Forum: Auto
Konzept gegen Falschfahrer: Das denkende Auto

Ein 20-Jähriger verursachte auf der A 5 einen Unfall mit sechs Toten, jetzt werden in Deutschland Konzepte gegen Falschfahrer diskutiert. Schon heute steckt in den meisten Autos Technik, mit denen die Gefahr minimiert werden könnte - sie wird nur nicht genutzt.

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kölschejung72 19.11.2012, 16:56
1. Vermulich

hatte der Fahrer ein Navi und hat sich bei Faktoren wie schlechter Sicht und Müdigkeit zu sehr darauf verlassen.

Bisher haben technische Lösungen zur Verkehrssicherheit häufig dazu geführt, dass der positive Effekt durch höhere Risikobereitschaft der Fahrer ganz oder teilweise wett gemacht wurde.

So toll also moderne Systeme sind. Mir fehlt der Glaube, dass die die Verkehrsicherheit tatsächlich nachhaltig verbessern.

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Prof. Dr. Karl Kowalski 19.11.2012, 16:59
2.

Falschfahrer-Gegenmaßnahmen an die Autos zu koppeln, ist absoluter Blödsinn, sofern nicht ALLE Fahrzeuge solche Technik an Bord haben. Die Asphaltkrallen sind einerseits ziemlich ausfallsicher und hängen andererseits nicht davon ab, daß irgendwer irgendeine Technik (die vielleicht gerade ausgefallen ist) im Auto hat.

Hauptsache noch mehr potenzielle Fehlerquellen in die Autos bauen. Was für ein Schmarrn...

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seduro34 19.11.2012, 16:59
3. Einfach kompliziert

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. Warum nicht Millionen Fahrzeuge elektronisch überwachen. wenn es auch eine einfache Kralle an den Ausfahrten tun würde? Das würde aber wahrscheinlich nicht soviel Umsatz bringen und natürlich wüsste man nicht, wo sich im Bedarfsfalle das einzelne Fahrzeug befindet. Ich wäre für Krallen an Ausfahrten. Einfach und effektiv.

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hdudeck 19.11.2012, 17:02
4. Irgentwie habe ich das

Zitat von sysop
Der Wissenschaftler hat über einen Zeitraum von zwölf Jahren mehr als 22.000 Unfälle mit Todesfolge untersucht, lediglich elf wurden durch Geisterfahrer verursacht. ANZEIGE Pro Jahr sterben seinen Analysen zufolge 20 bis 25 Menschen durch solche Unglücke.
Gefuehl, das diese Zahlen nicht richtig sind Pro Jahr 2800 gemeldete Falschfahrer, davon 1/4 (700) belegt. Dann 22.000 Unfaelle mit Todesfolge, aber nur 11 davon durch Falschfahrer. Soweit ok. Aber dann 20 bis 25 Tote im Jahr durch Falschfahrer. Wenn ich dann das auf 12 Jahre hochrechne habe ich 240 bzw 300 Tote in 12 Jahren. Bei 11 Unfaellen macht 21/27 Tote per Unfall. Die Zahl erschein mir zu hoch.

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Kalle Bond 19.11.2012, 17:08
5. Nur ein Teil des Problems

Mit den Krallen wird nur ein Teil des Problems gelöst.
Man stelle sich vor, jemand wendet auf der Autobahn oder fährt vom Rastplatz aus in die falsche Richtung. Man kann davon ausgehen, dass ein großer Teil dieser Fahrer die Entscheidung bewusst trifft.

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alpensturm 19.11.2012, 17:08
6. Es geht auch ganz einfach....

...wie es in Ländern mit vernünftiger Verkehrspolitik seit langem gut funktioniert - Italien, Spanien, Frankreich.... Autobahnmaut heißt das Zauberwort, da gibt es eben Schranken auf der Auf- und Abfahrt, und deshalb auch keine Geisterfahrer.

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xenoxx 19.11.2012, 17:11
7. Ausfahrt contra Einfahrt!

Zitat von seduro34
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. Warum nicht Millionen Fahrzeuge elektronisch überwachen. wenn es auch eine einfache Kralle an den Ausfahrten tun würde? Das würde aber wahrscheinlich nicht soviel Umsatz bringen und natürlich wüsste man nicht, wo sich im Bedarfsfalle das einzelne Fahrzeug befindet. Ich wäre für Krallen an Ausfahrten. Einfach und effektiv.
An Ausfahrten? Sind Sie sicher zu wissen, wovon Sie schreiben?

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felisconcolor 19.11.2012, 17:12
8. Ich sehe es auch so

Zitat von Prof. Dr. Karl Kowalski
Falschfahrer-Gegenmaßnahmen an die Autos zu koppeln, ist absoluter Blödsinn, sofern nicht ALLE Fahrzeuge solche Technik an Bord haben. Die Asphaltkrallen sind einerseits ziemlich ausfallsicher und hängen andererseits nicht davon ab, daß irgendwer irgendeine Technik (die vielleicht gerade ausgefallen ist) im Auto hat. Hauptsache noch mehr potenzielle Fehlerquellen in die Autos bauen. Was für ein Schmarrn...
nicht das Auto muss intelligenter werden, sondern die Strasse.
Möglich wäre das schon mit geringem Aufwand.
Allerdings ;-) dann müsste der Bund die Kosten tragen.
So tragen es die Bürger.
Jetzt weiss man auch warum die intelligente Strasse nie kommen wird.
Zu Lasten der Bürger.

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gibbonnobbig 19.11.2012, 17:13
9. genug

Zitat von sysop
Ein 20-Jähriger verursachte auf der A 5 einen Unfall mit sechs Toten, jetzt werden in Deutschland Konzepte gegen Falschfahrer diskutiert. Schon heute steckt in den meisten Autos Technik, mit denen die Gefahr minimiert werden könnte - sie wird nur nicht genutzt.
Können wir diese Diskussion nun bitte begraben?
Hier wird eine Mücke zum Elefanten gemacht.

Bei Facebook machen sich die Leute in die Hose wg mangelndem Datenschutz. Bei dem Falschfahrerproblemchen werden aber Lösungen gefordert, die jedem Datenschutzbeauftragten die Haare zu Berge stehen lassen würden.
Die Zahl derjenigen, die durch Falschfahrer sterben steht in keinem Verhältnis zu den angedachten Investitionen, die hier gefordert werden. Das Geld könnte an anderer Stelle sicherlich sinnvoller eingesetzt werden um mehr Menschen zu helfen.
Man kann nicht erwarten sein Leben lang in Watte gepackt verbringen zu können und das alles durch Gesetze und Regelungen gelöst wird.
Das Leben endet in jedem Fall tödlich.

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