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Krisengespräch: EU-Kommission schaltet sich in Verkehrsstreit mit Österreich ein
Daniel Liebl/APA/dpa

"Einseitige Maßnahmen sind nicht der richtige Weg": Die EU-Kommission hat sich in den Streit über Maut-Muffel und Straßensperrungen zwischen Deutschland und Österreich eingeschaltet. Tirol hat gerade erst neue Fahrverbote angekündigt.

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chense90 29.06.2019, 16:16
1. Man muss am Ende beide Seiten sehen ...

Meine erste Reaktion war sperrt doch das Deutsche Eck für den gesamten Österreichtransit sollens a mal gspian was sie anrichten die Schluchtinger vor allem nachdem die Polizei mich obwohl die Strecke 20km kürzer ist auf die Brennerautobahn geschickt hat statt mich über meine übliche Route zu Freunden fahren zu lassen ... Die zweite nachdem ich mit betroffenen Anrainern gesprochen habe ist etwas anders. Es müssen sich an Fronleichnam schlimme Szenen abgespielt haben - In Pfons haben sich die Wohnwagen gestaut nachdem Barfusstouris sich bei der gut einspurigen Strasse nichtmehr drüber getraut haben ... Im gesamten Inntal ging NICHTS mehr in den Dörfern weil die Kollonnen sich gestaut haben ... erschwerend kommt im Moment der Reschen hinzu der ab der Kajetansbrücke zu ist somit muss der ganze Merantransit über den Brenner und die Schweizer haben passenderweise auf der Ausweichroute auch noch ne Baustelle eingerichtet somit konzentriert sich echt alles auf den Brenner. Wo ich die Sperre nicht verstehe ist z.b. in Mösern ... die Strecke ist gut ausgebaut, nur Insidern ein Begriff und führt von Hauptverkehrsstrasse (Zirler Berg) zur Autobahn und trägt damit sogar zur Entlastung bei weil somit Kapazitäten genutzt werden die anders über den Fernpass der ja chronisch überlastet ist abgewickelt werden müssten

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Doppeler 29.06.2019, 16:24
2. Alle 6 Sekunden ein Laster ist zuviel!

Warum schreiben Sie nicht konkret, worum es geht? Nämlich die „bestimmte Anzahl“ an schweren LKW, die Österreich in Fällen von zu hohem Verkehrsaufkommen durchläßt. In derartigen Fällen werden nämlich an einem Grenzübergang „nur“ 300 schwere LKW pro Stunde durchgelassen. Wenn dieselbe Anzahl von LKW auch in der Gegenrichtung unterwegs ist, bedeutet dies 600 LKW pro Stunde entsprechend 10 LKW pro Minute bzw. alle 6 Sekunden ein schwerer 40-Tonner, der auf nur einer einzigen Straße durch die Alpen donnert und die umliegende Landschaft mit Dieselabgasen, Lärm und Dreck überzieht. Und dies Tag und Nacht! Dazu kommen dann noch unzählige Lieferwagen, PKW und Motorräder. stellen Sie sich vor, Sie leben an einer derartigen Straße! Österreich gebührt höchste Anerkennung, daß es seine Bewohner vor diesem Moloch schützt. Außerdem gibt es als Alternative die rollende Autobahn, zudem Baut Österreich den Brennerbasistunnel für die Eisenbahn, damit LKW-Transporte auf die weit weniger belastende und dort schon heute rein elektrisch betriebene Bahn verlegt werden. Derartiges Engagement würde man sich von der deutschen Verkehrspolitik nicht nur hier wünschen. Stattdessen wird hier von Seiten der Regierungen nach wie vor alles, was auch nur ansatzweise versucht, den Straßenverkehr zu reduzieren, verteufelt. Und ausgerechnet der CSU-Verkehrsministerdarsteller Scheuer, der gerade erst mit seiner Ausländermaut krachend gescheitert ist, brandmarkt die höchst vernünftige österreichische Verkehrspolitik als „Diskriminierung“. Hat Scheuer nicht auch einen Eid geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden?

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Pensionskassen 29.06.2019, 16:33
3. Kindergarten

Bei Herrn Scheuer hat man den Eindruck, dass ihm sein Förmchen geklaut wurde und er benimmt sich wie ein Kleinkind aus dem Kindergarten der CDU.

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dösinger 29.06.2019, 16:52
4. Es reicht uns!

Die EU soll sich raushalten. Das sind Maßnahmen zum Schutz einer geplagten Bevölkerung. Und eine einvernehmliche Lösung mit Scheuer? Sehr witzig...

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tretertruppe 29.06.2019, 16:52
5. Bitte bitte bitte,

führt wieder Auto-Züge ein, die uns bequem und umweltfreundlich von Nord nach Süd, und Süd nach Nord bringen; gerne subventioniert! Urlauber und LKW(-Güter) hätten sofort nutzen.... und erst recht Österreich..... UND DIE UMWELT!

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PriseSalz 29.06.2019, 16:54
6. Tip an Österreich

Einfach Emissionsmessgeräte aufstellen. Bei der Menge Verkehr schlagen die bestimmt bei Dunkelrot an. Straßen sperren (außer für Anlieger), ganz konform mit EU-Bestimmungen.

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dösinger 29.06.2019, 16:56
7. Liebe Gäste...

@chense90
Man muss in diesem Falle nur eine Seite sehen. Ihr seid bei uns ZU GAST. Ihr könnt in Tirol gerne auch nur durchfahren. Aber irgendwann ist es genug. Besonders dann, wenn unsere Gesundheit am Spiel steht.

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Piantao 29.06.2019, 17:04
8. Herrn Scheuer

muss man täglich neu erklären das in Österreich die Österreicher Maut bezahlen. Scheuer wollte (warum hat Merkel ihn eigentlich nicht ausgebremst ?) in Deutschland eine Maut nur für Ausländer. Nun kostet uns dieser bescheuerte Schildbürger einen dreistelligen Milliardenbetrag.

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Prinzen Paule 29.06.2019, 17:19
9. Vorarlberg – Tirol ...

...Werden gütertechnisch über das kleine große deutsche Eck - zu 80 % versorgt !
Güter aus Wien die in Ländle müssen kommen nur per LKW über münchen Memmingen Lindau meist per lkw dort hin ! Frächter aus Tirol - super Standort da man dann auch schlechter Luft noch umschlagen kann in Tirol bevorzugt - Gerade hat die Kronenzeitung in Österreich veröffentlicht / heute dass sie im März im Ötztal um die 52800 Verkehrsbewegungen stattgefunden haben . Davon waren 58 % mit dem IM Kennzeichen ausgestellt , IM = Imst , 17 % kann man aus Tirol und der Rest war nicht ortsansässig! Zusätzlich hat die Zeitung erwähnt dass aufgrund falscher Verkehrspolitik in Tirol Großbaustellen auf der Inntal Autobahn Brenner Autobahn Brenner Bundesstraße und Baustellen in Innsbruck zu einem großen Verkehrschaos geführt haben. Man hat festgestellt dass die Baustellenkoordination nicht stattgefunden hat.. Zitat neue Krone Ausgabe Tirol vom 29.06.2019 Jetzt frage ich mich ob es eine Notbremse war oder einfach nur eine Fehlplanung? Ich glaube es ist ein Mix von vielen. Wie der Vorredner schon gesagt hat gehören die Güter komplett auf die Bahn und die Auto Reisezüge wieder an den Start !
Doch leider ist jetzt schon die Brennerzugverbindung komplett überlastet so dass wir dringend den Tunnel brauchen und dazu müssen die Zufahrtswege auch in Deutschland schnellstmöglichst geschaffen werden.

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