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Lego-kompatible Slotcars: Steck, Wrumm, bäng!
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Jungs kennen das: Erst spielt man mit seinen Spielzeugautos, später übergießt man sie mit Feuerzeugbenzin oder sprengt sie mit Böllern in die Luft. Ein englischer Slotcar-Hersteller hat diese kreative Zerstörungslust beim "Quick Build Demolition Derby Set" zur Kernidee erhoben.

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gustavsche 31.03.2013, 13:05
10.

Zitat von bigjes
Selbst wenn es stimmt was Sie schreiben, sollten Sie wissen, dass es gefährlich solche Schlüsse zu ziehen und zu verallgemeinern. Es ist wohl Zufall, dass die 3 Kinder Ihrer Meinung nach asozial geworden sind. Hat wohl eher mit dem Eltern zu tun, als mit den kaputten Spielzeugautos. Als mit Autos spielendes Kind brauchte man immer Unfallwagen (kleine Beulen mit dem Hammer gesetzt), um realistisch "Stau" spielen zu können. Das hat mehr mit Kreativität zu tun und nicht mit Zerstörungswut. Später, in der Pubertät, spielten Autos oder Flugzeugmodelle keine Rolle mehr, da kam es dann auch mal zu einer Sprengung. Alles ganz normal, da es fast allen Jungen so gehalten haben, Sie sind halt die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Aber darauf würde ich nicht stolz sein. Ich könnte mir Vorstellen, dass Ihre Kindheit etwas Langweilig war...
Hundert und mehr Matchbox-Autos mithilfe eines Schraubstocks platt zu machen, ist nicht kreativ, sondern einfach nur bescheuert. Und es ist natürlich auch eine Frage, aus welchem Elternhaus man kommt, denn der Blödsinn wurde unter Aufsicht der Eltern veranstaltet. Habe ich schon erwähnt, dass die Eltern seit 1990 keiner Erwerbsarbeit mehr nachgingen.

Wer als Kind nicht lernt, materielle Werte wertzuschätzen, der ist ganz, ganz arm dran. Das kann in Unterschichten genauso passieren wie in den Familien der oberen Mittelschicht und Oberschicht.

Wer aus materiell einfachen Verhältnissen kommt und Sparsamkeit vorgelebt bekommt, der hat sehr gute Chancen, aufzusteigen. ich zähle mich selbst dazu. Ich beispielsweise hatte nie Verständnis dafür, wie ein damaliger Klassenkamerad seine Oma wegen eines sehr teuren Fahrrades die Ohren vollheulte, dann aber selten damit fuhr. Dem wurde fast jeder materielle Wunsch erfüllt. Solche Leute sind später gefährdet, sich an einen sehr hohen Lebensstandard zu gewöhnen und Konsumschulden anzuhäufen. Ich habe den zehn Jahre nach dem Abitur wiedergesehen: Was für ein geleckter Affe ist das geworden. (Genauso hatte ich mir den vorgestellt.) Der fuhr sogar einen Neuwagen. Wer Neuwagen kauft, hat ohnehin einen Dachschaden, wie man in Gerald Hörhans Buch "investment Punk" nachlesen kann.

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domilo 31.03.2013, 13:54
11. Ich habe...

...meine Autos angezündet, mit dem Fahrrad überfahren, studiert, Familie...gehöre ich jetzt nicht mehr zum durchschnitt....

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quergelesen 31.03.2013, 14:00
12. Modellautos....

Haben wohl noch nie als kristallkugel herhalten müssen, bis dann das gustavsche um die ecke kam und allen seine spiesseransichten um die ohren schlug. Hilfe.

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susiwolf 31.03.2013, 17:19
13. Ohne Brille ...

Zitat von domilo
...meine Autos angezündet, mit dem Fahrrad überfahren, studiert, Familie...gehöre ich jetzt nicht mehr zum durchschnitt....
Hallo, @domilo ... konnten Sie sich schon damals keine Brille leisten ?

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brille007 31.03.2013, 17:26
14.

Zitat von gustavsche
Ich persönlich kenne genau drei, die als Kinder ihre Spielzeugautos zerstörten. Heute firmieren diese drei als Asoziale. Keiner der drei ist Spiegel-Leser, dafür ist aber einer bereits mit Mitte 20 ein Spiegeltrinker und die anderen zwei sind dem Alkohol nicht abgeneigt. Auch deren Alkoholkonsum ist mehr als bedenklich.
hmmm - ich habe mit meinen Kumpels vor reichlich 40 Jahren Wildwest mit Plastillin-Indianern gespielt. Dabei kam auch immer wieder selbst gemixtes Schwarzpulver zum Einsatz; die eine oder andere Rothaut ist dabei "tödlich" verschmort. Ein bisschen Schwund ist halt immer.

Trotzdem ist aus uns allen "was geworden"; keiner ist heute asozial oder Alkoholiker. Ich frage mich gerade, was wir falsch gemacht haben, wo wir Ihrem Klischee so gar nicht entsprechen...

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susiwolf 31.03.2013, 17:26
15. Dach geschädigt ...

Zitat von gustavsche
Hundert und mehr Matchbox-Autos mithilfe eines Schraubstocks platt zu machen, ist nicht kreativ, sondern einfach nur bescheuert. Und es ist natürlich auch eine Frage, aus welchem Elternhaus man kommt, denn der Blödsinn wurde unter Aufsicht der Eltern veranstaltet. Habe ich schon erwähnt, dass die Eltern seit 1990 keiner Erwerbsarbeit mehr nachgingen. Wer als Kind nicht lernt, materielle Werte wertzuschätzen, der ist ganz, ganz arm dran. Das kann in Unterschichten genauso passieren wie in den Familien der oberen Mittelschicht und Oberschicht. Wer aus materiell einfachen Verhältnissen kommt und Sparsamkeit vorgelebt bekommt, der hat sehr gute Chancen, aufzusteigen. ich zähle mich selbst dazu. Ich beispielsweise hatte nie Verständnis dafür, wie ein damaliger Klassenkamerad seine Oma wegen eines sehr teuren Fahrrades die Ohren vollheulte, dann aber selten damit fuhr. Dem wurde fast jeder materielle Wunsch erfüllt. Solche Leute sind später gefährdet, sich an einen sehr hohen Lebensstandard zu gewöhnen und Konsumschulden anzuhäufen. Ich habe den zehn Jahre nach dem Abitur wiedergesehen: Was für ein geleckter Affe ist das geworden. (Genauso hatte ich mir den vorgestellt.) Der fuhr sogar einen Neuwagen. Wer Neuwagen kauft, hat ohnehin einen Dachschaden, wie man in Gerald Hörhans Buch "investment Punk" nachlesen kann.
Ich werde gleich Dienstag, @gustavsche, zu meinem Neuwagenverkäufer gehen, und ihm unmissverständlich erklären: "Kaufvertrag rückgängig machen" !
Ich hab' doch keinen Dachschaden.

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krawatz 31.03.2013, 19:49
16. Demontage oder Zerstoerung?

Irgendwie versteh ich nicht wieso hier von Zerstoerung die Rede ist. Es geht um den Neuaufbau und nicht die Zerstoerung. Was man zerstoert kann man nicht mehr widerherstellen. Legomodelle werden einfach auseinandergenommen und wieder zu etwas neuem zusammengefuegt, genau wie diese Autos

Zitat von gustavsche
Wer als Kind nicht lernt, materielle Werte wertzuschätzen, der ist ganz, ganz arm dran. Das kann in Unterschichten genauso passieren wie in den Familien der oberen Mittelschicht und Oberschicht.
Ehmm, genau. Das sollte ein Kind als erstes lernen, materielle Dinge wertzuschaetzen. Nichts anfassen, Finger weg, mach das nicht dreckig, setz dich gerade hin, Fold your hands you walk like a peasant. Ihr Kind haette ich nicht sein wollen. Wenn ein Kind wissen will was die Welt (oder das Matchboxauto) im innersten zusammenhaelt, dann muss das auseinandergenommen werden. Es lernt dabei Sachen die nicht mit Geld aufzuwiegen sind. Haben Sie ihre Matchboxsammlung in einer Glasvitrine im Wohnzimmer stehen? Ich hab noch genau noch 1 Matchbox irgendwo vergraben, ein roter Jaguar. Wenn man im Osten aufgewachsen ist wie ich waere man nie auf die abstruse Idee gekommen seine wertvollsten Spielsachen zu zerstoeren. Weil man das nicht so einfach nachkaufen konnte. Und die Ueberleitung vom Kind das seine Autos zerstoert zum asozialen Alkoholiker ist gelinde gesagt bizzar.

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spon-facebook-703134682 31.03.2013, 20:34
17. ....

Ich verstehe zwar nicht ganz, wie man diese, doch recht lustige Idee, mit Alkoholismus verknüpfen kann, aber Sie können das scheinbar. Ich persönlich gestehe, dass ich selbst bereits 2 Spielzeugautos und einen Briefkasten durch diverse Methoden auf dem Gewissen habe. Ich lese den Spiegel, habe Abitur und studiere. Bin ich asozial? ... Nochmal im Klartext: So ein Schwachsinn?!

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Servo 01.04.2013, 01:56
18.

Zitat von gustavsche
Ich habe meine Spielzeugautos nie zerstört, weil mir der materielle und ideelle Wert zu hoch war. Sollte mal ein Abkömmling von mir mit so einer Sch... anfangen, ich würde ihn sofort enterben. Ich persönlich kenne genau drei, die als Kinder ihre Spielzeugautos zerstörten. Heute firmieren diese drei als Asoziale. Keiner der drei ist Spiegel-Leser, dafür ist aber einer bereits mit Mitte 20 ein Spiegeltrinker und die anderen zwei sind dem Alkohol nicht abgeneigt. Auch deren Alkoholkonsum ist mehr als bedenklich.
Eigentlich zum Lachen, wenn Ihre Ansicht nicht so traurig wäre.
Ich habe als Kind schon Lego-Technic-Autos gebaut, die sich bei Kontakt mit einer Wand durch Gummis in ihre Einzelteile "gesprengt" haben.
Meine Carrera-Bahn habe ich am Regler so manipuliert, dass man die Kisten rückwärts fahren konnte. Den Polizeiwagen mit Blaulicht konnte man so in Kurven rückwärts prima quer auf die Fahrbahn setzen, um damit dem Verfolgten den Weg abzuschneiden. Es war eine Freude zuzusehen, mit welchen Kapriolen sich die Fahrzeuge überschlugen und durch das Zimmer flogen.
Für meine Matchbox-Autos habe ich Strecken mit Hindernissen gebaut, die sich dabei die größtmögliche "Zerstörung" haben gefallen lassen müssen.

Wie das aber Ihrer differenzierten Theorie nach mit meinem durchweg anständigem Sozialverhalten zusammenpasst und meinem schon fast spießigen, "gut situierten" Leben, das wundert mich dann doch arg.
Ach, ja: ich bin in Köln-Kalk auf der Straße großgeworden, mein Alter hat geprügelt und meine Mutter getrunken. Und ich trinke auch Alkohol!
Jetzt dürfen Sie noch ein paar verstaubte Schubladen aufmachen.

Zitat von renee gelduin
Als ob die dargestellten Autos Böller oder Feuer aushielten... Das hat auch wenig mit Lego zu tun, eher mit Duplo. Das sind 8 verschiedene Teile, was soll man damit schon groß machen?
Wenn Sie sich die Anbaustellen der Fahrzeuge anschauen, werden Sie feststellen, dass dort stinknormale Lego-Steine (keine Duplos) drangesteckt werden können. Als Legostheniker würden mich die paar Fertigsteckteile, die bei den Autos dabei sind, gar nicht erst interessieren. Meine zigtausend Lego-Teile würden da viel eher meine Fantasie herausfordern.

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DukeGozer 01.04.2013, 09:05
19. optional

Idiotisch @gustavsche
Zerstörung gehört zu den Dirty Games, die Kinder durchaus ausprobieren. Dazu gehört auch Weberknechten die Beinchen auszureissen. Daraus auf spätere Verhalten zu schließen ist fraglich. Ich habe damals meine Star Wars Figuren mit Uhu bestrichen und angezündet. Heute bin ich Religionspädagoge. Nehmen Sie die Scheuklappen ab!

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