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Markttransparenzstelle: Die Benzinpreis-Wächter gehen in Stellung
DPA

Die Benzinpreis-Meldestelle soll zukünftig für Transparenz an den Zapfsäulen sorgen und Autofahrer zu den billigsten Angeboten lotsen. Nun laufen die Vorbereitungen für die Umsetzung dieses Plans an. Der zuständige Behördenchef warnt jedoch vor zu hohen Erwartungen.

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ctwalt 05.12.2012, 20:12
80. @ nachgedacht

Sie kennen mich ? Ich habe meinen Arbeitsort nach Kiel verlegt, die tägliche Fahrerei nach HH war mir zu zeitraubend. Ich hatte einfach keine Lust mehr, jeden Morgen von Kiel nach Hamburg zu fahren obwohl ich dank Mitfahrzentrale ca. 1000,- im Monat zusätzliches "Einkommen" hatte. Audi Diesel 5,5 L auf 100km ist schon sparsam aber die Zeitverschwendung bleibt. Es gibt doch kein Recht auf billigen Sprit oder günstige ÖPNV. Also entweder umziehen oder zahlen. Wie immer im Leben, agiern oder reagieren.

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alpenkraut 05.12.2012, 21:47
81.

Zitat von lupenreinerdemokrat
.... Danke für diesen geistigen Höhenflug, was haben wir uns amüsiert ;-) Gruß lupenreinerdemokrat
Die Preise sind mir wurst.
Ich tanke seit 20 Jahren immer für 50 wasauchimmer...

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alpenkraut 05.12.2012, 21:49
82.

Zitat von cabeza_cuadrada
Das ist schon sehr lange nicht mehr der Fall. Viel häufiger hat man bis zu 10 cent pro Liter Unterschied im Umkreis von 2-4 Kilometern. Das funktioniert nur weil die meisten Leute eben noch nicht vergleichen.....sondern nur rumjammern...Aber das ist ja des Deutschen liebster Sport
Ich will die Preisabsprachen wieder zurück!

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phekie 06.12.2012, 01:06
83. handeln statt meckern

[QUOTE=lupenreinerdemokrat;11497612]a) Wüsste nicht, dass sich die Gehälter in den letzten 20 Jahren verdoppelt hätten

Sie geben 100% ihres Gehaltes für Kraftstoff aus? Warum?

"Diesen Schwachsinn liest man immer wieder von den einschlägigen Schlaumeiern, wenn es um Benzinpreise und Autos geht.
Nach einem kurzen Realitätsabgleich kämen vielleicht sogar manche dieser Pappenheimer auf die Idee, dass es auch Leute geben könnte, die tagtäglich keine andere Wahl haben, als mit dem Auto zur Arbeit zu kommen.
Natürlich könnte man auch einfach eine niedrig bezahlte Stelle im örtlichen Umkreis annehmen, um mit dem Rad oder zu Fuss zur Arbeit zu kommen, oder noch besser: einfach arbeitslos und ALG2-Empfänger-Karriere anstreben und dann in I-net Foren seine geistigen Ergüsse über die bösen Mitmenschen ablassen, die mit 3 Autos pro Haushalt gesegnet sind und 500m zum Brötchen holen fahren *lol*"

Alles eine Frage des Rechnens. Ich hab auch schon ein Jahr 160km entfernt von zu Hause gearbeitet. Meine Antwort darauf?
- doppelte Haushaltsführung und steuerlich geltend machen
- konsequentes anbieten von Fahrten über mitfahrgelegenheit.
- Wiedereinbau meines Pflanzenölumrüstsatzes.

Gefahren bin ich ca. 4000 - 4500 km/Monat inkl. Privatfahrten am Wochenende, etc.. D.h. knapp 5x volltanken/Monat. Die kompletten Spritkosten waren fast immer zu 70-80% refinanziert über Mitfahrgelegenheit da das Auto fast immer voll war. Verbunden mit dem Steuerbonus hab ich für die Mobilität dahin sogar weniger bezahlt als bei meinem vorherigen Job 25 km entfernt.
Mittlerweile arbeite ich wieder woanders und ich fahre nur noch Regio/S-Bahn, weil das mehr Sinn macht (finanziell wie zeitlich).
Auto hab ich noch, was aber eigentlich fast nur noch rumsteht oder auch öfter vermietet wird via autonetzer. Gegen Bares versteht sich.

Man muss halt auch manchmal etwas über seinen eigenen Schatten springen und handeln statt nur zu meckern. Mich interessieren die Spritpreise daher eher nur peripher.

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nomadas 06.12.2012, 05:43
84. Beruhigungspille

Der Benzinpreis war nie höher - wird aber 100% noch steigen. Eine bittere Wahrheit und eine "offene Wunde" bei den Wahl-Menschen. Ein Jahr vor der Bundestagswahl - da muss man was tun - und wenn es der reine Humbuk ist - peak oil ist angesagt, fracking ist angesagt, nahost in der Krise inkl. Iran ist angesagt - dort wird die BenzinMusik gemacht - und die "big 7" haben nur eines im Sinn: Gewinne maximieren! Und da der Mensch ein träges "Gewohnheitstier" ist, wird er immer schön an "seine Tanke" düsen, wo er schon immer tankt -man kennt sich - darf`s noch was Süßes sein? Heute Mars im Angebot! forget it baby!

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Mittelschicht 06.12.2012, 15:02
85. Das...

Zitat von marie0001
ich finde es ganz toll, was sich unsere Politiker hier wieder ausgedacht haben. Ich darf also künftig erfahren, dass eine ca. 10 km entfernte Tankstelle evtl. 1 Cent weniger verlangt, als die auf dem Weg zum Arbeitsplatz. Chapeau !! Das rechnet sich auf alle Fälle. Haben diese Hohlköpfe im Bundestag eigentlich sonst nichts zu tun, ausser neue Beamtenplätzchen zu schaffen und den Bürger für dumm zu verkaufen?
Das selbständige Denken kann natürlich keine Behörde der Welt ersetzen ! Rechnen ob es sich rechnet sollte schon jeder selbst können ! Ich finde den Ansatz gut ! Es gibt ausch schon bisher diverse Anwendungen die Preise an Tankstellen zugänglich machen. Nachteil dieser ist dass es in dem ein oder anderen fall wohl die Tankstellenbetreiber selbst sind die vermeintlich günstige Mondpreise melden, für die es sich in der Tat lohnen würde auch 10 km Umweg zu fahren die aber überhaupt nicht der Wahrheit entsprechen. Insofern kontrollierte und in echtzeit gemeldete preise sind begrüßenswert. Der Rest liegt an uns selbst und unserer Fähigkeit zu denken und zu rechnen die aber scheinbar hier auch einige der Behörde übertragen wollen weil sie dazu nicht in der Lage sind

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