08
85. Zwei nicht mit drin

Zitat von antelatis
Wenn ich das richtig sehe, ist bei dieser Rechnung aber nicht mit drin, was der Transport von Benzin bzw. Wasserstoff kostet, damit die Tankstellen befüllt werden können. Dass das beim E-Auto wegfällt, ist ja ein reisen Vorteil.
Der Wasserstofftransport ist schon mit drin. Was nicht mit drin ist, ist der Ausbau des Stromnetzes für eine hohe Anzahl an BEVs. Das dürfte auch nicht ohne sein...

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dirkcoe 14.07.2019, 20:09
86. Der Diesel kommt aus der Zapfsäule?

Wenn ich das richtig sehe, wird Dieselkraftstoff exploriert, gefördert, zur Raffinerie transportiert, dort verarbeitet, zur Tankstelle gefahren - und dort getankt. Alle genannten Zwischenschritte erzeugen kein CO2? - Das würde mich überraschen. Schade das dieser Vergleich derart unpräzise durchgeführt würde.

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benedikto 14.07.2019, 20:10
87. GHG-Bilanz ist nicht gleich Ökobilanz

Leider beschränken sich derzeit alle Studien zur E-Mobilität auf die Treibhausgasbilanz, besonders auf die CO2-Bilanz.
Eine seriöse Öko-Bilanzierung nach DIN Norm umfasst aber deutlich mehr Parameter, z.B. Ressourcenverbrauch, Umwelttoxikologie und teils sogar öko-soziale Faktoren. Bei dieser umfassenden Betrachtung schneiden BEV deutlich schlechter ab.
Ich befürworte keine Verbrenner, aber die derzeitige Fokussierung auf BEV ist abenteuerlich. Selbst die Studien zur Rohstoffverfügbarkeit (Agora Verkehrswende) zeigen, wie knapp die Ressourcen sind und welche Abhängigkeit besteht. Wir brauchen eine Verkehrs- und Mobilitätswende, aber BEV alleine bringt uns leider nicht weiter.
Diese kritische Sicht vermisse ich aktuell in der Berichterstattung vom Spiegel.

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landei23 14.07.2019, 20:13
88. Evtl kann ich nicht lesen oder bin zu dumm...

...oder wird im Artikel/der Studie nicht darauf eingegangen, dass ein Wagen mit Brennstoffzellen bis dato auch eine Batterie enthält?

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Flari 14.07.2019, 20:13
89.

Zitat von skylarkin
Was völlig unter den Tisch fällt ist die Reichweite und damit unschlagbare Mobilitätsleistung des Diesel. Mit einer Tankfüllung 700km, das schafft nicht mal das Wasserstoffauto (noch). Müsste das nicht auch in die Bewertung einfließen?
Wieviel Schadstoffausstoss würden Sie für sich persönlich ansetzen, wenn Sie statt alle 700km alle 500km tanken müssen?
Wo kommen diese Schadstoffe dann raus und aus was bestehen sie?

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