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Land Rover Defender: Methusalem im Matsch

Kaum ein Auto beweist so viel Stehvermögen wie der Land Rover Defender. Seit mehr als 60 Jahren wird der Allradler gebaut*und rackert sich durch Sandwüsten, Sumpfgelände und - den*Paragraphendschungel. Damit er dort nicht stecken bleibt, bekommt er einen neuen Dieselmotor.

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halbvoll 05.11.2011, 14:20
20. Wenigstens erfreulich...

Zitat von sysop
Kaum ein Auto beweist so viel Stehvermögen wie der Land Rover Defender. Seit mehr als 60 Jahren wird der Allradler gebaut*und rackert sich durch Sandwüsten, Sumpfgelände und - den*Paragraphendschungel. Damit er dort nicht stecken bleibt, bekommt er einen neuen Dieselmotor.
...dass der Autor ausnahmsweise nicht den Mangel an Assistenzsystemen erwähnt.

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al_barka 05.11.2011, 14:43
21. mangelnde Zuverlässigkeit

Zitat von sysop
Kaum ein Auto beweist so viel Stehvermögen wie der Land Rover Defender.
Ich arbeite für eine internationale Hilfsprganisation. Unsere Fahrzeuge laufen unter schwersten Bedingungen in Afrika und Asien. Bei freier Auswahl kaufen wir Toayota Land Cruiser, und nur wenn's der Ko-Finanzierer (z.B. EU) verlangt, weichen wir auf Landrover aus. Zuverlässigkeit und Betriebskosten beim Land Cruiser sind um Welten besser. Mit persönlich gefällt das Erscheinungsbild des Landrovers sehr, aber das zählt unterm Strich nicht.

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sittingbull 05.11.2011, 15:48
22. Mein Gott - Tom!

Wir lesen:
"so ist die Marke mittlerweile nicht mehr ohne das in mehr als 60 Jahren Bauzeit kaum veränderte Modell Defender denkbar...
...Allerdings erlauben neue Reifen jetzt eine höhere Geschwindigkeit von bis zu 145 km/h, die sich am Steuer eines rollenden Blechwürfels mit einem Fahrwerk aus den fünfziger Jahren ziemlich atemberaubend anfühlen.
...Groß gewachsene Defender-Piloten dürften auch stets blaue Flecken an den Knien haben, so eng geht es auf dem Fahrersitz zu. Das Geräuschniveau ist trotz der verbesserten Dämmung noch immer so hoch, dass mitteilsame Gemüter am Ende der Fahrt über Heiserkeit klagen. Und den Wagen mit dem störrischen Fahrwerk, den bockigen Federn und dem riesigen Wendekreis geradeaus über die Landstraße zu dirigieren, erfordert die strategische Weitsicht und den Gleichmut eines Dampferkapitäns..."

Vielleicht hatte der "Tester" sich anderswo wirklich blaue Flecken an den Knien geholt, die ihn daran hinderten, sich mal unter den Wagen zu beugen. Dort erinnert (ausser den Starrachsen) absolut nichts mehr an das Fahrwerk von 1948! Die dort - zuerst uebrigens in den 70ern beim RR angewandte Technik - befruchtete nachhaltig den spaeter gebauten G-Stern! Und der hatte dann zu Beginn nicht mal permanenten Allrad!
So, so - die "anderen Reifen" erlauben eine hoehere Endgeschwindigkeit! Man fasst es nicht! Schon mal etwas von Motormanagement gehoert?
Was will der heisere Schreiber eigentlich waehrend der schlimmen Schlingerfahrt dem Beifahrer mitteilen? Muss er doch als "weitsichtiger Dampferkapitaen" mit "bockigen (Schrauben-) Federn und stoerrischem Fahrwerk" um seinen strategischen Gleichmut ringen!

Nee Leute vom Spon, habt Ihr wirklich niemanden fuer einen "Test", der wenigstens etwas Themen-Recherche betreibt, bevor er abgelatschte Stereotypen in die Tasten haut und glaubt, mit "launigen" Spruechen etwas mitteilen zu koennen?

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drmtiede 05.11.2011, 15:57
23. motorverpflanzung

ich glaube es ist nicht sooo einfach einen motor vom pkw in den defender einzupflanzen:

gemaess seiner bestimmung ist der defender fuer wattiefen freigegeben, die ein pkwmotor nicht einhalten kann.
ein problem ist zb der steuerriemen, der bei wasserdurchfahrten ueberspringen kann und einen motorschaden nach sich zieht. solche sachen sind bei einem normalpkw nicht zu erwarten und nicht eingeplant. bin zwar kein fachmann, aber die entwickler haben damit bestimmt einiges zu tun. von anderen nebenaggregaten ganz zu schweigen.

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acitapple 05.11.2011, 16:09
24. ...

Zitat von al_barka
Ich arbeite für eine internationale Hilfsprganisation. Unsere Fahrzeuge laufen unter schwersten Bedingungen in Afrika und Asien. Bei freier Auswahl kaufen wir Toayota Land Cruiser, und nur wenn's der Ko-Finanzierer (z.B. EU) verlangt, weichen wir auf Landrover aus. Zuverlässigkeit und Betriebskosten beim Land Cruiser sind um Welten besser. Mit persönlich gefällt das Erscheinungsbild des Landrovers sehr, aber das zählt unterm Strich nicht.
das deckt sich mit dem was mach auf offroadkreisen so hört. der landy ist zwar wirklich sehr gut im gelände und hat charakter, allerdings erfüllt er auch das klischee eines pannenanfälligen engländers. so ein alter toyota würde mir selbst auch wirklich genügen, aber dammit kommt man in keine stadt mehr rein. mit einem neuen q7 v12 tdi (500ps) wäre das natürlich kein problem und totaaaaal umweltfreundlich. aber was solls, ist eben so...

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hom0i5l 05.11.2011, 16:22
25. Philosophie

Der Defender muss sich als eins von wenigen Fahrzeugen auf diesem Planeten nicht mit normalen Autos messen. Was er kann, macht und leistet, bietet in der Form kein anderes Fahrzeug. Ein Mulitivan mit Geländeeigenschaften, die, wer sie mal genutzt hat, übernatürlich erscheinen. Und das bei 10 L Verbrauch. Ist doch klasse. Und wo der Landy ist, ist vorn.

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Jonny_C 05.11.2011, 17:24
26. Mein Defender Pickup...

...wird demnächst 16 Jahre alt.
Läuft nur im Herbst & Winter in Garmisch-Partenkirchen.
Zum Holz holen im Wald, im Winter zum Schneeräumen und Einkaufen.
Steht das restliche Jahr über in der Garage mit abgeklemmter Batterie und vollem Tank.
Kaum Rost, mechanisch alles O.K.

Im Notfall (wenn alles crashed) kann man die Kiste mit ein paar Stahlplatten und einem MG auf der Ladefläche zum "Gun-Truck" umrüsten....
Ich mein ja nur *seufz* man weiss ja nie (?) in Garmisch steht eine riesen US-Kaserne ;-)

Jedenfalls ich mag den Defender.
Schön wenn er noch bis 2015 gebaut wird !

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Seifen 05.11.2011, 17:35
27. Also, der Defender ist ein ganz moderner Geländewagen geworden,

mit Schraubenfedern, modernem Motor usw. Allerdings ist das Fahrzeug für schweres Gelände und nicht für den Asphalt der Autobahnen und Städte konzipiert. Defender sollte man eher mit dem Nutzwert eines Unimogs vergleichen. Er ist ein Arbeitsgerät. Und wer das begriffen hat, wird mit dem Fahrzeug glücklich.

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Rockaxe 05.11.2011, 18:09
28.

Zitat von ugt
.... als ich 1985 in meinen ersten eigenen Landrover stieg, da war der Gute schon 23 Jahre alt und somit älter als ich selbst. Der Fahrcomfort lag zwischen einer Planierraupe und einem Trecker. Die schon damals als veraltet anzusehende Klimatechnik bestans aus 2 Klappen. Beim Tanken musste man unbedingt den Motor abstellen, weil man sonst 3 Liter mehr getankt hatte... Ich habe ihn geliebt.
sehen Sie mal Baujahr 1962 der Landrover damals und schon die gleiche fortschrittliche Klimatechnik wie beim 2 CV oder dem R4 und das bei einem Engländer..... ;-)

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lensenpensen 05.11.2011, 20:20
29. Vollkommen richtig erkannt...

Zitat von Seifen
mit Schraubenfedern, modernem Motor usw. Allerdings ist das Fahrzeug für schweres Gelände und nicht für den Asphalt der Autobahnen und Städte konzipiert. Defender sollte man eher mit dem Nutzwert eines Unimogs vergleichen. Er ist ein Arbeitsgerät. Und wer das begriffen hat, wird mit dem Fahrzeug glücklich.
lieber Mitforist!
Der Defender ist ein Geländewagen, der diesen Namen auch verdient!
Er ist ein Off-Roader und nicht so ein unsägliches Geschmeiß wie die ganzen SUV's.
Die kann man im Gelände einfach nicht gebrauchen, zwar bullig gebaut, aber ohne die nötige Bodenfreiheit. Zumal in diesen Dingern einfach zu viel Elektronik steckt.
Wie ein UNIversalMOtorGerät hat der Defender seine Daseinsberechtigung. Ein "klimafreundliches" Arbeitstier habe ich noch nie gesehen...

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