Forum: Auto
Medienbericht: Radweg-Falschparker sollen Punkte in Flensburg bekommen
Alexander Heinl/ DPA

Das Auto auf dem Geh- oder Radweg oder in zweiter Reihe geparkt? Bislang gab's dafür maximal Bußgeld, doch künftig will das Verkehrsministerium diese Vergehen offenbar härter bestrafen.

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Das Pferd 28.08.2019, 15:43
120.

Zitat von arviaja
...................... 3. Das Argument, dass wenn man die Stadt autofrei erklärt, es dann keine Müllabfuhr usw. geben würde, ist einfach nur billig. Natürlich kann man die Stadt für diese Fahrzeuge freigeben, welche dann übrigens auch viel mehr Platz hätten. Wenn ich auf die Straßen schaue, besteht der Verkehr zum größten Teil aus Individualverkehr. Der muss vom Auto auf das Rad.......................
Woran erkennen Sie Individualverkehr? Ich übe eine handwerksnahe Tätigkeit aus. Wenn ich absehbar nur Laptop und kleines Besteck brauche, und das Wetter nicht völlig daneben ist, nehme ich halt Bahn und Rad. Das ist, mit 8 Kg Rucksack mit Mitte 50 die Obergrenze des Machbaren. Aber wenn ich mehr Werkzeug oder Material brauche, fahre ich halt mit einem Kombi. Das ist aus Ihrer Kampfradlersicht ein alter weisser Mann, allein in einem PKW, die Werkzeugkoffer stehen ja für Sie unsichtbar. Genau Ihr Feindbild. Trotzdem falsch.

Das Schlimme ist, daß ich als Radfahrer den berechtigten Frust über solche Typen wie Sie mit ab kriege.

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Stäffelesrutscher 28.08.2019, 15:46
121.

Zitat von Lobhudel
Wo bitte leben Sie? Meine Praxis als Karlsruher - ja, eine der Städte mit dem bestentwickelten ÖPNV Europas - gerade mal für Sie aktuell überprüft: 10 Minuten an einer neuralgischen Kreuzungen im Zufahrtsbereich zur Innenstadt: Vorrangschaltung für die durchfahrende Straßenbahn - auch wenn Sie zuvor zwei Minuten an der davor befindlichen Haltestelle steht - d.h. im Ernstfall mind. 3 Min. Rotphase für den kreuzenden Auto-/Fahrrad-/Fußgängerverkehr: - rot übergehende Fußgänger: 68 - rot überfahrende Fahrradfahrer: 23 - rot überfahrende Auto-/Kradfahrer: 0 NOCH FRAGEN KIENZLE?
Ja. Wer baut solche Haltestellen und Ampelschaltungen?
Ach so: Karlsruhe. Na klar.

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Sibylle1969 28.08.2019, 15:47
122. @62 pragmatiker72

Sie rechtfertigen also das Falschparken, welches das Leben von Radfahrern gefährdet, weil es zu wenig Parkflächen gibt? Im Prinzip gibt es genug Parkflächen, halt nur nicht immer direkt vor dem Bäcker, der Post, der Bankfiliale etc. und kostenlos. Gerade dieses *Nur mal schnell zum Bäcker oder zur Bank* und dann auf dem Radweg parken, wird durch Bequemlichkeit verursacht. Keine Lust, 500 m entfernt in ein Parkhaus zu fahren und dafür nen Euro oder zwei zu zahlen, oder die Kurzstrecke gleich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Für diese Bequemlichkeit werden hierzulande tagtäglich Radfahrer gefährdet.

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Das Pferd 28.08.2019, 15:48
123.

Zitat von Lobhudel
.................. laut dem PR-Geschreibsel des örtlichen CAR-Sharing-Anbieters, der mit seinem alljährlich erneuerten Fuhrpark (Ressourcenschonung ???) d..................
ja, das ist richtig. Die Haltedauer von einem Jahr ist ökonomisch wohl ungefähr das Optimum. Das hat mit dem Ressourcenverbrauch gar nichts zu tun, da die Autos danach ja weiter genutzt werden. Es ist nur aus Sicht eine Furparkbetreibers sinnvoll Autos nur relativ kurz zu nutzen, ähnliches sieht man bei den großen Autovermietern.

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Das Pferd 28.08.2019, 15:51
124.

Zitat von Gegen Zensur bei Spon
....... Wenn Sie sich an eine X Beliebe Straße stellen, dann merken Sie, dass 95% aller Autofahrer die Rechte der Radfahrer missachten Hauptgrund: kostenquentes, viel zu dichtes überholen .............
nun fahren in Berlin allerdings die Radler so, daß man eigentlich grundsätzlich nicht überholen könnte. Gern zu zweit nebeneinander, im Pulk oder Hände in den Taschen (da reichen im Ernstfall auch einsfuffzich nicht) das ist, wenn man es nicht als geduldiger Autofahrer durch sehr vorsichtiges Überholen entschärft, eigentlich Nötigung.

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Das Pferd 28.08.2019, 15:52
125.

Zitat von HH-Hamburger-HH
Warum "müssen" ausreichend Stellflächen verfügbar sein? Es gibt kein Grundrecht auf Inanspruchnahme öffentlichen Raums durch private Kfz. Wer sich ein Kfz beschaffen möchte, muss eben vorab
und wer ein Klo in der Wohnung hat, muß für alle Fälle den Klempnerparkplatz vorher besorgen?

Es fehlt das Augenmaß in der Diskussion, völlig.

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Lobhudel 28.08.2019, 15:55
126. Sie irren gewaltig!

Zitat von finkenghetto37441
war ja klar das Sie als einer der Ersten wieder die Radfahrer an den Pranger stellen obwohl es in diesem Artikel um die Vergehen von Autofahrern geht! Gehen Sie doch bitte nach draussen und atmen ein bisschen frische Luft. Viele User hier würden es Ihnen danken!!!
Sie irren gewaltig!

Da ich nicht weiß, auf welchen meiner Posts Sie Bezug nehmen einfach vorsorglich: Ich halte derzeit einfach alle deutschen
Verkehrsteilnehmer im innerstädtischen Verkehr für latent DYSFUNKTIONAL. Keiner hat irgendeinen Sinn für die Aktion/Reaktion des jeweiligen Gegenübers, und das, obwohl er/sie gerade aus dem Auto gestiegen, das Fahrrad bestiegen oder in irgendeiner anderen Weise das Verkehrsmittel gewechselt hat.

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draco2007 28.08.2019, 15:55
127.

Zitat von Stäffelesrutscher
Wer braucht in Winterhude ein Auto? Und wer von diesen Leuten ist so dämlich, sich nicht gleich einen Garagenplatz dazuzukaufen?
Äh, scheinbar sehr viele...

ICH bin tatsächlich mit Auto (und Stellplatz) nach Hamburg gezogen und habe nach wenigen Monaten festgestellt, dass ICH ohne Auto auskomme.

Aber wenn ich mir die Automengen anschaue, die hier 24/7 rumstehen...dann sehen das sehr viele nicht so wie ich...

Und einen Garagenplatz? Machen sie Witze? Die gibts hier in homöopatischen Mengen und vermutlich zu Preisen, für die sie woanders eine ganze Wohnung bekommen....

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7eggert 28.08.2019, 15:56
128.

Zitat von draco2007
Werden sie nicht durchbekommen. Nicht in einem Land in dem Tempolimits auf Autobahnen als gegen den gesunden Menschenverstand bezeichnet werden. Mal davon ab, dass ich nicht glaube, dass die Parkhäuser in Hamburg auch nur ansatzweise reichen würden.
Sie haben es doch selbst in der Hand, auf der Autobahn einem Tempolimit von 80 km/h zu folgen. Damit sind alle für Sie relevanten Probleme gelöst - außer daß nicht alle genau IHRE Wunschgeschwindigkeit fahren und Sie neidisch dreinblicken.

Ich habe bei 120 km/h auf dem Motorrad oder im untermotorisierten Asphaltpickel kein Problem, auch mal den Spiegel und den Blinker zu nutzen, und so habe auch ich kein Problem. Und wenn mal Jemand kommt, dann warte ich halt ein paar Sekündchen, ohne daß mir eine Zacke aus der Krone fällt und ich unbedingt jetzt rüberziehen muß, vor mir hätte sich plötzlich ein LKW materialisiert (wo der bloß herkam ...).

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guidomuc 28.08.2019, 16:02
129. Also mal zur Klarstellung....

Zitat von august2019spiegel
Radverkehr *ist* fließender Verkehr. Ihre komplette Grundannahme zeigt doch schon, dass Sie Radfahrer für Teilnehmer zweiter Klasse haben. Bloss nicht das geheiligte Bleche mal 5 Sekunden warten lassen. Übrigens geht es hier um das Parken. Der Autofahrer, der hier vor ein paart Tagen für mehre Tagen den Radweg als Parkplatz genutzt hatte, bis ich die Nase voll hatte und das Ordnungsamt informierte, hat so ähnlich gedacht wie sie. Tatsächlich umgestellt hat er – trotz Bußgeldbescheid – hat er übrigens erst einen Tag später, nachdem ich noch einmal das Ordnungsamt informiert habe.
...mein Post wurde offenbar gründlich mißverstanden - was sicher auch an meinen Formulierungen lag ;-)
Ich bin keineswegs dafür, dass auf Radwegen geparkt wird, auch sind für mich alle Verkehrsteilnehmer im Grundsatz gleich zu behandeln (ich bin Autofahrer wie auch Radfahrer), es gibt im Gegenteil nur sehr wenig Exclusivität im Straßenverkehr, daher §1... ständige Vorsicht ... gegenseitige Rücksicht... nicht mehr als unvermeidbar behindern oder belästigen. Was aber nun, wenn am rechten Fahrbahnrand in der Innenstadt ein Fahrradweg aufgemalt ist und man muss mal "rechts ran", was liefern, die Oma in den dritten Stock begleiten (wenn be- und entladen erlaubt ist) bei einspuriger Fahrbahn. Soll man dann tatsächlich auf der Fahrbahn stehenbleiben und diese minutenlang blockieren? Oder sollen dann nicht doch alle (auch die Radler) links vorbei fahren? Da gibt es doch sicher eine Vorschrift/Verordnung/Paragraphen. Allerdings schrieb ich auch, dass es zu drastischeren Strafen nicht kommen kann wegen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, das wird von einem übergeordneten Gericht schnell wieder kassiert. Wir müssen also alle einfach besser aufeinander acht geben und dieses Geschimpfe auf den jeweils anderen mal sein lassen. Verkehrsflächenreduktion hilft übrigens beim gegenseitigen Rücksicht nehmen überhaupt nicht, im Gegenteil, es vergrössert den Mangel an Platz und an Sicherheit.

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