Forum: Auto
Luftverschmutzung: Oslo verbannt Autos aus der Innenstadt
REUTERS

Die Regierung von Oslo will ein besseres Klima schaffen - und verbannt deshalb Autos in Zukunft aus dem Zentrum. Was Fußgänger und Radfahrer freut, bereitet der Wirtschaft Sorgen.

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Lölölöwenbändiger 20.10.2015, 14:12
120.

Zitat von bill_dauterive
Straubing, Landshut, Bamberg, Ansbach, Amberg/Opf., Grafenwöhr, Lauf, Fürth, Plattling uswusf. Sämtlich komplett verödete Innenstädte. Da geht einfach NICHTS mehr. Und erheblichen Anteil daran hat die unterirdische Verkehrspolitik.
Ich dachte die unterirdische Verkehrspolitik wäre nur in Stuttgart anzutreffen?

Ansonsten, nette Behauptung: Haben sie dazu denn auch Belege?

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bill_dauterive 20.10.2015, 14:13
121.

Zitat von karl-felix
Gerade die Autobatterien entlasten ja die Schwarzwaldtäler von Speicherkraftwerken . Jede kWh die Sie in Ihrer Batterie speichern , muss nicht in einen Pumpspeicher.
Wenn Sie schreiben würden "kommt aus einem Pumpspeicher" würde das eher der Wahrheit entsprechen.

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karl-felix 20.10.2015, 14:19
122. Na,ja

Zitat von bill_dauterive
Straubing, Landshut, Bamberg, Ansbach, Amberg/Opf., Grafenwöhr, Lauf, Fürth, Plattling uswusf. Sämtlich komplett verödete Innenstädte. Da geht einfach NICHTS mehr. Und erheblichen Anteil daran hat die unterirdische Verkehrspolitik.
Vielleicht sollten Sie einfach mal hinfahren .
Ich kam neulich vom roten Main runter mit dem Fahrrad Richtung Frankfurt. Von Lichtenfels aus nach Bamberg rein , ein Trubel mitten in der Woche wie auf dem Oktoberfest. Dank der ausgedehnten Fussgängerzonen . Wenn Sie allerdings immer nur mit dem Auto drum herum rauschen und den Fuss nicht vor die Türe und den Hintern nicht aus dem Sitz kriegen , sehen Sie auch nicht das geschäftige Treiben auf den vielen Märkten .
Wer Augen hat zum Sehen , der muss die auch aufmachen .

Recht haben Sie, dass in Bamberg - trotz der herrlichen vielbesuchten Altstadt und den Fussgängerzonen irrsinnig viele Leute mit den Autos rumkurven die Luft verpesten und einen irren Krach veranstalten . Das relativiert natürlich die grossflächigen verkehrsberuhigten Zonen und Altstadtwinkel.
www.bamberg.info/einkaufen/

Das ist die Frage, ob mit einer veränderten Verkehrspolitik, der Verbannung des Autos aus der Stadt sich das noch steigern liesse. Da bin ich echt +überfragt, da ja Tausende zu Fuss wochentags in die Bamberger Innenstadt strömen .

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bill_dauterive 20.10.2015, 14:20
123.

Zitat von Lölölöwenbändiger
Ich dachte die unterirdische Verkehrspolitik wäre nur in Stuttgart anzutreffen? Ansonsten, nette Behauptung: Haben sie dazu denn auch Belege?
Einfach mal hin-/durchfahren.
Das "Amberger Fussgängerzonendesaster" ist in der kompletten bayerischen Presse immer wieder präsent.
Allerdings geht das natürlich nicht ausschliesslich von der desaströsen Verkehrspolitik aus. Das ist vollkommen klar.

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Lölölöwenbändiger 20.10.2015, 14:55
124. Dafür

Zitat von bill_dauterive
Einfach mal hin-/durchfahren. Das "Amberger Fussgängerzonendesaster" ist in der kompletten bayerischen Presse immer wieder präsent. Allerdings geht das natürlich nicht ausschliesslich von der desaströsen Verkehrspolitik aus. Das ist vollkommen klar.
dass das Amberger Fussgängerzonendesaster in der kompletten bayrischen Presse immer wieder präsent ist, fidne ich wenig bei Google dazu wenig. Genauer gesagt: gar nix.

Daher weiß ich auch immer noch nicht was desaströs an einer Verkehrspolitik ist, die versucht den Verkehr aus den Innenstädten herauszubekommen.
Meiner Meinung nach sollten Städte für Menschen gemacht sein. Nicht für Autos.

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Justin Biber 20.10.2015, 14:55
125. Das Problem ist nicht der Individualverkehr...

...sondern vielmehr die Autos. Ein Fahrrad ist ja auch Individualverkehr. Aber das Konzept Auto ist rückständig, wenn sich davon gerademal eine Person umgeben von 2 Tonnen Stahl bewegen lässt. Ein Blick in die morgendlichen Staus reicht aus um zu sehen, dass die meisten Autos nur zu 20% besetzt sind, das ist Verschwendung und somit rückständig. Noch rückständiger ist nur der Trend zu den Suffs...

Die Osloer werden die beruhigte Innenstadt dankend annehmen :-)

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akkarin 20.10.2015, 15:01
126. Fortschritt

Es wird im Text nicht unterschieden, ob es sich um alle Autos oder nur bestimmte handelt. In jedem Fall ein Schritt in die richtige Richtung, denn die Städte in unseren Breiten ersticken längst. Und diese ganze Gerede von vernetzten Autos ändert daran auch nichts, denn in den letzten Jahrzehnten hat sich die (Wirtschafts-) Welt geändert, die Politik aber nicht.
Und wesentlich ist ja auch, daß es immer mehr Pendler gibt, die wohl in den seltensten Fällen das Pendeln als erstrebenswert erachten, aber aus Strukturänderungen heraus der Arbeit schlicht nachfahren müssen.

Neben den Pendlern ist auch der Lieferverkehr nicht zu unterschätzen, der inzwischen zu 100 % auf der Strasse abgewickelt wird, da andere Möglichkeiten schlicht vernichtet wurden.

Dieses wieder neu zu entwickeln, scheitert an dem Widerstand der Automobilindustrie zum Einen, aber auch am Fehlen eines brauchbaren Infrastrukturkonzepts. Dabei haben wir in Deutschland alle Möglichkeiten, solche zu entwickeln, zu erproben und damit auch zu exportieren.

Und ich für meinen Teil (Umgebung Karlsruhe) fahre schon seit Jahren mit der Bahn vom Land in die Stadt zum Einkaufen, denn damit bin ich deutlich schneller, und vor allem weniger genervt.

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perserkater 20.10.2015, 15:06
127. das kann man durchaus in dieser Form regeln...

... dagegen gibt es zunächst einmal nichts einzuwenden.

Konsequenterweise sollten die betroffenen Straßen, Straßenzüge, Stadtteile usw. bezüglich Verkehrsinfrastruktur anders finanziert werden. Ich denke hier z.B. an eine Fußgängermaut.

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werners53 20.10.2015, 16:01
128. Pendlerproblem.

Wenn die dann mal alle in ihrer reservierten Arbeitgeber-Tiefgarage stehen, sie glauben gar nicht wieviel Platz es gibt, und wie schnell es selbst in einer Katastrophenstadt wie Stuttgart vorwärts geht.
Wer sich über Stau beschwert ist selber Pendler, also Klappe halten.

Ausbaden dürfen die grüne Politik die Innenstadtbewohner. Die Straßenparkplätze wurden reduziert um die Pendler abkassieren zu können, und all die vielen Pendlerparkplätze stehen den Anwohnern abends und über Nacht selbstverständlich nicht zur Verfügung. Da könnte ja jeder kommen.

Dummerweise ist die Bahn genau zur selben Zeit voll wie die Straßen. Die Absicht der Grünen den Autoverkehr zu vermindern, ohne ein brauchbares ÖPNV-Angebot zu haben, ist - siehe oben - einfach nur eine Preiserhöhung für die Autofahrer. Ändern werden die ihr Verhalten trotz höherer Preise nicht, weil es gar nicht geht.
Massive Investitionen in Bus und Bahn werden auch nicht kommen, denn im Gegesatz zu - mehr Straßen generieren mehr Verkehr - gilt das für Bus und Bahn üüüüüberhaupt nicht.

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waechstwiebloed 20.10.2015, 16:01
129.

Zitat von perserkater
... dagegen gibt es zunächst einmal nichts einzuwenden. Konsequenterweise sollten die betroffenen Straßen, Straßenzüge, Stadtteile usw. bezüglich Verkehrsinfrastruktur anders finanziert werden. Ich denke hier z.B. an eine Fußgängermaut.
Womit wollen Sie denn ne Fußgängermaut begründen?
Das ist ja wohl das absurdeste, was ich jemals gehört habe. Zahlen dann Einbeinige nur die Hälfte und Schwergewichtige das Doppelte. Vergessen Sie ja nicht die Rollatoren, Rollstühle und Kinderwagen miteinzubeziehen. Die Plakette trägt man dann, als Piercing auf der Stirn?

Wenn man die Umweltschäden, die der Autoverkehr und die Automobilindustrie verursachen, sowie die Subventionen für dieselbe, miteinbeziehen würde in den Preis eines Fahrzeuges, so könnte sich wohl kein Normalsterblicher eine solche Stinkkiste leisten.

Trifft übrigens auch für konventionell angebaute und hochsubventionierte Lebensmittel zu!

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