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Kostenloser Nahverkehr: So teuer wie eine Elbphilharmonie pro Jahr
DPA

Gratis-Tickets für Bus und Bahn: Die Bundesregierung erwägt dies aus Umweltgründen. Aber wie hoch wären die Kosten? Hamburg hat nachgerechnet.

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zensurgegner2017 14.02.2018, 08:38
110.

Manchmal hilft nachdenken:

1: Ein guter Teil des ÖNVP ist privatisiert
Wir schieben dann also Privatfirmen die Milliarden hin
2: Wenn der Steuerzahler die Kosten trägt, vernichtet das jedwelchen ernsthaften Wettbewerb im Nahverkehr/und teilweise im näheren Fernverkehr
3: Diese 70, 80 Milliarden fehlen der Regierung um Dinge wie E Mobilitätsförderung und Co anzuschieben, was eindeutig zwingend nötig ist, wenn man in dem Bereich kein Zwerg werden will
Wichtigstr Punkt:
4: Eine geringere Luftverschmutzung dank kostenlosem ÖNVP nimmt den Druck vom Gesetzgeber, durch Zwangsmaßnahmen und Umweltauflagen die Situation zu verbessern.
Kohlekraftwerke/Industrie werden also weniger Druck bekommen, ABgase besser zu Filtern, Abwässer besser zu reinigen, die Ökobranche und die Industrie verliert einen Teil der stetigen Nachfrage nach immer ökologischeren Maschinen/Bauteilen/ Produkten etc etc etc
Das bedeutet, dass eine der erfolgreichsten Branchen einen Teil des Wachstumsimpulses verliert
Dafür ist der ÖNVP kostenlos, man kann sich bequem zurücklehnen

Fazit: Subvention ist immer dämlich, wenn nicht zielgerichtet und in engen Bahnen

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zensurgegner2017 14.02.2018, 08:39
111.

Manchmal hilft nachdenken:

1: Ein guter Teil des ÖNVP ist privatisiert
Wir schieben dann also Privatfirmen die Milliarden hin
2: Wenn der Steuerzahler die Kosten trägt, vernichtet das jedwelchen ernsthaften Wettbewerb im Nahverkehr/und teilweise im näheren Fernverkehr
3: Diese 70, 80 Milliarden fehlen der Regierung um Dinge wie E Mobilitätsförderung und Co anzuschieben, was eindeutig zwingend nötig ist, wenn man in dem Bereich kein Zwerg werden will
Wichtigstr Punkt:
4: Eine geringere Luftverschmutzung dank kostenlosem ÖNVP nimmt den Druck vom Gesetzgeber, durch Zwangsmaßnahmen und Umweltauflagen die Situation zu verbessern.
Kohlekraftwerke/Industrie werden also weniger Druck bekommen, ABgase besser zu Filtern, Abwässer besser zu reinigen, die Ökobranche und die Industrie verliert einen Teil der stetigen Nachfrage nach immer ökologischeren Maschinen/Bauteilen/ Produkten etc etc etc
Das bedeutet, dass eine der erfolgreichsten Branchen einen Teil des Wachstumsimpulses verliert
Dafür ist der ÖNVP kostenlos, man kann sich bequem zurücklehnen

Fazit: Subvention ist immer dämlich, wenn nicht zielgerichtet und in engen Bahnen

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marinero7 14.02.2018, 08:39
112. Alternative

Die Grenzwerte gelten seit 2008. Jetzt wo Strafen drohen wird man munter. Alternativ könnte man die Messstationen an Strassen mit weniger Verkehr versetzen. :-)
Ich bin ziemlich sicher, dass andere EU-Staaten vor allem östlich und südlicher dies so gemacht haben. Vielleicht berichtet SPON mal darüber wie andere Staaten damit umgehen und wo ihre Stationen aufgestellt wurden. Man hört nichts davon, dass Rom, Madrid und besonders Athen die Werte nicht einhalten. Wer Athen kennt, weiss dass hier die Probleme wegen der Lage besonders schlimm sind.

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m.ecker 14.02.2018, 08:39
113.

Ich glaube man muss die Beförderung nicht kostenlos anbieten. Ein lukrativer Service, engere Taktung der Fahrpläne, sowie kundenorientiertes Personal könnten die Nachfrage erheblich steigern und eine Auslastung der Kapazitäten fördern. Dann wären auch annehmbare Preise realisierbar.
Wenn jedoch weiter für eine Kurzstrecke fast 3 Euro verlangt werden und mit einer halbstündigen Taktung gefahren wird, dann ist das Auto die bessere Wahl. Solange sich das nicht ändert wird auch das Angebot der kostenlosen Beförderung nicht helfen. Es ist sogar zu befürchten, dass in diesem Fall die Leistungen des ÖPnv sinken. Die Kosten trägt ja dann die Allgemeinheit, egal ob Busse und Bahnen genutzt werden oder leer fahren.

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unglaeubig 14.02.2018, 08:41
114.

Warum muss der öffentliche Nahverkehr kostenlos sein? Es reicht doch wenn er deutlich günstiger als der Autoverkehr ist. Also, deftige Innenstadtmaut zur Refinanzierung des Nahverkehrs!
Dann: Warum müssen denn gleichzeitig ALLE linien des Nahverkehrs kostenlos werden? (Zu) stark frequentierte Linien (abgesehen davon dass jeder weiß, dass Fahrkartenkontrollen in quetschvollen Zügen nicht stattfinden) könnten bis auf weiteres kostenpflichtig bleiben, es wäre ja schon mal ein schritt, schwach frequentierte Linien attraktiver zu machen durch Gratisnutzung.
Ehrlich, ich zahle 600€ monatlich in ein desolates solidarisches Krankenversicherungssystem, da tun mir 60€ monatlich zusätzlich für ÖPNV auch nicht weh. Wenn das wirklich gewollt ist, gibt es keine Ausreden.

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polorael 14.02.2018, 08:43
115. Ist doch ganz einfach

Da kommt man doch wirklich in Versuchung sich der Sozialschwärmerei hinzugeben. Und dann erst die schöne saubere Luft in den Städten. Die dicke Luft herrscht übrigens nur an wenigen Belastungsschwerpunkten. Die am Straßenrand dahin röchelnden Menschen (frei nach Nuhr) konnte ich noch nicht entdecken. Was nichts kostet, ist auch nichts wert. Nach einem Jahr frei fahren dürfte der ÖPNV nur noch im Vollschutz zu benutzen sein. Ganz prima für Berufstätige. Ganz zu schweigen von den unzulänglichen Kapazitäten und Fahrzeiten. Tja, dann bleiben da noch die Kosten. Steuererhöhungen würde ich sagen. Ist doch ganz einfach. Macht mal!

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theodor1957 14.02.2018, 08:43
116. Nachrüstung ...

... der Dieselfahrzeuge ist die realistischste, weil zeitnah umzusetzende Maßnahme. Fahrscheinloser Nahverkehr bleibt eine anzustrebende Vision für die Zukunft; das Umdenken setzt in den Parteien nun hoffentlich ein.

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wolle0601 14.02.2018, 08:44
117. Öffentlich-rechtliche Haushaltsabgabe 2?

Ich freu mich schon auf noch mehr Umverteilung. Und wenn ich als Steuer-oder Abgabenzahler irgendwann keine Lust mehr habe, genieße ich mein bedingungsloses Grundeinkommen, fahre kostenlos Öffis und lasse die anderen für mich schaffen.

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zensurgegner2017 14.02.2018, 08:44
118.

Zitat von Interessierter0815
Hallo, nach Jahren habe ichm ich mal wieder eingeloggt und ich kann meine unterdrückte Wut ein wenig über die Kommentarfunktion abbauen ;-) Was passiert denn wenn viel mehr Menschen öffentlichen Verkehr benutzen? Richtig, der Gesamtenergieverbrauch sinkt, also muss Deutschland weniger Öl importieren und müsste dafür, um einen ausgeglichenen Im- Exporthaushalt zu haben weniger Exportieren, was wiederum dazu führt, dass Deutschland, oder größer gedacht ganze EU, um den GLEICHEN MATERIELLEN LEBENSSTANDARD zu halten, weniger Exportieren muss. Also bei gleichbleibendem Export, mal davon abgesehen das wir weit von einem ausgeglichenen IM- Exportsaldo entfent sind, einen höheren materielen Lebensstill führen könnten, besser wäre natürlich, die Exporte reduzieren und eine geringere pro-Kopf-Arbeitsleistung anstreben! ...
Sie haben recht, nachdeken hilft wirklich

1: Ein kostenloser ÖNVP ändert am Export nicht wirklich etwas, im Gegenteil, das Defizit steigt
2: Kostenloser Nahverkehr nutzt im Gegensatz zu Ihrer Vermutung den Konzernen, denn die haben dadurch weniger Zwang sich ökologisch laufend weiter zu entwickeln.
Der Fahrzeugabsatz dürfte, da es sich nur um Nahverkehr handelt , nicht nennenswert sinken

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heinrich78 14.02.2018, 08:44
119. Pendlerpauschale weg - kostenloser Nahverkehr her

Man könnte die Pendlerpauschale streichen und spart so 5 Mrd Euro und das Geld für den Aufbau und Erhalt der Schienennetze verwenden
(Quelle: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/berufspendler-pendler-kosten-den-fiskus-fuenf-milliarden-euro/20654060.html )

Außerdem fallen alle Kontrolleure und Fahrbahnautomaten weg.
Und da fällt mir gleich ein gutes Thema für den nächsten Artikel ein:

Herauszufinden wie viele Kontrolleure beschäftigt sind, wie viele Fahrbahnautomaten existieren und wie hoch die (Wartungs)-Kosten dafür sind usw. Und so die Gesamtkosten aufzuschlüsseln, um eine differenzierter Sicht auf das ganze Thema zu haben.

Das ist die mit Abstand beste Idee der letzten Jahre. Und wenn man wirklich gewinnbringend darüber diskutieren will, muss man einfach mehr Zahlen, Kosten, Umstände können.

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