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Konsequenzen des Stuttgarter Diesel-Urteils: Endspiel für die Luftverpester
DPA

Ein Software-Update und Fahrverbote sind vom Tisch. Mit dieser Strategie ziehen Autohersteller zum Diesel-Gipfel. Spätestens seit dem Urteil aus Stuttgart an diesem Freitag ist klar: So einfach wird es nicht.

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thunderstorm305 28.07.2017, 14:45
1. Und was macht der Diesel-Kunde?

Wenn tatsächlich ein Diesel-Verbot in Stuttgart kommen sollte, dann sind die dortigen Firmen aufgefordert ihren Standort aufzugeben und in den umliegenden Gemeinden eine neue Bleibe zu finden. Wer dort unterwegs ist der weiß was Pendler zu tragen haben. Alle haben den Diesel ins Abseits gedrückt und am Ende ist es der Kunde, der die Zeche dafür zahlen muss. So geht es auch nicht.

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KleinerKreuzer 28.07.2017, 14:48
2. Umwelt-Voodoo

Luftverpester? Wann und wo lebt ihr? !965 ff ?

Das ist Umwelt-Voodoo, was das da jetzt ausgerufen wird. Was man den Auto-Herstellern allein vorwerfen mag, ist, dass sie sich vor diesen Karren haben spannen lassen. Die Autos sind weitgehend sauber inzwischen und die jeweiligen Grenzwerte fiktiv und Irrsinn, nur weil man immer noch was messen kann. Selbstzweck. Aufwachen Leute, aufwachen!

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joke61 28.07.2017, 14:49
3. Fusch, Fusch und nochmal Fusch

Alle macht den Autobauern. Weiter so! Werden wohl viele Motoren die nächsten Jahr den Bach runtergehen.
Aber bis dahin ist Dobrindt sicher nicht mehr verantwortlich. Zumindest nicht mehr auf der Seite der Politik!

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derhey 28.07.2017, 14:55
4. Da kommt aber Freude auf

bei den Richtern - ungeachtet der Entscheidung..... . Wie wär´s Herr Dobrindt - einfach Gesetze ändern. Sicherlich, bis eine Entscheidung rechtskräftig wird und dann auch eine ZV durchgesetzt werden kann können noch Jahre vergehen. Allerdings sollte Müller Co sich darüber im Klaren sein, der Diesel ist tot. Wer jetzt noch einen kauft ist selber schuld und braucht in ein paar Jahren nicht jammern. Auch wenn das Urteil noch abgespeckt werden wird, es ist etwas in Gange gekommen, das sich auf längere Sicht nicht mehr stoppen läßt.
E-Auto hin oder her.

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rik3423 28.07.2017, 14:56
5. Deutsche Schiffe fahren weiter mit Schweröl

Alleine die 10 grössten deutschen Schiffe zusammen, verursachen mehr Co2 Emmissionen als alle deutschen PKW und LKW zusammen. Da es tausende Schiffe gibt, kann jeder selbst hochrechnen. Dieser von Deutschen Politikern inszenierte Abgasskandal in Deutschland ist ein Witz... wofür der normale Bürger zahlen wird.

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sie_mich_auch 28.07.2017, 14:56
6. Es bleibt peinlich

Über den modischen Geschmack unseres Verkehrsverhinderungsministers kann man streiten - aber das jede seiner publik gewordenen Entscheidungen ein Geschmäckle hat, und der Mann noch immer auf seinem Sessel hockt, ist nicht hinnehmbar. Ebensowenig die Bauernopfer in Form einiger Ingenieure bei den Herstellern. Leider spielt dieser offenkundige Sittenverfall in Politik und Wirtschaft dann auch noch den völlig falschen Leuten politisch in die Hände. Es ist nur noch zum Heulen. Und das sage ich nicht, weil ich einen Euro5-Diesel fahre.

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fluxus08 28.07.2017, 14:56
7. Wissen die Autoren überhaupt,

worüber sie schreiben?
Scheinbar nicht, oder bestimmen die reisserischen Überschriften jetzt das Handeln des "Spiegels"?
Die Emissionen deutscher PKW's sind in den letzten Jahrzehnten stetig zurück gegangen und dass sich auf einmal die Medien bevorzugt auf Verbrennungsmotoren mit Dieseltechnologie einschiessen, weil hier nur noch Stickstoffoxide thematisiert werden, belustigt schon fast.
Warum? Weil diese Stickstoffbelastung vor gut 25 Jahren in Deutschland noch rd. 3.000 Tonnen p.a. ausmachte und nunmehr unter 1.200 Tonnen gesunken ist - vielleicht sollte sich der ein oder andere Journalist mal wieder mit der Realität beschäftigen und nicht mit alternativen Fakten?

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el_lider_maximo 28.07.2017, 14:56
8. Gott sei Dank..

Tesla 3 wird ab 2018 auch in Deutschland zu kaufen. Count me in.

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Medienkritiker 28.07.2017, 14:57
9. Rasante Entwicklung

Der ideologisch forcierte Niedergang der deutschen Autoindustrie läuft ja wie geschmiert - Respekt dafür an die daran Beteiligten.
Ich frage mich jedoch, wie der arbeitende Wähler darauf reagiert? Nun ja, lange ists ja nicht mehr hin...dann schaun mer mal;)

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