Forum: Auto
LED-Nachrüstung für Autoscheinwerfer: Die Erleuchtung
SPIEGEL ONLINE

Halogen, LED, Laserlicht - während moderne Scheinwerfer die Fahrt zunehmend sicherer machen, leuchten ältere Autos oft nur spärlich. Nachrüst-LEDs könnten das ändern. SPIEGEL ONLINE hat sie getestet.

Seite 1 von 17
Speedwing 22.12.2018, 07:49
1. Der Amtsschimmel

reitet leider mal wieder. Bollernde Auspuffklappen sind erlaubt und etwas, das zur Sicherheit beiträgt dauert wahrscheinlich wieder ewig. Vielleicht auch nicht, die Hoffnung stirbt zuletzt. Würde ich für den Preis sofort einbauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zeisig 22.12.2018, 08:26
2. LED nicht immer ein Segen.

Ich hatte kürzlich ein defektes Bremslicht an meinem 10 Jahre alten alten Fahrzeug. Die Reparatur / Tausch kostete mich 180 Euro. Man erklärte mir, daß die Bremsleuchte meines Fahrzeug leider nicht mehr mit einer Glühbirne sondern mit LED betrieben wird und man das komplette Modul tauschen muß. Die Begründung, die LED's würden normalerweise länger halten als die herkömmlichen Lampen und gingen überhaupt nur selten kaputt, hat miich und meinen Geldbeutel in diesem Moment nicht wirklich getröstet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
suedniedersachse 22.12.2018, 08:27
3. Herzlichen Glückwunsch!

Endlich eine gute Idee! LED Nachrüstlösungen sind eine sehr gute Idee. Ich kann natürlich verstehen, dass sich die Lobby der Halogenfunzelhersteller ziert, aber die Retrofits werden kommen. Von Philips gibt es sie für 130 €. Chinaböller bekommt man ab 25 €. Ich fahre diese in zwei Autos. Einem Oldtimer und einem W168 aus dem Jahr 2001. Perfekte Ausleuchtung. Der 1987 Oldtimer hat dadurch besseres Licht, als meine C-Klasse mit Bi-Xenon. Also: zulassen bitte! Die Sicherheit wird es danken!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HH1960 22.12.2018, 08:27
4. Gemischte Gefühle

Sehr viele, viel zu viele, der LED-Leuchten blenden den Gegenverkehr in einer geradezu verkehrsgefährdenden Weise. Im Prinzip haben die neuen Scheinwerfer zwar ein gut abgegrenztes Lichtfeld, nur sind sie so grell, dass gerade bei nasser Fahrbahn extreme Spiegelungen entstehen. Völlig gefährlich wird es wenn dann noch die automatische Leuchtweitenregulierung eingeschaltet ist. Die funktioniert bei keinem Hersteller wirklich gut und sollte definitiv verboten werden. Ebenso sollte es keine automatische Abblendautomatik geben da auch diese gerade in Kurven nicht funktioniert. Hier ist weniger mehr.

Sind beide Automatiken ausgeschaltet sind zumindest die Scheinwerfer von Mercedes in Ordnung. Richtig miserabel sind m.E. die von VW/Audi (generell), BMW-SUV und - ganz gefährlich - von Mini und Fiat 500. Da hat das KBA mal wieder wirklichen Mist genehmigt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dipl.inge83 22.12.2018, 08:49
5. Blendgefahr

Mir kommen regelmäßig ältere Fahrzeuge aufgerüsteten Lichtern entgegen, wo Standard-Halogenschein mit LED- oder Xenonnachrüstleuchtmitteln aus dem Zubehör ausgerüstet wurden. Die Blendung ist einfach fürchterlich. Die Rennleitung sollte das eigentlich auf einen Blick erkennen, interessiert sich dafür aber scheinbar nicht. Die mangelnde Strassenzulassung solcher Teile halte ich deshalb für richtig.
Übrigens geht auch die tolle (legale) Lichtausbeute moderner Fahrzeuge zulasten anderer Verkehrsteilnehmer. Gerade aktuelle Premiummarken blenden nachts unglaublich. Meine Befürchtung, meine Augen werden mit dem Alter empfindlicher, hatte sich nach einem Sehtest und etlichen Gesprächen im Umfeld erledigt. Dort haben alle das gleiche Problem in der Dunkelheit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tim_taylor 22.12.2018, 09:04
6. Ich

hatte sie drin und war begeistert. Denn die sind viel heller und blenden nicht. Der Nachrüstsatz kostet 25€, keine 100€ für die h7 Birne.
Bei uns konnte ich damit unbehelligt fahren, weil die Ordnungshüter sich am Licht anscheinend nicht störten. In der Stadt allerdings wurde ich prompt angehalten und musste, glücklicherweise, nur 50€ Strafe zahlen. Die Polizei hätte mein Auto auch stillegen können, wegen Erlöschen der Betriebsergebnis. Jetzt quäle ich mich wieder mit Halogenlampen und ärger mich über die Langsamkeit der Behörden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hajueberlin 22.12.2018, 09:05
7. Hallo Herr Frahm,

irgendwie erscheint mir ihr Artikel oberflächlich zu sein. Einfach nur eine Zusammenreihung von irgendwelchen Daten. Ohne Sachverstand bzw. Praxisbezug(mit Verlaub).

"In der Ferne tauchen zwei glimmende Punkte auf. Steht dort ein Hirsch auf der Straße?"
Ich bin in meinem Leben schon viel Auto(auch PKW aus den 60ern mit H1-Licht)/LKW/Bus gefahren (geschätzte 3 Mio. KM). Logischerweise auch Landstraße. Noch nie habe ich die Lichter eines entgegenkommenden Fahrzeuges für die Augen eines Tieres gehalten. Es hat auch noch nie jemand so etwas zu mir gesagt.

"Der diffuse Lichtkegel strahlt gerade einmal bis zum nächstgelegenen Leitpfosten."
Es hilft langsamer zu fahren. Stichwort angepasste Geschwindigkeit. Ist auch mit Xenon-Licht sicherer.
Außerdem strahlt der "diffuse Lichtkegel" nicht nur bis zum nächstgelegen Leitpfosten. Sonst könnten sie ihn ja nicht für die Augen eines Hirsches halten, wenn ihnen solch ein Fahrzeug entgegen kommt. :)

"Ein Satz Nachrüst-LED kostet je nach Modell und Hersteller zwischen 100 und 160 Euro. "Das ist zwar teurer als herkömmliche Halogenleuchten, dafür hält die Retrofit aber auch bis zu zehn Mal so lang", sagt Bülow."
Aha. Bis zu zehnmal so lang. Wahrscheinlich also weniger als zehnmal. Selbst wenn es zehnmal so lang wäre, würde ich kostengünstiger mit den Original-Leuchtmitteln auskommen.

"Auch beim Bremslicht zeige sich ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Lampen: Die Bremsleuchte reagiere im Fall eines Bremsvorgangs schneller, der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs könne somit früher reagieren."
Nichts für Ungut, aber was ist das für ein Argument? Leuchten die Bremslichter eine hundertstel Sekunde früher auf? Ich mache relativ häufig eine Kontrolle der Lichter an meinen Fahrzeugen. Ist so eine Art Gewohnheit. Zum Beispiel auf den Parkplätzen beim Einkaufen in den Scheiben der Geschäfte oder wenn ein Bus vor bzw. hinter mir steht. Die Bremslichter leuchteten bisher immer sofort auf. Immer.

" Der Bulli-Fahrer muss sich also noch ein wenig gedulden, bis er seine Funzeln gegen LED-Scheinwerfer austauschen kann - die Verhandlungen mit den EU-Behörden laufen."
Eine Alternative wäre, wenn die Autofahrer aufmerksamer wären. Und nicht so "verträumt". Wie heißt es so schön:"Augen auf im Straßenverkehr."
Die Funzeln reichen übrigens. Wenn nicht, sollte man zum Augenarzt gehen. Wie gesagt, man muss nicht rasen. Dann spart man auch Nerven. Der Verschleiß und der Kraftstoffverbrauch sind auch geringer. Hinzu kommt, dass man sich den Grenzen der Physik nicht so weit nähert wie beim Schnellfahren. Man hat auch mehr Zeit auf Hindernisse zu reagieren.
Ich belasse es mal dabei, in der Hoffnung, dass auch so verstanden wird, was ich ausdrücken möchte.
Nichts für Ungut.

Ich wünsche ihnen allzeit gute Fahrt und allen ein frohes Fest

hajue

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bernte83 22.12.2018, 09:06
8. Andersrum wird ein Schuh draus

Die alten Lampen sind zum gesehen werden völlig ausreichend. Mit den neuen hingegen wird man ständig geblendet und sieht den Rest der Umgebung garnicht mehr. Die tollen adaptiven Technologien funktionieren so toll, dass einem regelmäßig der Fahrzeuginnenraum von anderen taghell ausgeleuchtet wird. Hoffentlich wird der Unsinn bald wieder verboten, dann wird Autobahnfahren in der Dämmerung im Winter wieder etwas unanstrengender.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alpa12 22.12.2018, 09:14
9. Was ein Fail

Dieser Beitrag zeugt von massivem Unwissen.
Es werden nicht die Scheinwerfer getauscht sondern die Leuchtmittel.
Davon ab hat es einen guten Grund das das bei uns nicht erlaubt ist.
Eine Glühwendel lässt sich niemals durch eine Led nachbilden.
Dafür müsste der Phosphor auf die Größe der Wendel gerollt werden und da drin dann LEDs die in jede Richting strahlen platziert werden.
Das ist offensichtlich mit heutiger Technik nicht umsetzbar.
Das heißt wenn sie ihr led H7/H4 Modul in einen Glühwendelspiegel bauen kommt das Licht nicht von da wo es kommen sollte. Dann kann es auch nicht dahin reflektiert werden wo es hin müsste.
Das ist Physik der 8. Klasse.

Was sie hier tun ist den Werbeunsinn der Hersteller nachsprechen ohne das zu hinterfragen.

Die Kunst ist nicht mehr Licht auf die Straße zu bringen. Dafür könnte man auch einfach stärkere Halogenlampen verbauen.
Die Kunst ist das Licht davon abzuhalten den Gegenverkehr und Fußgänger zu blenden. Genau das ist aber mit den im Markt befindlichen Lösungen unmöglich.
Das übrigens auch bei den ADAC Untersuchungen außer acht gelassen - weil nicht lösbar.

Sie animieren hier die Leser sich das Zeug in dir Autos zu bauen! Das Ergebnis wird sein das der Gegenverkehr nicht mehr sieht.
Ganz große Kunst!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 17