Forum: Auto
Luftverschmutzung: Oslo verbannt Autos aus der Innenstadt
REUTERS

Die Regierung von Oslo will ein besseres Klima schaffen - und verbannt deshalb Autos in Zukunft aus dem Zentrum. Was Fußgänger und Radfahrer freut, bereitet der Wirtschaft Sorgen.

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medwediza 19.10.2015, 20:49
100. Irrtum

Zitat von INGXXL
Spass in den leeren Innenstädte n Ich kaufe sowieso lieber in Einkaufszentrum einundzwanzig Lebensmittel bei ALDI.
Alle verkehsfreien Innenstädte florieren. Bedeutend mehr, als mit Verkehr. Die Bedenken der Ladengeschäfte und Gewerbebetriebe, es könnten sich Einbußen ergeben, waren samt und sonders falsch. In verkehrsfreien Innenstädten macht Shopping wieder Lust, wird mehr eingekauft und mehr konsumiert.

Autos in Innenstädten sind ein Anachronismus. Wer blühende Städte will und eine Wirtschaft, der es gut geht, macht die Innenstädte verkehrsfrei.

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felisconcolor 20.10.2015, 00:28
101. Das Muttchen

Zitat von hschmitter
Das Muttchen, das Sie beschreiben, sehe ich jetzt schon täglich mit dem Rollator zum Supermarkt gehen - im Auto eher selten. ...
ist schon verhungert. Weil dank Umgehungsstrassen auch der letzte Krämer im Dorfe die Tür zugemacht hat. Die Jungen interessiert es nicht, die fahren mit dem Auto auch in die nächste Stadt, auf die grüne Wiese, denn in der Innenstadt gibts ja auch nix mehr. Solche eine Verkehrspolitik ist Politik gegen die Alten und Schwachen, vielen Dank

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felisconcolor 20.10.2015, 00:46
102. ja dann los

Zitat von KaWeGoe
Quelle: http://www.first-mover.net/2011/08/skandinavien-vorreiter-der-globalen-energiewende/ Da müssen wir auch hinkommen - und es wird schneller gehen, als es die heute bereits in heller Panik befindlichen Atom- und Fossilkraftwerk-Fans befürchten. Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten !
sie können damit ein reicher Mensch werden. Aber reden ist besser als machen nicht wahr. Aber bitte alle zu den gleichen Marktkonditionen. Los jetzt ich warte. Ich will mir auch ein E-Auto kaufen betrieben mit guter deutscher erneuerbarer Energie. Machen sie den Menschen im Schwarzwald (und anders wo) auch klar das ihr schönes Tal jetzt einem Pumpspeicherkraftwerk mit mieser Energiebilanz weichen muss. Wenn ich jetzt verspargelte Landschaften sehen... Hey das wird lustig wenn die restlichen 70% auch noch ökologisch erzeugt werden (mal davon abgesehen das der Abbau von seltenen Erden mehr radioaktiven Abfall hinterlässt als manches AKW (warum das so ist erklärt ihnen gern ein Geologe und der netten Mann vom Schmelzwerk)) Aber meine Stimme haben sie. Ganz ehrlich. Das Bessere ist der Feind des Guten. Und nu hopp hopp

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jurgenweigt 20.10.2015, 04:11
103. Welches Radwegenetz?

Welches Radwegenetz wollen die denn ausbauen? Ich arbeite auf einer Fähre Kopenhagen-Oslo und muss zu meinem Leidwesen immer wieder feststellen, dass es dort im Gegensatz zum üppig ausgestattetem Dänemark praktisch so gut wiekeine Radwege gibt.

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kojak2010 20.10.2015, 06:17
104.

Zitat von misterknowitall
Ähmmm.........E-Autos produzieren den Dreck nur woanders. Strom wird hauptsächlich aus der Umwandlung von fossilen Brennstoffen gewonnen. Wenn wir eine hohe Quote mit Erneuerbaren erreichen....gut, dann ist das eine Alternative.
ohje, das böse Elektroauto. *heul-doch*

Sie haben noch die bösen bösen pösen Batterien vergessen...

beim E-Auto haben Sie selbst beim allerschlechtesten STromanbieter mittlerweilen, in Deutschland, 30 Prozent Ökostrom drin.

beim Auto haben Sie dauerhaft, 100 Prozent, Dreck. nichts als Dreck. schädlichen Abfall, direkt ins Herz einer Stadt ausgestoßen. herrlich, wenn am Auto irgendwas von "efficenz" oder "blue" drauf steht :D


Das E-Auto ist geradezu perfekt für die Innenstadt und für den Verkehr innerhalb des gegenwärtigen Akku Radius. okay, Oma Erna im 500 KM entfernten Köln sollten Sie mit der Bahn besuchen. oder mit dem kostenlosen Verbrennungswagen, der bei den meisten E-Autos im Preis mit drin ist... für ne Woche oder zwei im Jahr...

schlimmer noch, zumindest für mich, neben dem Gestank von Verbrenner Autos, ist dieser unsäglicher Lärm. nervig ohne Ende.

Oslo macht es richtig!

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universalinfidel 20.10.2015, 09:00
105. London?

Wer in london öffentliche Verkehrsmittel benutzt, kennt den Horror.
Wer Geld hat, fährt Auto!
Wer kein Geld hat aber auf das Auto angewiesen ist, gerät in Geldprobleme.
Warum keine E-Mietautos?

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Hamberliner 20.10.2015, 09:06
106. Na, und?

Ich setze einmal voraus, dass hier nicht schon wieder die journalistische Schlamperei begangen wurde, Kraftfahrzeuge als Autos zu bezeichnen.

In den Sommermonaten ist das doch kein Problem, und wenn die Innenstadt schnee- und glatteisfrei gehalten wird auch in den Wintermonaten nicht. Man nimmt dann eben das Motorrad, um in die Innenstadt zu gelangen. Die sind ja (wie SPON implizit meldet) in Oslos Innenstadt weiterhin erlaubt.

In einer besonders vom Verkehrskollaps bedrohten Metropole, die früher sehr schlechte Luft hatte, war ich gerade: Barcelona. Der Zweiradvrerkehr wird dort besonders gefördert. Die äußerst rigide Parkraumbewirtschaftung betrifft dort nur Autos. Die Schachbrettmuster-Straßen des Ensanche wurden umgebaut: Ein Fahrradstreifen, ein Parkstreifen wo nur Motorräder und -roller parken dürfen, und der Rest einspurige Einbahnstraße. Und vor jeder Ampel eine Fläche, wohin sich bei rot die Zweiräder vordrängeln sollen und Autos nichts zu suchen haben.

Mal sehen, wann ich mich davon überzeugen kann, dass Oslo auch wirklich so motorradfreundlich geworden ist wie Barcelona. .

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bill_dauterive 20.10.2015, 09:31
107.

Zitat von medwediza
Alle verkehsfreien Innenstädte florieren. Bedeutend mehr, als mit Verkehr.
Nein. Tun sie nicht. Sehen Sie sich die ganzen Provinzstädte in Bayern an. Da geht NICHTS mehr in der Innenstadt. Da sind ausschliesslich Ketten und Dönerläden.
Jeder der dort etwas braucht muss nach Regensburg oder Nürnberg gurken oder im Internet bestellen.

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bill_dauterive 20.10.2015, 09:34
108.

Zitat von kojak2010
schlimmer noch, zumindest für mich, neben dem Gestank von Verbrenner Autos, ist dieser unsäglicher Lärm. nervig ohne Ende.
Geil. Aber ständig damit rumposen dass man selber sechs Autos auf sich angemeldet hat. Extrem stimmige Argumentation.
Und in Energiewendethreads auf die Energiewende schimpfen.
Tolles Kino.

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waechstwiebloed 20.10.2015, 09:50
109.

Zitat von LJA
es nicht stimmt. Für Berlin, Hamburg oder München mag das noch gelten. Aber auch nur für den, der zentral wohnt und auch dort arbeitet. In mittelgroßen Städten, so um die 500k Einwohner, wird es schon etwas dünner. Für alle, die in den Randbezirken leben, den sog. Speckgürteln, sieht die Sache ganz anders aus. Die können nach wie vor nicht auf das Auto verzichten. Mal ......
Dann müssen die Blechkisten halt vor den Innenstädten geparkt werden. Von dort aus geht es mit dem ÖPNV weiter. Die Lebensmittel des täglichen Bedarfs, werden doch sowieso auf der grünen Wiese eingekauft.
Nur weil es bequemer ist, mit seinem Auto, am liebsten bis vor den Laden zu fahren, ist es für die von Abgasen betroffenen Bürger in den Innenstädten eben nicht das Beste, für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Dies sollte höher bewertet werden, als die Bequemlichkeit mancher Autofahrer!

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