Forum: Auto
Medienbericht: Radweg-Falschparker sollen Punkte in Flensburg bekommen
Alexander Heinl/ DPA

Das Auto auf dem Geh- oder Radweg oder in zweiter Reihe geparkt? Bislang gab's dafür maximal Bußgeld, doch künftig will das Verkehrsministerium diese Vergehen offenbar härter bestrafen.

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Judex non calculat 28.08.2019, 12:16
1. Sehr gut

Hoffentlich setzt das auch jemand durch. Besonders verantwortungslos ist das Parken auf Radwegen, weil schwache Verkehrsteilnehmer wie Kinder dadurch in gefährliche Situationen gebracht werden.

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j.vantast 28.08.2019, 12:19
2. Was soll es bringen?

Das Problem sind nicht unbedingt zu niedrige Strafen, das Problem ist dass die Strafen fast nie verhängt werden.
Parkt jemand falsch und behindert andere Verkehrsteilnehmer, so versucht die Polizei oder das Ordnungsamt den Halter anzurufen und bittet ihn dann das Fahrzeug doch bite, bitte zu entfernen.
Die abschreckende Wirkung ist natürlich Null. Es bleibt dabei: Deutschland ist ein Paradies für Verkehrssünder. Eine Strafe ist aufgrund mangelnder Kontrollen kaum zu befürchten und wenn es doch ein Knöllchen gibt ist der Betrag lächerlich.

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gammoncrack 28.08.2019, 12:25
3. Richtig so!

Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr sollte grundsätzlich mit Fahrverboten und Punkten bestraft werden.

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Southwest69 28.08.2019, 12:33
4. Guter Vorschlag

Ich kann gar nicht glauben das dieser Vorschlag aus Scheuer`s Verkehrsministerium kommen soll.

Als Auto- wie Radfahrer begrüße ich diese Entscheidung, denn viele Autofahrer halten sich einfach nicht an die Regeln, aber die Radfahrer bezeichnen sie dann als "Rad-Rambos", die angeblich gegen alle Regeln verstoßen.

Die Anwesenheit in der Fahrschule trägt leider nicht zur positiven Charakterbildung der Autofahrer bei.

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boetho11 28.08.2019, 12:33
5. gleich kommt hier wieder Whataboutism...

Fakt ist .. Fehlverhalten von Autofahren verletzt und tötet Radfahrer, und das täglich... von getöteten Autofahrern durch Fehlverhalten von Radfahren ist nichts bekannt.

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ahloui 28.08.2019, 12:36
6. Absolut richtig!

...und ich bin kein Fahrradfaher

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xdz 28.08.2019, 12:39
7. Autofreie Städte

Eine Erhöhung ist wichtig und richtig. Ich kriege als Radfahrer jedesmal das Grausen, wenn ich gezwungen werde mich durch solch assoziales Verhalten in Gefahr zu bringen.
Die langfristige Lösung wäre aber, die Städte autofrei zu bekommen. Ruhender Verkehr am Quartierrand unter die Erde und alle Anwohnerstraßen wieder in die Hände (Füße) der Menschen. Rettungskräfte und Zulieferer haben natürlich Rechte - funktioniert in jeder Fußgängerzone ja auch...

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schorri 28.08.2019, 12:39
8. Überfällig

Ich hab ja nicht gedacht, das ich Scheuer nochmal zustimmen würde.
Aber sieh an - es geht.
Im Verkehr braucht's viel mehr und viel härtere, ja teilweise drakonische Strafen.
Das gilt für Falschparker (nicht alle, aber gegen Fahrtrichtung, auf Gehwegen (mit zwei Rädern), in Halteverboten, auf Radwegen, auf Behindertenparkplätzen), für Poser-Kisten (zu laut, zu schnell), für Alkohol-Fahrten, für Geschwindkeitsübertretungen in Baustellen, Wohngebieten (Zone 30, Spielstraßen), auf Landstraßen (ab 20 km/h Überschreitung).
Und es braucht endlich eine Geschwindigkeitsgrenze auf Autobahnen (140 km/h).

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guidomuc 28.08.2019, 12:39
9. Es wird ein Weg gefunden werden müssen...

...der es zuläßt, zu liefern, ein- und aussteigen zu lassen (eingeschränktes Halteverbot). Dazu muss man dann auf dem Radweg stehen, um den fließenden Verkehr nicht zu behindern. Radwege sind üblicherweise am rechten Fahrbahnrand (falls nicht aufgepflastert). Ein generelles Halteverbot würde den Autoverkehr unzulässig einschränken, es müssen Wege gefunden werden, das alle Verkehrsteilnehmer vernünftig koexistieren können, diese Polarisiererei ist kontraproduktiv. Autos sind letztlich immer noch in der Mehrheit und das wird sich auch nie ändern. Einen größeren Anteil am Verkehrsraum für ein paar Radfahrer zu reservieren erhöht nur die gegenseitigen Aggressionen. Man kann natürlich theoretisch eine ganze Stadt zur autofreien Zone erklären, aber dann kommen auch die Müllabfuhr, die Polizei, die Feuerwehr, der Krankenwagen und alle Bauarbeiter und Lieferdienste mit dem Fahrrad? Nein, das Auto gehört zu unserem freiheitlichen und pluralistischen Leben für viele dazu oder ist schlicht Existenzsicherung, besonders für ältere Menschen.

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