Forum: Auto
Leichtbau für die Landwirtschaft: Der Stecker-Trecker
Jürgen Jeibmann / Fraunhofer IW

Voll Bio: Bisher waren Leichtbau und Elektroantriebe vor allem bei schicken Stadtautos wichtig. Mit Kulan könnte sich das ändern - das schlichte E-Mobil soll Äcker und Wiesen erobern. Ein Teil des Gefährts besteht aus Altpapier.

Seite 2 von 5
crewmitglied27 28.08.2014, 17:49
10. Leichtbau ist ja, auch in der Landwirtschaft

erstmal was Gutes. Aber dieses Dingsbums taugt wohl eher etwas als Strandbuggie. Ein Traktor heisst ja Traktor wegen der Traktion. Die dürfte auch mit tiefen Reifenprofil, z.B.bei einem Anhänger mit importierter holländischer Gülle wie unsere Landwirte die ja gerne auf die verseuchten Äcker kippen, nicht mehr vorhanden sein. Ein gutes Gerät! Keine Gülle, keine Fliegen, kein verseuchte Grundwasser. Die EU-Kommission muss das dringend einführen und alle anderen Ackerschlepper verbieten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mettmitzwiebeln 28.08.2014, 17:49
11.

Landwirtschaft hat mehr Facetten als nur große Maschinen die schweres Gerät ziehen. In Baumschulen wird auch heute schon viel mit Quads und Golfcaddies gearbeitet, die auch nur eine Tonne Zuladung haben. Aber um Setzlinge von a nach b zu bringen reichts. Für diese Betriebe ist ein Leichtbau E-mobil sicher ganz interessant. Für die klassische (oder mittlerweile vielleicht eher industrielle) Landwirtschaft mit der ich selbst aufgewachsen bin ist das Gerät nichts. Aber, wir heißt es immer: erstmal klein anfangen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
specialsymbol 28.08.2014, 18:42
12. 300km Reichweite für einen Traktor?

Das ist mehr als doppelt so viel wie der BMW i3!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peddersen 28.08.2014, 18:46
13.

Naja, ein wenig differenzierter sollte man Kritik schon üben - Landwirtschaft geht ja von Schnittblumen bis zum Holzfällen - das liessen sich durchaus ein paar Nischen finden für so ein Fahrzeug. Und auch Reifen wird man dem Zweck entsprechend aufziehen.

Leichtbau wird wohl auch deshalb ne Rolle spielen, weil man ja auch noch Batterien unterbringen muß. Das heißt nicht, daß das Gefährt in Summe leicht sein muß.

Aber vielleicht ist es ja auch anders - mit Dach und 80 km/h wäre das durchaus ein akzeptabler Buggy, mit dem man Kurvenräubern, zum zelten fahren, aber auch umziehen und Äpfel von der Streuobstwiese holen kann oder den Grünschnitt zum Bauhof fahren.

Und 300 km Reichweite ist auch eine Schlagzahl. Wenns stimmt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peddersen 28.08.2014, 19:02
14.

Zitat von specialsymbol
Das ist mehr als doppelt so viel wie der BMW i3!
...und schöner ist er auch.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mittagspause 28.08.2014, 19:26
15. geregelte Arbeitszeit

Betriebszeit von sechs Stunden mit einer Akkuladung. Im realen Betrieb und nicht mehr ganz neuen Batterien wahrscheinlich weniger. Da freut sich der Bauer wenn er so früh Feierabend machen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
slowboarder 28.08.2014, 19:45
16.

ausserdem muss man ja nicht immer mehrere Tonnen über den verschlammten Acker zerren.
Um ein einige Futtersäcke ein paar huntert meter weit vom Lager in den Stall zu fahren, ist es sicherlich nicht sinnvoll, den 300-PS-Monsterbulldog zu starten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peddersen 28.08.2014, 20:18
17.

Zitat von slowboarder
Um ein einige Futtersäcke ein paar huntert meter weit vom Lager in den Stall zu fahren, ist es sicherlich nicht sinnvoll, den 300-PS-Monsterbulldog zu starten.
genau - je größer und teurer die Großen werden, desto sinniger ist es, die stehen zu lassen. 2 Betriebsstunden für den John Deere, damit der Praktikant Heu auf der Pferdeweide rausfährt und verteilt, sind idiotisch - und unwirtschaftlich.

Aber hier hat man ja ein Bild von der Landwirtschaft, das wohl vom mittleren Westen der USA geprägt ist.
Und selbst dort wird ein beträchtlicher Teil der Arbeit in Kleintransporten bestehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hayakyu-ou 28.08.2014, 20:38
18. Einer meckert immer

Liebe rufende Unken, es handelt sich doch ganz eindeutig um ein Fahrzeug, das sich als Technologieträger präsentiert. Es soll lediglich zeigen, was schon jetzt möglich ist und im besten Falle werden die Entwickler Kooperationen mit Herstellern von Nutzfahrzeugen akquirieren können. Da darf man doch bitte nachsehen, wenn die Entwickler ihr Gefährt auch ein bisschen fetzig gestalten. Nutzwert hin oder her. Mich würde es übrigens nicht wundern, liebe rufende Unken, wenn ihr euch in anderem Zusammenhang über das einfallslose und übertrieben praktische Design von Elektrofahrzeugen beschwert. Ich finde es ist sehr löblich, dass sich Wissenschaftler und Techniker nun auch mit der Verwendung von e-Fahrzeugtechnik und alternativen Materialien außerhalb des Personenverkehrs beschäftigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nachtmahr79 29.08.2014, 07:17
19.

Mit dem Ding auf den Acker oder auch nur eine feuchte Wiese fahren?
Lasten ziehen? Wohl eher nicht.

Ich kenne Landmaschienen und ihre Besitzer aus erster Hand und dieses Gefährt wird letzteren nur ein müdes Grinsen entlocken. Die Einsatzmöglichkeiten von dem Fahrzeug sind auf ein viel zu enges Feld begrenzt als das der deutsche Landwirt hier sein Geldsäckel aufmacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 5