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Langzeittest des ADAC: Autos mit Hardwareumrüstung schlucken deutlich mehr Diesel
picture alliance/ DPA/ Sebastian Gollnow

Nachträglich eingebaute Katalysatoren sollen Dieselbesitzer vor Fahrverboten schützen. Dem ADAC zufolge senken sie den Stickoxidausstoß tatsächlich. Doch umgerüstete Wagen mutieren teils zu Spritschluckern.

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zensurgegner2016 18.03.2019, 13:53
10.

Deutschland Lächerlich Teil 100

1: Vor Monaten: ADAC, Grün, und alle lobbyisten
"Nachrüstkits gibts längst, werden nur nicht veröffentlicht, Betrug"

2: Heute: Kein Nachrüstset (nebenbei Fremdfabrikate) erfüllt die Vorgaben
Fazit laut ADAC und Co: Man muss weitere Jahre experimentieren und testen

Und das für Fahrzeuge, die im Schnitt noch 5 Jahre leben

Geben wir dann 10 Miliarden für Nachrüstung aus, die in einem Jahr entwickelt ist, in 3 Jahren überall eingebaut wurde, und in 5 Jahren in Müll fliegt?
Wieviel Schadstoffe sparen wir im Verkehr ein, und ballern es für die Entwicklung wieder raus?

Wieviele Monate später kommen dafür E Fahrzeuge auf den Markt, weil den herstellern Kapazität, Manpower und Geld fehlt, weil man ja 10 Milliarden in Nachrüstung steckt

Aber was solls, hauptsache die Idiotie geht in die 100erste Runde

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rwachsmu 18.03.2019, 13:53
11. Bestandsschutz

Zitat von taglöhner
Soviel zum Klimaschutz. OT: Was ich bei der ganzen Diesel-Debatte nicht verstehe, ist, warum man den Besitzern keinen Bestandsschutz gibt und nur Neufahrzeuge den verschärften Bestimmungen unterwirft. Dieser ideologievergiftete Konflikt beschädigt doch unsere Gesellschaft.
Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu.
Allerdings ist zu bedenken, dass es sich hier um Dieselfahrzeuge handelt, die ob des Dieselskandal ja schon illegal zum Zeitpunkt der Zulassung waren. Da ist das mit dem Bestandsschutz schwer. Der ist allein dadurch begründbar, dass die Politik mit den Tätern (Herstellern) zusammenarbeitet, um diese vor entsprechenden Straf- und Schadensersatzzahlungen zu schützen und die geschädigten Eigentümer im Regen stehen lässt.

Wir sollten aber grundsätzlich umdenken. Zwei Maßnahmen sind unumgänglich. Zuerst das Tempolimit. Und dann die Reform der Firmenwagenbesteuerung. Diese Dieselmonster kommen zuerst über die Fahrzeugflotten in den Markt. Das muss man verbieten. Firmenwagen sollten in Leistung und Gewicht beschränkt sein, etwa auf 150 PS und max 1.5 Tonnen. Außerdem sollte ein Maximalverbrauch von 3-4 Litern Diesel oder 6 Litern Benzin festgelegt werden. Die Fahrzeuge auf unseren Straßen sind generell und über alle Klassen zu schwer und stark motorisiert. Wir müssen schnellstens in die andere Richtung.

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derleibhaftige 18.03.2019, 13:55
12. Steuererhöhung

Die ganze Dieselhysterie ist lediglich eine massive Steuererhöhung. Die Leute sollen keine sparsamen Diesel mehr fahren, die wenig CO2 ausstoßen und das Klima schonen. Statt dessen soll man wie früher bei einem Mittelklassewagen oder SUV 15-17 Liter SuperPlus durchjagen und möglichst oft an der Tankstelle stehen. Die Politik scheint die Leute für komplett bescheuert zu halten und den Finanzminister freut das natürlich auch.

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CriSch 18.03.2019, 13:57
13. etlamu, Sie sagen es ...

etlamu heute, 13:22 Uhr: Die Diesel und die NEUEN Benziner sind unter REALEN Bedingungen aber die schmutzigsten Autos

Und das ist der Skandal. Weil bei den neuen Autos, getrickst und geschummelt wurde, dürfen sie weiter in die Städte, während alle älteren Diesel nicht mehr in die Städte dürfen.

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Schartin Mulz 18.03.2019, 14:00
14. Wenn die Dieselfahrer

ihren Wagen verschrotten und auf einen Benziner umsteigen, werden sie auch mehr Sprit verbrauchen.
Von daher sollte man das Problem nicht zu hochhängen.
Allerdings würde die Nachrüstung nur Sinn machen, wenn sie zeitnah erfolgen kann. Wenn da jetzt noch Jahre geforscht und verhandelt wird, löst sich das Problem ja irgendwann von selber.

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intercooler61 18.03.2019, 14:03
15. Steuerzahler in der Pflicht

Der Bund steht zumindest moralisch in der Pflicht, eine wirksame Nachrüstung zu fördern.

Es waren demokratisch legitimierte PolitikerInnen, die
1. einerseits die NO2-Grenzwerte und deren Zieldatum mitbeschlossen und
2. andererseits die Zulassungsvorschriften so lange so lax gehalten haben, dass die Grenzwerte bis zum beschlossenen Zieldatum nicht erreicht werden konnten.
Und zwar auch dann nicht, wenn VW _nicht_ geschummelt, sondern nur die vorhandenen, legalen Spielräume ausgenutzt hätte (wie es meines Wissens z.B. BMW getan hat).

Dass die Industrie lobbyiert hat, ist nicht kriminell, sondern nachvollziehbare Vertretung ihrer Interessen. Wenn Michel mehrheitlich Politiker wählt, die seine eigenen Interessen gewohnheitsmäßig hintanstellen, hat er auch für die finanziellen Folgen aufzukommen.
So einfach ist das.

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curiosus_ 18.03.2019, 14:17
16. So ein Unsinn

Zitat von etlamu
Die Diesel und die NEUEN Benziner sind unter REALEN Bedingungen aber die schmutzigsten Autos, da die Abgasnachbehandlung nur auf dem Papier und unter fragwürdigen Messmethoden sauber sind. Messmethoden, die die Realität widerspiegeln, sind sehr aufwendig und teuer. Hierfür müssten neue Autos OHNE Wissen des Herstellers beim normalen Händler gekauft werden und ein halbes Jahr bei unterschiedlichen Bedingungen getestet werden. Die jetzigen Autos, die gemessen werden, sind präpariert und haben mit der Realität nichts gemeinsam.
Vom RDE-Abgastest haben Sie sicher noch nichts gehört. Der gilt für neue Fahrzeugtypen bereits ab dem September 2017 und kann von jedermann (sofern er es kann) im realen Fahrbetrieb ("unter REALEN Bedingungen") auf der Straße an neuen und alten "Autos OHNE Wissen des Herstellers beim normalen Händler gekauft" gemessen werden. Und wenn die dabei durchfallen hat der Hersteller ein Problem.

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jasper366 18.03.2019, 14:30
17.

Zitat von Irgend.Wer
Oder ein anderes Modell nur Euro 6c hat und der Verbrauch nach dem alten Zyklus angegeben ist.
Alle angegeben Verbräuche, auch 6d-temp nach WLTP geprüft, sind bis (Spät)sommer 2019 noch immer nach NEFZ anzugeben, da der Gesetzgeber verschlafen hat, dies rechtzeitig zu ändern.

Sprich, gibt VW nur den WLTP Verbrauch an, verstossen sie gegen das Gesetz.

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fehleinschätzung 18.03.2019, 14:32
18. Die Zukunft fährt

elektrisch. Das ganze rumgefrickel an veralteten Produkten zeigt doch nur Eins: es wird nix mehr mit dem Verbrennungsmotor....

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Leser161 18.03.2019, 14:33
19. Hätte ich nicht gedacht

Das sind ja teil sehr starke Erhöhungen, hätte ich nicht gedacht. Ansonsten bestätigt mich das weiter in meiner Meinung, Luft, Klima und Verkehrsprobleme werden nicht durch Zahlentricks oder Techniktricks gelöst sondern durch effizienten Ressourceneinsatz. Halbiert die Autos und ihre Leistung und es wird mehr für jedes der obigen Ziele erreicht als mit Elektrosportwagen.

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