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Kosten der Mobilität: Preise für Bus und Bahn steigen viel schneller als fürs Autofah
DPA

Pendler sollen Bus und Bahn nutzen - das predigen viele Politiker. Doch die Preise für den öffentlichen Nahverkehr steigen laut dem Statistischen Bundesamt viel schneller als die fürs Autofahren.

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realplayer 19.09.2018, 12:23
130.

Das scheint strategisch so gewollt. Anstatt den Öffentlichen Nahverkehr auszubauen wird so ein Unsinn wie Uber, Car Sharing (die meinsten Kunden kommen aus den Bussen und Bahnen) von der Bunderegierung gefördert. Anscheinend hat die Autolobby über die Vernunft hinweg zu viel Einfluss.

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7eggert 19.09.2018, 12:28
131.

Zitat von gg0815
Individualverkehr ist nicht per se schlecht. Wenn ich mit dem Auto mit zwei Kindern vom Land in die Stadt fahre zur Schule und zur Arbeit ist der Ökologie und der Ökonomie Genüge getan egal wie viele Leute das so machen. Wenn ich alleine fahre ist insoweit jeder Meter einer zu viel. Bei einer Reise mit vier Personen gilt dies umso mehr. Diese Auskunft .....
Kinder unnötig mit dem Auto zur Schule zu fahren, ist kein Dienst an denen. Es kann sich anbieten, die auf dem Weg mitzunehmen, aber das verbessert IHRE Ökobilanz nicht.

Die größte Gefahr auf dem Schulweg ist, im Auto zu sitzen, da sterben die meisten Schüler. Radfahren ist sicherer, das Sicherste ist der ÖPNV. Wenn der fährt.

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rennflosse 19.09.2018, 12:55
132. So wird es bleiben

Wenn nun in großem Rahmen Elektrobusse angeschafft werden, von denen jeder so viel kosten wie 10 Dieselbusse bei gleichzeitiger Halbierung der Reichweiten, dann werden die Fahrkarten wohl kaum billiger werden

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gg0815 19.09.2018, 12:55
133.

Zitat von smsderfflinger
Es mag sein, dass Sie glauben ein Grundrecht auf Mobilität zu haben, aber damit hat es sich auch schon. Sie haben ein Grundrecht auf Freizügigkeit. Die Mobilität dazu müssen Sie sich, wie Millionen andere schon selber schaffen. Gefühlte Grundrechte helfen da nicht weiter. D
Freizügigkeit ist eine Errungenschaft der modernen Gesellschaft. Ohne die Errungenschaft Mobilität ist die Möglichkeit des Genusses der ersteren allerdings extrem ungerecht verteilt.

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smsderfflinger 19.09.2018, 12:55
134. Wetten, dass nichts kommt...

Zitat von 7eggert
... Die größte Gefahr auf dem Schulweg ist, im Auto zu sitzen, da sterben die meisten Schüler. Radfahren ist sicherer, das Sicherste ist der ÖPNV. Wenn der fährt.
Das belegen Sie doch bitte mal mit belastbaren Zahlen. Ich habe nur auf die Schnelle eine Statistik für Deutschland gefunden:
https://www.dvr.de/unfallstatistik/de/Kinder/
da sind für 2017 61 verkehrstote Kinder ohne weitere Aufschlüsselung genannt.
In einer von RP veröffentlichten Statistik ( Seite 7) kann man lesen:
"Auch die Zahl der verunglückten Kinder ist deutlich gestiegen, von 168 (2016) auf nunmehr 182 (2017). Insgesamt erlitten 25 (2016: 27) Kinder schwere Verletzungen, 155 Kinder (2016: 139) wurden leicht verletzt. Bedauerlicherweise kamen 2017 zwei Kinder als Mitfahrer auf den Straßen der Region ums Leben (2016: 2, davon ein Kind als Fußgänger und ein Kind als Mitfahrer)."
(https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=13&cad=rja& uact=8&ved=2ahUKEwj9_8u-78bdAhXHposKHTf4BTgQFjAMegQIAxAC&url=https://www.presseportal.de/download/document/472527-verkehrsunfallstatistik2017pressetext.pdf&usg=AOvV aw2AnNWMdIrixUhmet4n0oVx)
Also belegen Sie Ihre Behauptung.
D

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rennflosse 19.09.2018, 13:05
135. Drittelung

Ich würde annehmen, dass ungefähr ein Drittel der Bürger einer Großstadt da Auto nehmen, ein weiteres Drittel den ÖPNV und das letzte Drittel setzt auf andere Alternativen von Schusters Rappen bis zum E-Bike.
Mehr als das Drittel, welches der ÖPNV jetzt schon trägt, kann er nicht aufnehmen. Schon jetzt ist eine deutliche Überlastung zu sehen, weil Mensch und Material jahrelang auf Verschleiss gefahren wurden. Die Reichweite von Bussen wird bei Neuanschaffungen reduziert, was der Kapazität nicht förderlich wäre.
Eine Steigerung der Kapazität würde riesige Investitionen erfordern. Dazu sind die Städte nicht bereit. Statt dessen investiert man in Abgase (bzw. deren Reduzierung) und in Radwege, was auch ein richtiger Ansatz ist. Zumindest teilweise und wenn das Wetter schön bleibt.

Was heuer auf der "Innotrans" herumsteht, ist vor allem eins: Teuer, teurer, am teuersten.

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