Forum: Auto
Medienbericht: Radweg-Falschparker sollen Punkte in Flensburg bekommen
Alexander Heinl/ DPA

Das Auto auf dem Geh- oder Radweg oder in zweiter Reihe geparkt? Bislang gab's dafür maximal Bußgeld, doch künftig will das Verkehrsministerium diese Vergehen offenbar härter bestrafen.

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jla.owl 28.08.2019, 15:29
110. hallo lobhudel...

...1. war ein Mitarbeiter, das Parkverbot wurde dort Tage vor einer Baumaßnahme aufgestellt...
2. Sie meinen also, wenn Ordnungsämter gegen Gesetze verstoßen, bin ich selber Schuld? Jetzt nicht wirklich, oder? Jemand, der das ernst meint, hat sich damit m.E. schon selbst disqualifiziert.

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Stäffelesrutscher 28.08.2019, 15:31
111.

Zitat von guidomuc
...der es zuläßt, zu liefern, ein- und aussteigen zu lassen (eingeschränktes Halteverbot). Dazu muss man dann auf dem Radweg stehen, um den fließenden Verkehr nicht zu behindern. Radwege sind üblicherweise am rechten Fahrbahnrand (falls nicht aufgepflastert). Ein generelles Halteverbot würde den Autoverkehr unzulässig einschränken, es müssen Wege gefunden werden, das alle Verkehrsteilnehmer vernünftig koexistieren können, diese Polarisiererei ist kontraproduktiv. Autos sind letztlich immer noch in der Mehrheit und das wird sich auch nie ändern. Einen größeren Anteil am Verkehrsraum für ein paar Radfahrer zu reservieren erhöht nur die gegenseitigen Aggressionen. Man kann natürlich theoretisch eine ganze Stadt zur autofreien Zone erklären, aber dann kommen auch die Müllabfuhr, die Polizei, die Feuerwehr, der Krankenwagen und alle Bauarbeiter und Lieferdienste mit dem Fahrrad? Nein, das Auto gehört zu unserem freiheitlichen und pluralistischen Leben für viele dazu oder ist schlicht Existenzsicherung, besonders für ältere Menschen.
1. Dass Radverkehr auch fließender Verkehr ist, kommt Ihnen offenbar nicht in den Sinn.
2. Sollen Diebe und Geschäftsinhaber auch »vernünftig koexistieren«, weil das Unterbinden von Diebstählen eine kontraproduktive Polarisiererei ist?
3. Als Autos nicht die Mehrheit waren, wurden sie massiv gefördert. Durch Abschaffung der meisten Straßenbahnen, durch Verbannung der Fahrräder an den Rand, durch Drangsalieren der Fußgänger und und und. Dieses Unrecht müssen wir keineswegs bis in alle Ewigkeit als gültig hinnehmen.
4. Wie Sie von Punkten für behinderndes Parken auf Notstand bei der Feuerwehr kommen, ist rätselhaft.

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draco2007 28.08.2019, 15:31
112.

Zitat von SusiWombat
Wer ein Auto besitzt braucht einfach einen legalen Parkplatz dazu. Also: Im Zweifel "ja". Ist das Parken auf Geh- und Radewegen für Sie etwa eine adäquate Lösung?
Natürlich nicht.

Aber selbst wenn sie jetzt von Anwohnern verlangen, dass sie einen kostenpflichtigen Stellplatz haben müssen, löst das das Grundproblem nicht.
Das Grundproblem sind ZUVIELE Autos. Mit kostenpflichtigen Stellplätzen reduzieren sie nicht die Autos, sondern nur ihr Wahlergebnis.

Alles was hier vorgeschlagen wird, ist ein rumdoktoren an einem Symtom...
Die Menge der Autos muss abnehmen und das radikal...

Es braucht völlig andere Mobilitätskonzepte, die mit VIEL weniger Autos auskommt..

Aber auch da...nicht mit dem deutschen Michel. Auto = Freiheit, das können sie nicht beschränken...

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draco2007 28.08.2019, 15:32
113.

Zitat von spon_1980133
Ja, oder so abgestellt, dass die privaten Automobile nicht mehr im öffentlichen Raum herumstehen. Jedes parkende Auto beansprucht eine Fläche von 6 bis 8 Quadratmeter öffentlichen Grundes. Jedes Auto! Und das zumeist 23 Stunden Tag für Tag! Mit welchem Recht eigentlich? Über kurz oder lang werden die Menschen die Städte von den Autos zurückerobern. Und jeder Autobesitzer wird verpflichtet sein, eine Unterbringungsmöglichkeit für dein Vehikel vorzuweisen.
In Deutschland? Niemals...

Wie gesagt: Tempolimit auf Autobahn -> gegen den gesunden Menschenverstand

Mehr braucht man zur Verkehrspolitik nicht sagen....

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Das Pferd 28.08.2019, 15:35
114.

Zitat von 7eggert
Es ist natürlich auch nicht so, daß man rcehtzeitig auf die Fahrbahn wechseln dürfte, man hat erst unmittelbar vor dem Hindernis auf die Fahrbahn zu wechseln und davor jedem vorbeirasenden Autoisten einen Diener zu machen. ....................
OK, ich schreibe auch ganz langsam:
Sie wechseln in diesem Fall die Fahrspur. Das dürfen Sie nur, wenn die Spur, in die Sie wechseln, frei ist. Steng genommen müssten Sie, wenn ein gefahrloser Spurwechsel nicht möglich ist, hinter dem Hindernis warten.

Der Normalfall ist leider, daß der Berliner Kampfradler die Wut über den einen Autofahrer auf den anderen projiziert, und Autos halt zum Bremsen zwingt. Das Schlimme ist, daß das ja selbst meist Autofahrer sind, die die konkrete Gefahr einschätzen können. Aber es machen leider die Kids nach, und denen fehlt eben die Autoperspektive.

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Stäffelesrutscher 28.08.2019, 15:36
115.

Zitat von draco2007
Aha, das glauben sie doch selbst nicht. Würden sie ins Parkhaus fahren, nur weil sie 5 Minuten zum Bäcker wollen? Mal davon ab, dass das Parkhaus vermutlich 500m und mehr entfernt ist? Kommen sie mal nach Winterhude in Hamburg und schauen sie sich an, wie das hier aussieht. Das sind alles Privatfahrzeuge von Anwohnern. Sollen die jetzt ins Parkhaus?
Wer braucht in Winterhude ein Auto? Und wer von diesen Leuten ist so dämlich, sich nicht gleich einen Garagenplatz dazuzukaufen?

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draco2007 28.08.2019, 15:36
116.

Zitat von august2019spiegel
Tun sie doch nicht mal. Ich benutze ja auch ein KfZ, auch wenn ich das meiste mit dem Rad erledige. Parkplätze sind zu finden, selbst wenn man mal einen Euro einwerfen muss. Es ist reine Faulheit der so Parkenden, bzw. Rücksichtslosigkeit, denn es wird ja auch gerne mal halb auf dem Radweg/Bürgersteig geparkt, obwohl das Parken am Fahrbahnrand möglich ist.
Auch für sie...kommen sie nach Hamburg, Winterhude...

Hier gibts abgesehen von 1-2 Parkhäusern keine kostenpflichtigen Parkplätze, aber doppelt so viele Autos, wie es Parkmöglichkeiten gibt...

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draco2007 28.08.2019, 15:38
117.

Zitat von august2019spiegel
In der Praxis brauchen Sie sich nur 10 Minuten an eine Ampel stellen und sehen ebensoviele qualifizierte Rotverstöße durch Autofahrer wie durch Radfahrer. Nur das letztere eben deutlich gefährlicher sind.
Das glauben sie doch selbst nicht...

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mikelinden 28.08.2019, 15:38
118.

Zitat von spon_1980133
Ja, oder so abgestellt, dass die privaten Automobile nicht mehr im öffentlichen Raum herumstehen. Jedes parkende Auto beansprucht eine Fläche von 6 bis 8 Quadratmeter öffentlichen Grundes. Jedes Auto! Und das zumeist 23 Stunden Tag für Tag! Mit welchem Recht eigentlich? Über kurz oder lang werden die Menschen die Städte von den Autos zurückerobern. Und jeder Autobesitzer wird verpflichtet sein, eine Unterbringungsmöglichkeit für dein Vehikel vorzuweisen.
Jedes parkende Auto beansprucht eine Fläche von 6 bis 8 Quadratmeter öffentlichen Grundes. Jedes Auto! Und das zumeist 23 Stunden Tag für Tag! Mit welchem Recht eigentlich?
Geben Sie mal den Begriff "Stellplatzabgabe" in die Suchmaschine ein, bei den Preisen kann man schon ein Recht auf Parken ableiten.

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Stäffelesrutscher 28.08.2019, 15:42
119.

Zitat von guidomuc
...einspurige Straßen vor Augen, wie bei uns in Schwabing: eine Spur, rechts davon ein Sicherheitsfahrradstreifen. Da geht kurz mal halten nicht ohne erhebliche Behinderung des Autoverkehrs - während vielleicht gar kein Fahrrad kommt...Bei 2 Spuren ist das was anderes.
Ja dann hält man da eben nicht! Punkt. Oder man reißt auf einer Seite die Häuserzeile ab, damit Sie immer in der zweiten Spur parken können. Dann haben Sie zwar keine Wohnung mehr, aber man muss eben Prioritäten setzen.

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