Forum: Auto
London: Bürgermeister fordert Verkaufsverbot für Verbrennungsmotoren ab 2030
REUTERS

Die britische Regierung will ab 2040 den Verkauf von Autos mit Benzin- oder Dieselmotor verbieten. Nicht früh genug, meint Londons Bürgermeister Sadiq Khan und schlägt einen eigenen Zeitplan vor.

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MisterD 18.06.2018, 16:19
1. Was davon zu halten ist...

haben wir beim deutschen Atomausstieg gesehen. Solche Vorhaben kommen nicht ins Grundgesetz. Das sind Gesetze bzw. Verbote, die jede neue Regierung jederzeit kippen kann. Und um mal die selbstgesteckten Ziele zu hinterfragen, sollte man sich mal die CO2-Emssionen ansehen. Welches Land hält denn da seine selbstgesteckten Ziele ein? Ein solches Verbot... es lächerlich zu nennen wäre untertrieben...

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klaus64 18.06.2018, 16:26
2. Wie der Atomausstieg

Dieser punktuelle Aktionismus ist vergleichbar mit dem Ausstieg Deutschlands nach Fukoshima. Die Japaner bauen und nutzen weiter Atomkraftwerke. U.a. auch Großbritannien, China usw.
Punktuell führen solche Ankündigungen ohne wirkliche Alternative weltweit zu nichts.

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j.ogniewski 18.06.2018, 17:20
3. Aus Gerechtigkeitsgründen

darf ein Verkaufsverbot erst dann erfolgen, wenn Alternativen vorliegen, die wirklich in allen Bereichen gleichwertig sind. Oder man muss ähnliche Verbote parallel auch in anderen Bereichen einführen - jemand, der in den Urlaub fliegt oder sich für Pferde interesssiert hat ja auch nicht mehr Recht, die Umwelt/das Klima zu schädigen als jemand mit Auto-Intresse - um nur 2 Intressen zu nennen, die mindestens ebenso schlechf für die Umwelt/das Klima wie ein Auto sind. Zudem: gegen Autos tun wir schon so viel, aus Umwelt- und Klima-Gründen wäre es sinniger, endlich auch mal andere zur Verantwortung zu ziehen, z.B. die Flug-Subventionen abzubauen - der Flug-Verkehr stellt ja in den reicheren entwickelten Ländern längst ein grösseres Problem für die Umwelt / das Klima dar, und die Emissionen des Flugverkehrs wachsen ja auch noch wesentlich stärker als die das Auto-Verkehrs, aber dennoch werden Flug-Reisen nachwievor vom Steuer-Zahler bezahlt. Was wir bräuchten, wäre endlich mal eine Umwelt-Politik, die alle zur Verantwortung zieht, sonst schaffen wir es eh nicht - immer nur Autos zum Sündenbock zu machen wird die Umwelt und das Klima auch nicht retten. Wie auch, wenn wie gesagt der Flug-Verkehr längst ein grösseres Problem darstellt?

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HerrBrechtasz 18.06.2018, 17:37
4. Politik wird heute in Städten gemacht und Alternativen sind vorhanden

Wer definiert Abgasrichtlinien in den USA? Seit Jahrzehnten orientiert sich die Autoindustrie an den strengen Richtlinien in Kalifornien. Kein Autokonzern kann es sich leisten ein Sondermodell für Kalifornien zu bauen. Also ist das der Produktionsstandard. Die Bürgermeister der Metropolen haben das erkannt. Was für Paris gilt, gilt für ganz Frankreich, was in London Gesetz ist, gilt für ganz GB. Mittelfristig werden besonders die deutschen Premiumhersteller eine Modellpalette im Stile des Mercedes GLC FC präsentieren. Plug-in Hybrid mit Batterie für 50 Km und Wasserstoff-Brennstoffzelle als range extender. Damit kommt man heute schon auf 500 Km und hat in 4 Minuten aufgetankt. So haben wir auch gleich die Technologie eingeführt, die es uns ermöglicht die Kohlekraftwerke ein für alle mal abzuschalten. Erneuerbare sind inzwischen die billigste Energiequelle von allen und werden durch H2 speicherbar. Keine Angst vor "Dunkelflaute" dank Wasserstoff aus Elektrolyse.

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mungo-park 18.06.2018, 18:26
5. Das ist wirklich toll!

Endlich wird Mal begriffen das wir so nicht mehr weiter machen können, wenn wir unseren Nachkommen noch ein normales Leben ermöglichen wollen. Wir müssen endlich was für unseren Planeten tun!

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Nelkenghetto 18.06.2018, 18:30
6. ahja

" Autos mit Elektroantrieb werden für Großstädte zu einer echten Alternative: Zwar verursacht ihre Produktion derzeit mehr Treibhausgase als die eines vergleichbaren Benziners, sie fahren allerdings lokal emissionsfrei und belasten dadurch die Luft in den Ballungsräumen nicht zusätzlich."
aber die Umwelt wird auch draussen ausserhalb der Ballungsgebiete belastet wenn der Kohlestrom dort in den Meilern auf dem Land die verpesteten Abgase in die Luft entlässt. Fragt jemand die Bewohner ausserhalb der Ballungsgebiete wie sie sich fühlen? NEIN! spiegel.de schreibt doch bitte mal inhaltlich korrekt nachgeforschte Artikel!

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Sixpack, Joe 18.06.2018, 18:37
7. Sehr gute Entscheidung

Die Alternativen sind da, nur will das in Deutschland keiner hören.

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m.m.s. 18.06.2018, 19:18
8. Deindustrialisierungspolitik

Wirklich? Politiker betreiben eine Deindustrialisierungspolitik, Abschaffung des Individualverkehrs. Das ist wirklich sehr interessant - Popcorn raus, und vor allem nicht vergessen die kostenlosen Politikertickets für den Öffentlichen Personenverkehr mit abzuschaffen.

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Nelkenghetto 18.06.2018, 19:24
9. ich nenne mal ein Beispiel

ich wohne in Hannover. Mein Strom aus der Steckdose kommt aus Mehrum. ca. 25km ausserhalb von nem Kohlemeiler auf dem Land. (ich weiss das es so ist weil der vor 5 Jahren mal ausgefallen ist und mehrere Stadtteile danach tot waren)... ich fahre also hier in der City emissionsfrei, aber dort auf dem platten Land werden die schädlichen Abgase in die Luft gepustet die auch andere Ortschaften schädigen. jieha! Sowas nenne ich Umweltschutz!!!

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