Forum: Auto
Kontrolle der Herstellerangaben: EU-Kommission will Verbrauchsmessgeräte in allen Aut
DPA

Die EU-Kommission will die Abgasschummelei der Autohersteller endgültig unterbinden: Ab 2020 soll der Einbau von Spritmessgeräten in allen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen Pflicht werden.

Seite 8 von 27
Bernd.Brincken 21.11.2017, 12:32
70. Daten?

Was im Artikel fehlt ist die Verwendung der Daten.
Bevor die EU-Kommission bessere Messwerte kriegt, müssen die Daten aus den Geräten ja irgendwie nach Brüssel gelangen.
Werden sie bei der HU ausgelesen?
Oder dauernd per Funk über die Mautstationen?
Soll der Fahrer sie manuell über eine Website übermitteln?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
curiosus_ 21.11.2017, 12:32
71. Kompliziert?

Zitat von schorsch_69
Warum so kompliziert Einspritzmengen o.ä. zu messen? Es gibt einen "Schlauch", nennt sich Benzinzufuhr und da geht sämtlicher verbrauchter Sprit durch. Durchflussmesser auf diesem Weg mit eingebaut, in Bezug zu der zurückgelegten Strecke setzen und das Ergebnis in anzeigen - fertig.
Im Motorsteuergerät liegt das, was ich beschrieben habe, heute schon vor. Da ist nichts kompliziert. Einen serientauglichen Durchflussmesser der über 150 tkm (oder mehr) störungsfrei funktioniert baut garantiert keiner für einen Euro ein.

Im Übrigen habe ich nichts von "zu messen" geschrieben. Sondern von "berechneten und aufsummierten einzelnen Einspritzmengen". Gemessen wird da nichts, dazu würde aufwendige Hardware benötigt. Und das ist viel zu teuer und zu störungsanfällig (s. oben).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lab61 21.11.2017, 12:34
72.

Zitat von lab61
Bei meinem alten Golf II mit Bordcomputer,
Es sollte "Golf III" heißen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schorsch_69 21.11.2017, 12:36
73. Och Joh!

Zitat von werner-xyz
Weil es eben nicht einfach möglich ist, mit Messgeräten eine so geringe Durchflussmenge genau zu messen. Oder die Messgeräte sind sehr teuer. Darum über die Sensoren der Einspritzmenge, weil diese für die Steuerung eben schon genau messen.
Derartige Durchflussmessgeräte sind seit Jahrzehnten geradezu Allerweltskram!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zweiter 21.11.2017, 12:36
74. Klimaanlagen

Zitat von spon-facebook-1049022215
Um den Verbrauch zu ermitteln, dividiert mangetankte Liter durch gefahrene Kilometer (man muß dann allerdings jedes Mal volltanken, ist vielleicht für das Prekariat ncht finanzierbar), oder man tankt immer genau nach 100 km, dann ist der Verbrauch das, was reingeht. Dafür braucht es kein Meßgerät. Und wenn es um den Verbrauch geht, dann sollte die EU zu allererst die beknackten Tagfahrlichter abschaffen. Und dann die Klimaanlagen. Dann sind wir von den 42 Prozent runter auf 0 Prozent Mehrverbrauch.
sparen gegenüber der Verschlechterung des CW Werts durch offene Fenster und Schiebedächer eine Menge Sprit und sind für die Verkehrssicherheit ein großer Beitrag. Mit weit über 40 Grad, die es im geschlossenen Auto schnell haben kann knallt es viel öfter, als mit normalen 22 Grad und bei feuchter Luft verbessert Klimaanlage die Sicht.

Ihr Vorschlag ist also sinnlos.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Belle 21.11.2017, 12:37
75. Die Fahrweise...

Zitat von labuday
auf den Verbrauch hat - wird wie gemessen ?
...das frage ich mich auch !!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adlerblick 21.11.2017, 12:37
76. Relativer und absoluter Verbrauch

Allein der a b s o l u t e Verbrauch ist für den CO2-Ausstoß von Bedeutung. Die ganze Diskussion dreht sich jedoch um den relativen Verbrauch je 100km. Das ist der Unsinn. Den absoluten Verbrauch kann man hoher Genauigkeit an der Zapfsäule ermitteln. Eine Steuer, die den CO2-Ausstoß exakt erfasst, ist also die schon bestehende Minralölsteuer. Weitet diese aus und schafft jegliche relativverbrauchsorientierte Kfz-Steuer ab. Dann ist alles bzgl. CO2-Ausstoß geregelt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neurobi 21.11.2017, 12:37
77.

Zitat von spon-facebook-1049022215
Um den Verbrauch zu ermitteln, dividiert mangetankte Liter durch gefahrene Kilometer (man muß dann allerdings jedes Mal volltanken, ist vielleicht für das Prekariat ncht finanzierbar), oder man tankt immer genau nach 100 km, dann ist der Verbrauch das, was reingeht. Dafür braucht es kein Meßgerät. Und wenn es um den Verbrauch geht, dann sollte die EU zu allererst die beknackten Tagfahrlichter abschaffen. Und dann die Klimaanlagen. Dann sind wir von den 42 Prozent runter auf 0 Prozent Mehrverbrauch.
Und das Radio nicht vergessen, zieht mehr als das LED-Tagesfahrlicht.

Nein, das bringt nicht viel (auch die Klimaanlage), die Fahrweise ist da schon entscheidender.

Bei mir passen die Verbrauchsanzeigen und die Tankrechnung gut zusammen. Beides sicher nicht 100%, schon weil zuviele Faktoren da reinspielen (z.B. Reifendurchmesser). Und es gibt glaube ich sogar eine Regel, dass Tachos zwar vorlaufen, sprich übertreiben, dürfen, nicht aber untertreiben. Wäre ja auch blöd, Tacho Zeigt 30 und man wird trotzdem geblitzt. Also sind beide Verbrauchswerte eher zu gering. Ein geeichtes Rad gezogen, wird immer weniger km anzeigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Luke1973 21.11.2017, 12:38
78. Spritverbrauch

Das ist mal wieder ein schöner Schwachsinn.

Die Hersteller betrügen nicht bei der Verbrauchsmessung, sondern der vorgeschriebene Test ist so scheiße gemacht, dass der Hersteller alle Möglichkeiten hat den Verbrauch zu drücken. Der Fehler liegt hier aber am Gesetzgeber, der dieses Verfahren so vorschreibt.

An diesem sinnlosen Test (und der WLTP ist nicht viel besser) liegt es, dass die Realverbräuche so stark abweichen.

Erfasst das Gerät dann auch ob ich gerade einen Anhänger ziehe, eine Dachbox oder Fahrräder oben drauf habe?

Übrigens wird der Spritverbrauch an der Tankstelle erfaßt und abgerechnet. Das ist gleichbedeutend mit einer CO2-Steuer, die wir alle heute schon bezahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spiegelleserin57 21.11.2017, 12:40
79. natürlich!

Zitat von kneeslider
Der gesamte CO2-Ausstoß lässt sich am besten an der Zapfsäule erfassen, wo er ja bereits heute in Echtzeit versteuert wird. Geld stinkt schließlich nicht... Und was die angebliche "Manipulation" angeht: Sobald es eine Norm zur Erfassung des Benzin-Verbrauchs gibt, werden die Ingenieure versuchen, anhand dieser Norm möglichst gut abzuschneiden. Das ist ihr Job. Und ungefähr so erstaunlich wie ein Bäcker, der Brötchen macht. Nach meiner persönlichen Erfahrung aus 35 Jahren als (Berufs-) Kraftfahrer fehlt mir in der aktuellen Diskussion der Faktor Mensch als Verbrauchs-Treiber. Je nach Fahrweise und Streckenprofil kann ich meinen Schummeldiesel mit 4,6 oder mit 9,8 Litern auf 100 km bewegen. Im Prospekt wurde ein Normverbrauch von 4,9 Litern versprochen. Dieser Wert ist zu erreichen, aber eben nur wenn alles passt. Wer viel Kurzstrecke fährt oder gerne schneller unterwegs ist, der zahlt drauf. Aber das ist doch eine Binsenweisheit. Warum wird das nun als Skandal verkauft?
es hängt auch von der Fahrweise der Nutzer ab. Eigentlich sind diese Messgeräte doch überflüssig da sich nur noch selten Autofahrer an die Geschwindigkeitsvorgaben halten. Warum sollte es jemand aufregen der sowieso viel zu schnell und rasant fährt? Auch die Reifen und der Reifendruck spielen eine wichtige Rollen.
Wer es genau nimmt wird sich fragen wieso die Angaben der Hersteller notwendig sein sollen wenn sich sowieso keiner an die ordentlichen Vorgaben hält?
Eine Zahl macht längst noch keine Angabe über den tatsächlichen individuellen Verbrauch...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 27