Forum: Auto
Kosten der Mobilität: Preise für Bus und Bahn steigen viel schneller als fürs Autofah
DPA

Pendler sollen Bus und Bahn nutzen - das predigen viele Politiker. Doch die Preise für den öffentlichen Nahverkehr steigen laut dem Statistischen Bundesamt viel schneller als die fürs Autofahren.

Seite 5 von 14
orca20095 18.09.2018, 14:33
40. Wirklich Nonsens ?

ja ich habe schon ein Auto, aber die Rechnung, weil ich schon ein Auto habe, muss der ÖPNV so günstig sein, wie mein zusätzlicher Sprit, ist ja wohl nicht ganz korrekt. Wenn man etwas vergleicht, dann doch wohl die Kilometerpreise und nicht Kilometerpreise mit Benzin.
Also erst genau überlegen, und dann „Nonsens“ rufen.

Beitrag melden
p-touch 18.09.2018, 14:36
41.

Zitat von orca20095
wenn man nur in Prozenten rechnet. Meine Jahresfahrkarte im Verkehrsverbund kostet rund 1000 € p.a.. Wenn ich das mit dem Auto fahren würde, würde sich meine aktuelle Kilometerleistung von 15.000 auf 30.000 km in etwa verdoppeln. Kennt jemand .....
Ihr Auto bekommt ja auch keinen Zuschuß von denn Städten und Gemeinden. Ohne Steuergelder wären die Ticketpreise doppelt oder dreifach so hoch.

Beitrag melden
p-touch 18.09.2018, 14:40
42.

Zitat von Tom77
Der öffentliche Nahverkehr lohnt sich überhaupt nicht, wenn man sowieso ein Auto besitzt und dafür Versicherungen und Steuern bezahlt - ob es steht oder fährt. Wenn ich bedenke, dass ich für 5 km in die Stadt und zurück mit der Straßenbahn über 5 Euro zahlen .....
Die paar Kilometer können sie auch mit dem Rad fahren. Eine Jahreskarte macht es auch billiger, zumal Parkgebühren entfallen und man mit denn meisten Verkehrsverbünde auch weiter Strecken fahren kann, z.B. für einen Wochenendeausflug ins Grüne.

Beitrag melden
erlachma 18.09.2018, 14:42
43.

Zitat von orca20095
@Nr.4 Ich weiß nicht, was Sie studiert haben, wenn ich lange Strecken fahre, nehme ich meistens die Bahn, weil man für den Preis eines früh gebuchtes Ticket beim Auto nicht mal den erforderlichen Sprit bekommt, woher haben Sie denn den 5-10 fachen Bahnpreis?
Also ich weiß, was ich studiert habe - und seit dem Studium bin ich jobbedingt fahrtechnisch a) unflexibel (ich kann max. 4 Wochen vorausplanen, da länger die Schichtpläne nicht vorliegen), und b) auf Fahrten Fretagabend und Sonntagabend festgelegt. Aber auch nicht zu spät am Sonntag, man muss ja Montag wieder früh raus.

Und jetzt raten Sie mal, für welche Termine es am schlechtesten günstige Tickets gibt, wenn man nur 4 Wochen Vorlauf hat. Also landet man bei den Normalpreistickets, evtl noch bahncardrabattiert. Das Ticket München-Berlin kostet für 2 Personen hin- und zurück zum Normalpreis 600 Euro. An Sprit etwa 2 x 600km x 4l x 1,35€, macht rund 65€. Rechnet man die Nicht-Sprit-Kosten auch noch dazu, kommt man beim doppelten raus, aber immer noch sind die Bahnpreise 5x so hoch.

Aber ja, früher, als ich flexibler war, konnte ich die Strecke oft für 14,25€ fahren, oder 18,50 hin- und zurück, und alleine, und bin dann natürlich auch immer Bahn gefahren.

Beitrag melden
freudentanz 18.09.2018, 14:42
44. Wieso krank?

Alles wird teurer und je höher die nachfrage desto mehr Tramfahrzeuge, Busse, Instandsetzungspersonal, Verschleiß gibt es. Ist das so schwer zu verstehen?

Beitrag melden
Freidenker10 18.09.2018, 14:44
45.

Das Problem ist dass die wahren Kosten des Automobilverkehrs der Allgemeinheit aufs Auge gedrückt werden und nicht nur dem Autofahrer! Müsste der Autofahrer die wahren Kosten für Straßen und allem was damit zusammenhängt über seine KFZ Steuer bezahlen würde sich das Autofahren deutlich verteuern und die Rechnung sähe anders aus. Aber es stimmt leider auch dass der ÖVP viel zu teuern geworden ist. In Stuttgart waren es jahrelang so um die 4-5% /Jahr Teuerungsrate und das ist schon extrem. Erst jetzt da die Tickettpreise schon ins uferlose gestiegen sind fängt man an auf die Preisbremse zu treten da es den Betreibern wohl selbst langsam peinlich wird. Es geht halt nicht ewig gut den Bürger als unendliche Melkkuh zu benutzen vor allem wenn die Löhne und Gehälter mit den Preissteigerungen nicht mehr mitziehen. Hinzu kommen dann noch die extremen Mietsteigerungen die den Geldbeutel leeren. Mein Vorschlag wäre die PS starken PKWs über die KFZ Steuer deutlich zu verteuern, dann trifft es keine Armen und mit den Mehreinnahmen könnte man den ÖVP subventionieren. So aber subventioniert man nur die Automobilindustrie und die PS Monster fahrenden Wohlhabenden und saugt die wohl ohnehin schon weniger verdienenden ÖVP Nutzer aus und das kanns nicht sein!

Beitrag melden
andros0813 18.09.2018, 14:45
46. open end

für unsere beiden jüngsten zahle ich über tausend euro p.a. für eine einfache schulbusfahrstrecke von 11km..zusätzlich selber mindestens 2x mit dem pkw, weil ungünstige fahrzeiten, oder wartezeiten von 2std..die busfahrkarten gelten nur für reine schulfahrten, andere fahrzeiten müssen gesondert gezahlt werden (wenn zb die kinder nach der schule mitschüler besuchen oder in der schulzeit eine andere strecke fahren.. dafür habe ich jetzt einen eigenen günstigen pkw gekauft, komme mit versicherung, steuern und sprit nicht auf diese summe..auch ein triftiger grund der landflucht..auf dem platten land ticken die uhren anders...unsere politiker sollten aufwachen, bevor es zu spät ist..

Beitrag melden
nn280 18.09.2018, 14:46
47. Aber, Ihr habt doch

Zitat von lincoln33t
Eine Familie (Vater, Mutter, 2 Kinder) die zB. Im dreckigen Stuttgart über 2 Zonen hin und zurück fahren will zahlt für den Spass mit Einzelltickets 17,20 EUR. Das ist doch krank.
den grünen Ministerpräsidenten?
Und der läßt so etwas zu? Das können ja nur noch grüne Abgeordnete bezahlen.
Ich kann im Tarif Berlin für 3,40 € zwei Stunden lang bis zu 70 Km weit fahren und dabei mehrfach umsteigen. Ich weiß nur immer nicht, ob der gewünschte Zug auch kommt, ob er pünktlich kommt, ob er heute dorthin fährt, wohin er fahren soll, ob es eine Störung (Signal-/elektr. Stellwerk/Oberleitung/Weiche/besetztes Gleis/Personenunfall/Triebwerkschaden etc. gibt. Meist ist es so, daß wenn ich einmal fahre alles zusammen kommt. Bei uns regieren die sozialdemokratischen Theoretiker, die Alles besser wissen, aber nix klappt!

Beitrag melden
touri 18.09.2018, 14:48
48.

Zitat von Eine Stimme der Vernunft
Der ÖVP sollte für ein Tagesticket 1E verlangen, mehr nicht. Den Rest sollte der Steuerzahler zahlen. Sowohl aus Umwelt , als vor allem aus sozialen Gründen sollte der ÖVP stärker subventioniert und deutlich ausgebaut werden. .....
Da wäre ich sogar dafür! Dann hätte ich auf der Straße mehr Platz, während die Leute wie die Ölsardinen zusammengequetscht in Bus/Bahn unterwegs sind.

Auf der anderen Seite aber auch wieder doof, weil viele Kollegen dann verstärkt krankheitstechnisch ausfallen, weil mal wieder ein Wahnsinniger mit Grippe in der S-Bahn unterwegs ist und einen vollhustet.

Beitrag melden
benmartin70 18.09.2018, 14:50
49.

Zitat von misterknowitall2
ÖPNV-Gebühr anstatt Rundfunkbeitrag? Nee, lass mal. Mir ist unabhängiges öffentlich rechtliches Fernsehen weit wichtiger als der ÖPNV. Auch spannend, diese Dinge an der Höhe der Strafe zu beurteilen. Kann man also davon ausgehen, dass sie für......
Solidarprinzip im Zusammenhang mit Rundfunkzwangsgeld ist albern.
Tv und Radio sind nicht lebensnotwendig und durchaus durch andere Informationsquellen ersetzbar bzw ergänzbar.
Der ÖPNV gehört definitv stärker subventioniert und attraktiver gestaltet. Deutschlandweit.

Beitrag melden
Seite 5 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!