Forum: Auto
Land Rover Defender: Methusalem im Matsch

Kaum ein Auto beweist so viel Stehvermögen wie der Land Rover Defender. Seit mehr als 60 Jahren wird der Allradler gebaut*und rackert sich durch Sandwüsten, Sumpfgelände und - den*Paragraphendschungel. Damit er dort nicht stecken bleibt, bekommt er einen neuen Dieselmotor.

Seite 5 von 5
ivanogor 06.11.2011, 23:22
40. Contra Titelzwang

Zitat von Misi
Heutzutage haben die meisten Porsches einen wassergekühlten V-Motor. Vorne. Wie der 928.
2 von 5 Modellen ist nicht "die meisten".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chris38083 07.11.2011, 05:07
41. Wieso?

Zitat von sappelkopp
...ein Jahr lang in Kenia gefahren, es gibt für unwegsames Gelände nichts besseres. Der Wagen ist absolut robust, zuverlässig und komfortabel. Allerdings muss doch eines klar sein: Der Defender wird nicht für deutsche Straßen und deutsche Abgasvorschriften gebaut. Wer hier so ein Ding fährt ist auch nicht besser als jene, die ihre Minderwertigkeitskomplexe hinter dem Steuer eines Cayenne, Q7 oder der M-Klasse verstecken.
Der Defender hat einfach Charakter - hab noch nie einen selbst besessen, wohl aber einen Jeep Wrangler, der in der gleichen Kategorie angesiedelt ist.

Ich weiss nicht, warum man Defender-Fahrern Minderwertigkeitskomplexe unterstellen muss, mir jedenfalls hat mein Jeep einfach nur Spass gemacht, besonders bei Touren durch Nationalparks ueber Stock und Stein. Und ich kenn einige Defender-Fahrer, bei welchen ich nicht den Eindruck habe, dass sie den Defender als Ego-Booster brauchen, sondern sind das eher Leute, die sich an der Technik und der Offroad-Tauglichkeit des Wagens freuen.

Ich wuerd mir (auch in D) wieder einen puren Offroader zulegen, wenn ich die Zeit dafuer haett. Egal ob mir andere Leute Minderwertigkeitskomplexe vorwerfen wuerden. So lange ich Spass an meinem Auto hab ist mir wurscht was die anderen denken. ;)

Cheers!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
reflexxion 07.11.2011, 08:47
42. ASR ist Müll

Zitat von lr_awo
Ich denke es ist schon ein Unterschied, ob man eine teurere mechanische Differentialsperre hat oder eine elektronische Traktionskontrolle, die ja eingentlich "nur" eine Software ist, die vorhandene Systeme (ABS) nutzt. Hier wird bei Traktionsverlust das immer noch im Vortrieb befindliche Rad aktiv abgebremst.
Ich hatte mal eine 25% Sperre in der Hinterachse meines 940er Volvos, das hat dem ansonsten unsportlichen Fahrwerk einen echten Kick gegeben. Die modernen Anfahrhilfen (z.B. im Mercedes) bringen gar nichts, denn immer wenn man an einer Steigung bei rutschiger Strasse ein leicht durchdrehendes Rad hat, bremst das dumme System ab. Man muss kein Physiker sein, um zu verstehen das man mit einem stehenden Rad nicht vorwärtskommt. Deshalb muss ASR im Winter beim anfahren ausgeschaltet werden. Bei mir geht das, aber es soll Autos geben wo es nicht geht (z.B. ältere Smart)

Zu Defender: Fussgängerschutz bei einem echten Geläändewagen? Wieviele Unfälle zwischen Fussgängern und Land Rovern sind denn statistisch erfasst worden?

Was soll diese ewige Gleichmacherei? Autos sind verschieden und sie werden verschieden genutzt. Glaubt hier irgendwer, wenn eine Auto eine andere Motorhaube hat, sei es angenehmer für den Fussgänger, von ihm überfahren zu werden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
acitapple 07.11.2011, 09:38
43. ...

Zitat von chris38083
Ich weiss nicht, warum man Defender-Fahrern Minderwertigkeitskomplexe unterstellen muss, mir jedenfalls hat mein Jeep einfach nur Spass gemacht, besonders bei Touren durch Nationalparks ueber Stock und Stein. Und ich kenn einige Defender-Fahrer, bei welchen ich nicht den Eindruck habe, dass sie den Defender als Ego-Booster brauchen, sondern sind das eher Leute, die sich an der Technik und der Offroad-Tauglichkeit des Wagens freuen. Cheers!
man sieht schon an dieser gleichsetzung von cayenne und defender, dass diese leute absolut keinerlei ahnung haben von autos, also nicht der rede wert, eine diskussion erst recht nicht. zum meckern und beleidingen reicht es aber durchaus...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Radler2 07.11.2011, 11:13
44. ...

Zitat von wakaba
extrem hoher Nutzwert und komfortabel.
Zitat von sappelkopp
...ein Jahr lang in Kenia gefahren, es gibt für unwegsames Gelände nichts besseres. Der Wagen ist absolut robust, zuverlässig und komfortabel. Allerdings muss doch eines klar sein: Der Defender wird nicht für deutsche Straßen und deutsche Abgasvorschriften gebaut. Wer hier so ein Ding fährt ist auch nicht besser als jene, die ihre Minderwertigkeitskomplexe hinter dem Steuer eines Cayenne, Q7 oder der M-Klasse verstecken.
Über einen Landy im echten Einsatz als Geländefahrzeug kann ich nicht viel berichten, das habe ich nicht erlebt. Es mag gut sein, daß er dort einen hohen Nutzwert hat und im Rahmen der vergleichbaren Fahrzeuge komfortabel ist.

Ich habe allerdings langjährige Erfahrung mit einem Landy auf europäischen Straßen und kann nur sagen, übler gehts nicht. Wobei der erste Landy meines Vaters von 72-95 lief und er zweite danach. Der BJ 95 war um Welten besser und zuverlässiger, aber immer noch eine Katastrophe im Straßenverkehr.
Fahrersitz: Der linke Ellbogen stößt permanent gegen die harte Tür, entspanntes Sitzen ist unmöglich. An sich aber noch OK.
Absolut katastrophal ist die Rückbank. Ein aufrecht sitzender Erwachsener sieht nach vorne das abfallende Dach und seitlich gegen die Kopfschutzleiste. Wenn man an Hausdächern interessiert ist, kann man durch die seitliche Fenster im Dach sehen, ansonsten: krummer Buckel ist angesagt. Fußraum gibt es hinten wenig, man kann die Füße nämlich nicht unter den Vordersitz schieben (im Gegenteil, da kommt sogar noch ein Vorsprung raus). Ergibt genau eine Position für die Füße, mit rechtwinkligen Knien. Ich weiß nicht wie viele endlose Stunden ich auf dieser Rückbank zugebracht habe, ein Horrorauto. Katastrophale Raumökonomie, zumindest für menschliche Fracht.
Straßenlage, Fahrleistungen und Lärmentwicklung für deutsche Straßen unakzeptabel.
Dort, wo der Wagen hingehört, kann er vermutlich auch noch lange ohne Änderungen weiterfahren, aber auf normalen Straßen hat er nicht viel zu suchen und von daher wäre es auch nicht besonders bedauerlich, wenn in D mal nicht mehr zugelassen werden könnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dros 07.11.2011, 16:01
45. Das beste Auto der Welt

Ich fahre seit 10 Jahren einen Defender 110 (TD5 mit ABS und Klima), inzwischen knapp 200TKM. Das Auto hat mich noch nie im Stich gelassen und nie eine teuere Reparatur gehabt.
Ich habe einen Schrauber der nur Land Rover mit Starrachse wartet, zu bezahlbaren Preisen. Er kann sogar reparieren und nicht nur Neuteile einbauen! Den Defender kann man gut reparieren, wenn man weg vom Vertragshändler ist. Neues Getriebe mit Kupplung und Schwungscheibe inkl. Einbau für 1200 EUR? Kein Problem, macht das mal mit nem Golf, da sinds 3000 EUR.

Die Kiste verbraucht in der Stadt gute 9 Liter, hat nen DPF und ist motorisiert für lange Reisen in Europa. In der Kiste hat man viel Platz, Transporte jeglicher Art sind kein Problem, 8 Leute mitzunehmen auch nicht. Das Auto ist auch gut für das Karma, da ich im Winter schon X Leute rausgezogen habe (in der Stadt!!!). :-) Man ist der coolste Papa in der Schule. :-)

Das Auto ist sogar wendig, wenn man fahren kann. Der Wagen ist nämlich nur hoch, nicht breit oder lang.

Auf unseren Straßen ist 4x4 inzwischen von Vorteil, man kann Bordsteine rauf und runter und ohne Schaden durch Schlaglöscher. Das ist einfach das ideale Auto.

Viel Reparaturen gibt es nicht, nur die jährliche Wartung mit Verschleißteilen. Kostet nichtmal 500 EUR inkl. allem. Grüße an Mercedes... :-)

Da kann kein aufgeblasener Kombi, genannt SUV mit. Ein X5 oder Q7 mag alleine den ADAC rufen können wenn er kaputt ist, aber ein Defender läßt einen einfach nie im Stich und bringt einen immer nachhause.

Möge LR den noch lange bauen, falls meiner doch mal irreparabel kaputt ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kosmischerkater 31.12.2011, 18:03
46. Reicht doch...

Zitat von sorgenbrecher70
So toll ist das in meinen Augen wahrlich nicht: Sein CO2-Austoss liegt irgendwo zwischen X5 und Q7, trotz eines "modernen" Motors mit nur 2,2l Hubraum und bescheidenen 122PS. Sicherlich u.a. dem hohen Gewicht geschuldet von 1,8 Tonnen (bei entsprechend spartanischer Ausstattung). Im Jahre 2011 einen solchen Motor zu verbauen, zeugt von keiner meisterlichen Ingenieurskunst bei Rover.
Der Motor ist dem Defender angemessen. Mehr als Leistung braucht es im Gelände nicht. Habe sellbst mit einem 250GD mit 94 PS Geländeerfahrungen sammeln können. Motorleistung war immer ausreichend vorhanden, zumal für geländeangemessenes, feinfühligeres und kupplungsschonendes Fahren die Geländeuntersetzung häufig zum Einsatz kam.Auf der Straße ließen sich 100-120km/h angenehm fahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kosmischerkater 31.12.2011, 18:19
47.

Zitat von epigone
Also Leute, ich mag den Wagen ja auch, aber was ich von Ex-Besitzern höre ist wenig ermutigend: Korrosion überall und kaum zu stoppen, Getriebe fliegen einem plötzlich auf der Autobahn nach kaum 40.000 km um die Ohren, Wassereinbrüche an der Tagesordnung etc. etc. Mal die Insider an die Front und ein paar gute Argumente, warum ich mich davon nicht abschrecken lassen sollte! Aber bitte nicht so tun, als ob es auf Geld nicht ankäme, ich bin leider weder Banker noch griechischer Politiker!
Naja, das ist so eine Sache...die Haltbarkeit hängt gerade beim Defender vom Bediener ab. Es gibt keine Sicherheitsschaltungen. Wenn man sich auf der Autobahn vergreift und die Geländeuntersetzung schaltet, hat das Getriebe ein Problem. Gleiches gilt auch, wenn schnell mit eingeschalteten Differentialen gefahren wird oder diese in Fahrt geschaltet werden Beim 250GD, den ich im Gelände bewegen durfte, war eine Schaltung der Differentialsperren nur im Stand erlaubt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kosmischerkater 31.12.2011, 18:22
48.

Zitat von drollo
Super, mein Applaus für diesen Satz! ;-) Ein Vergleich mit hochmotorisierten Zeitgeist-"Geländewagen" à la Q7 / M-Klasse / X3-6 ist mehr als lächerlich. Wenn die Elektronik dieser Kisten mal einen Kasper hat, können sie nicht mal mehr die Grundfunktionen eines KFZ sicherstellen - vorwärts, rückwärts, rechts, links. Und dann damit in's Gelände? Aber zum Flanieren und die Kinder in die Schule schaukeln, sind sie immerhin geeignet! grins
Dazu kommt, daß bei solchen Fahrzeugen Differentialsperren von der Bremsanlage elektronisch "gespielt" werden. Da kann es schon mal vorkommen, daß im Matsch die gespielten Sperren wegen zu hoher Bremsentemperaturen deaktiviert werden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quasimodolo 28.02.2014, 11:28
49. optional

Vor 50 Jahren hat mir ein DEFENDER in der Sahara das Leben gerettet; Nun fahre ich seit Jahren so ein Teil und erde es bis zum Ende aller Tage auch noch fahren Der jetzige Defender ist über 35 Jahre jung

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 5