Forum: Auto
Konzept gegen Falschfahrer: Das denkende Auto

Ein 20-Jähriger verursachte auf der A 5 einen Unfall mit sechs Toten, jetzt werden in Deutschland Konzepte gegen Falschfahrer diskutiert. Schon heute steckt in den meisten Autos Technik, mit denen die Gefahr minimiert werden könnte - sie wird nur nicht genutzt.

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peter78 19.11.2012, 17:45
20. Wenn ein Autofahrer jenseits der 80

einen Blechschaden versucht, taucht in der Boulevardpresse reflexhaft die Forderung nach einer Prüfung der Fahrtüchtigkeit für ältere Verkehrsteilnehmer auf.
Wenn jemand mit 20 aus Unfähigkeit oder Lebensüberdruß 6 Tote auf dem Gewissen hat, werden völlig aberwitzige technische "Lösungen" ins Spiel gebracht?
Meine Forderung: Führerschein erst mit 25 und bis 35 eine eingebaute Höchstgeschwindigkeit von 100.

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hador2 19.11.2012, 17:46
21.

Zitat von level
Kann es sein, dass hier jemand vom Schlaraffenland träumt? Wer am Verkehr teilnimmt, ist nun mal dem Risiko ausgesetzt, das ihm dort etwas passieren kann. Sollen jetzt wieder Milliarden verbraten werden, um vor Falschfahrern zu warnen, jeder wird zu neuer, sündhaft teurer Technik gezwungen, ob er nun fahren kann oder nicht, und dann? Dann merken die Leute, das vereinzelt ein paar Leute mit ihren Autos in herumstehende Menschenmengen knallen, weil sie gerade von Facebook träumen (Suizidabsicht - Uaah), und die Industrie reibt Sicht die Finger, weil hier die nächsten Milliarden damit verdient werden können, neue Sicherheitsillusionen zu verbreiten.
Völlig richtig. Leider ist Aktionismus ja gerade beim Autofahren nichts neues. Bestes Beispiel: Das völlig hinrnrissige eCall-System, dass die EU ab 2015 für Neuwagen vorschreiben will. Jedes Auto soll mit einem automatsichen Notrufsystem ausgerüstet werden, dass bei einem Unfall die GPS Daten an die Notrufzentrale sendet....Big Brother ist nix dagegen...

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hdudeck 19.11.2012, 17:46
22. Wie berechnen Sie denn das

Zitat von gibbonnobbig
Können wir diese Diskussion nun bitte begraben? Hier wird eine Mücke zum Elefanten gemacht. Die Zahl derjenigen, die durch Falschfahrer sterben steht in keinem Verhältnis zu den angedachten Investitionen, die hier gefordert werden. Das Geld könnte an anderer Stelle sicherlich sinnvoller eingesetzt werden um mehr Menschen zu helfen.
Verhaeltniss? In Euros? Oder in zukuenftigen Nutzen des Getoeteten? Stellen Sie sich mal vor, das gerade der Arzt getoetet wurde, der Ihnen in Zukunft Ihr Leben haette retten koennen, da er ein hochgradiger Specialist ist. Wie bewerten Sie denn dann dessen Leben oder besser Sterben? Oder der Politiker, der einen weiteren Weltkrieg verhindern koennte? Oder oder oder. Alles in Nutzen umzurechnen sollte kein Kriterium sein.

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cor 19.11.2012, 17:47
23. Kanonen auf Spatzen

Geisterfahrerknopf? C2X? Das erinnert mich an die Mautgeschichte. Milliarden verballert, obwohl das in anderen Ländern seit Jahren mit einem simplen Aufkleber auf der Scheibe funktioniert.

Wieso müssen wir eigentlich immer mit Kanonen auf Spatzen schiessen?

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Lobhudel 19.11.2012, 17:54
24.

Zitat von sysop
Ein 20-Jähriger verursachte auf der A 5 einen Unfall mit sechs Toten, jetzt werden in Deutschland Konzepte gegen Falschfahrer diskutiert. Schon heute steckt in den meisten Autos Technik, mit denen die Gefahr minimiert werden könnte - sie wird nur nicht genutzt.
Für fünf Tote die elektronische Vollüberwachung von Autobahnein- und -ausfahrten ??? Wieviele Menschen müssen eigentlich sterben, bis in LKW der automatische Abstandshalter eingebaut wird? Unter 40 Meter bei Tempo 80 bremst das Teil dann automatisch ab. Und warum können diese 40+-Bomben eigentlich noch überhaupt über 80 km/h fahren - ließe sich heute doch alles billigst elektronisch steuern.

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mk2k138 19.11.2012, 18:20
25. Große Pfeile auf den Zufahrtsspuren

Man sollte auf allen Autobahn Zufahrtsspuren große Pfeile zeichnen, die die Fahrtrichtung angeben.

Außerdem sollte den Fahrschülern klargemacht werden , dass man auf Zufahrtsspuren immer von rechts nach links wechselt und niemals von links nach rechts. Generell glaube ich, dass bei den Fahrschulen viel zu wenig Augenmerk auf die Fahrspuren an sich gelegt wird.

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LK1 19.11.2012, 18:36
26. Promillebereich...

20 Verkehrstote im Jahr durch Falschfahrer. Damit liegt die Gefahrenquote im Promillebereich. Die aktuelle Diskussion ist typisch deutsch und ich nehme mal das Ergebnis vorweg. Das Thema verschwindet wieder aus den Medien und alles bleibt wie es ist.

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wühlmaus_reloaded 19.11.2012, 18:38
27. Na ...

Zitat von hador2
Sicher, die meisten unabsichtlichen Falschfahrer entstehen wohl an den Ausfahrten.
... ich möchte diesen Menschen doch von Herzen wünschen, dass sie an romantischeren Orten gezeugt werden. Obwohl, wenn es denn tatsächlich helfen sollte, könnte man ja vielleicht das wilde Gerammel an den BAB-Ausfahrten verbieten ?

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_derhenne 19.11.2012, 18:40
28.

Belastend! Bei jedem Verkehrtoten wird sofort nach noch mehr "intelligenten Features" in unseren Autos geschrien, das Lieblingskind scheint momentan die "smarte" Vernetzung der Autos untereinander, swoie mit der halben Welt, zu sein.

Am Ende wird nachgewiesen, dass pro Jahr ein halber Verkehrstoter gespart wird, wir dürfen den Spaß beim Kauf zahlen, und bei der Reparatur nocheinmal. Man kann nur hoffen, dass es nie soweit kommt.

Die Unfallstatistiken sind trotz stetig steigenden Verkehrs in Bereiche gekommen, in dem jede weitere Senkung durch Technik irrational ist. Es gibt noch andere Stellschrauben.

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schremserfrank 19.11.2012, 18:42
29. Frankreich

Auch in Frankreich gibt es viele Abschnitte in Ballungsräumen ohne Maut, dort ist Falschfahren genauso ein Problem wie in D. Aber es gibt in Frankreich zumindest einigen Regionen an den Notrufsäulen gelbe Blinklichter, die bei Gefahr über die Autobahnverwaltung aktiviert werden können. Somit können zumindest alle Autofahrer schnell vor Geisterfahrern gewarnt werden. Eine Aufrüstung der Notrufsäulen, verbunden mit simplen Detektoren an den Anschlussstellen und Parkplätzen, so sollte sich ein kostengünstiges Warnsystem einrichten lassen, ganz ohne Kfz-Überwachung. Dazu noch die Krallen festgestellten Schwerpunkten der Geisterfahrerei (sofern es diese gibt), damit wäre schon viel erreicht. Ausserdem könnten die Blinkanlagen auch für vor anderen Gefahren warnen, falls notwendig.

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