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Luftverschmutzung: Gericht ordnet Diesel-Fahrverbote in Köln und Bonn an
DPA

Die Städte Köln und Bonn müssen wegen hoher Luftverschmutzung ab April 2019 Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge einführen. Dies entschied das Kölner Verwaltungsgericht nach einer Klage der Deutschen Umwelthilfe.

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tiefenrausch1968 08.11.2018, 14:33
10. Kalte Enteignung

Ich hab leider gerade kein Geld übrig, um mir ein neues Auto zu leisten.
Mal schauen, wie viele Städte ich noch anfahren kann in einem Jahr.
Bei meinem Euro 4 Diesel wurde nicht betrogen. In Zukunft kann sich niemand beim Kauf eines Produkts mehr sicher sein, ob er das Produkt auch bis zum Ende des Produktlebenszyklus verwenden kann. Das passt zu anderen versteckten Subventionen wie Digitalradio, DVBT-2 und ähnlichem. Willkommen in der Ökonokratie.

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matthias.ma 08.11.2018, 14:36
11. Alternative Möglichkeiten

Die Städte sollen doch Mal alternative Maßnahmen prüfen. So könnte man z.B. den Gebrauch von Kachelöfen verbieten und erstmal schauen, was das bringt. Meiner Erinnerung nach hat Hausbrand mehr Anteil als der gesamte Verkehr (inkl. Benziner). Außerdem muss der Grenzwert der EU überprüft werden. Der hat wohl keine wissenschaftliche Grundlage, sondern die wissenschaftliche Grundlage Minus 200% Sicherheitsabstand. Wenn man den Sicherheitsabstand auf 75 oder 100% reduziert, hätte man wohl kein Problem. Wenn das alles so gesundheitsschädlich wäre, wie geht, hätte ich Anfang der 80er, damals ohne Katalysatoren usw. das Grundschulalter nicht erreichen können. Da wird eine risikomäßige Randerscheinung aufgeblasen ...

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Björn L 08.11.2018, 14:37
12. Bravo

Jetzt wird es ernst. Ausbaden darf es der betrogene Kunde, während die Betrüger ungeschoren davon kommen.

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Jasko 08.11.2018, 14:37
13.

Zitat von wille17
Wenn unsere Politiker vor sich hinschnarchen, weil sie der Automobilindustrie nicht in die Quere kommen wollen, müssen es halt die Gerichte regeln. Traurig
Geschädigt wird hier aber nicht die Autoindustrie sondern Verbraucher. Die können genausowenig dafür wie sie.

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panzerknacker 51 08.11.2018, 14:38
14. Na,

da kann man ja mal gespannt sein, wie das durchgesetzt und kontrolliert werden soll. Wenn die Typen-Schriftzüge am Heck abgebaut sind, kann man die Dieselfahrzeuge wohl kaum identifizieren.

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Jasko 08.11.2018, 14:39
15.

Zitat von mozartfreak 1
Als Asthmatiker begrüße ich es sehr, wenn endlich versucht wird, etwas gegen verpestete Innenstädte zu unternehmen. Mir geht buchstäblich der Hals zu, sobald ich mit meinem Rad den Rand der Koblenzer Innenstadt erreiche. Und das seit Jahren.
Wer Landluft in Städten erwartet wird nie erreichen was er will. Ich fühle mit ihrem Asthmaleiden, wirklich, aber in einer Großstadt werden sie nie durchatmen können, nur das nun viele ihrer Mitbürger in den Städten vor riesen Problemen stehen.

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global.payer 08.11.2018, 14:40
16. den Staat in Regress nehmen

ähnlich wie die Kraftwerksbetreiber den Staat für die vorzeitige Schließung der AKW in Regress nehmen, wird auch der Autofahrer Ansprüche haben, wenn sein vom Kraftfahrtbundesamt ausdrücklich freigegeben und zugelassene PKW einem Nutzungsverbot oder Einschränkung unterliegt. Der Staat verspielt das Vertrauen in den Rechtsstaat!

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jeanremy 08.11.2018, 14:41
17. Selbstverantwortung übernehmen!

Wären wir in Frankreich, würden sich die betroffenen Autobesitzer zusammenschließen und eine Sternfahrt zum Werk der Autohersteller unternehmen. Dort dann mit den „Betrugsautos“ die Werkszufahrten blockieren. Eine Woche VW. Dann Opel. Dann Daimler. Dann BMW. Und wieder von vorn. Mal sehen, wie lange es dauern würde, bis die Autobauer aufgrund der horrenden Kosten einknicken und sich zu einer Nachrüstung oder Rücknahme bereit erklären.

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In-Golf 08.11.2018, 14:41
18. Leute, glaubt nicht dem Umweltschutzargument.

Das hat andere Gründe.
Der Diesel hat einen ca. 25 % höheren Stickoxidausstoss, dafür allerdings nur die Hälfte am wesentlich gefährlicheren CO2. Feinstaub erzeugen beide Arten in ähnlicher (ungefährlicher) Menge.

Aber jedes Dieselauto bringt dem Staat im Jahr 300 Euro weniger Treibstoff- und verwandte Steuern ein, weil es sparsamer ist. Dabei ist der Steuersatz auf Diesel auch noch geringer. Also versucht die Politik, angestachelt vom Finanzminister Scholz nun den Diesel madig zu machen. Nachdem man vorher die unbestreitbaren Vorteil des Diesels hoch lobte.
10.000.000 Autos mit Dieselmotoren sind 30 Mrd. Euro weniger für die Staatskasse. Interessant, wie sich diese Richter zum Büttel des Finanzamtes machen und gegen das Volk sprachen, statt sich über die realen Schadstoffmengen zu informieren. Und nur die Messungen von Stationen wahrnahmen, die manipulativ an besonders verkehrsreichen Engpässen des Verkehrs platziert wurden und die in keiner Weise repräsentativ für die Gesamtbelastung einer Stadt sind.

Es geht nur um Ausplünderung des Bürgers durch den entfremdeten Staat. Nicht um Umweltschutz, nicht um die Gesundheit der Bürger, nicht um Demokratie. Sondern das System missbraucht Daten, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen und die Justiz zeigt sich wieder einmal n i c h t als unabhängig, sondern als Diener.

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lobo_xy 08.11.2018, 14:41
19. Populistische Vermischung von Tatsachen

Die Motoren entsprachen bei Zulassung den gültigen Bestimmungen. Gespart wurde nichts jedoch auch nicht überdimensioniert.
Geschummelt haben bestimmte - bekannte Hersteller. Dies hat jedoch nichts mit den gesetzlich festgelegten Emmisionsstufen zu tun. Der Gesetzgeber hätte zukünftige Szenarien berechnen sollen, dann hätte er erkannt was an Emissionen auf uns zu kommt!!

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