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Mehr staatliche Unterstützung: BMW will stärkere Förderung von E-Autos - CDU nicht
BMW

Geht es nach BMW, soll Deutschland Technologieführer bei Elektroautos werden - durch staatliche Hilfe. Damit dürfte der Hersteller bei der CDU jedoch auf Widerstand stoßen: Sie möchte andere Antriebe fördern.

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justus65 14.06.2019, 20:04
10. Eigentlich ganz einfach

Für PKW batterieelektrisch, nur für Dauervielfahrer Brennstoffzelle, für LKW und Busse Brennstoffzelle, für Flugzeuge und Schiffe die synthetischen Flüssigkraftstoffe. Das ist eine logische Folge aus Energiedichte, Gewicht, Fahrprofilen, Wirkungsgraden, Möglichkeiten der Tankdimensionierung, zu transportierenden Lasten und Einsatzzeiten und Tankzeiten.

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Nat Bampoo 14.06.2019, 20:09
11. verlogenes Pack

Die Managerkaste ist schon ein lustiges Volk.
Bei jeder Gelegenheit den Kapitalismus und die Kräfte des freien Marktes preisen, aber wenn es um die ureigenste Aufgabe eines Milliardenkonzerns, wie BMW geht, nämlich die Entwicklung innovativer Antriebe, wird nach Subventionen vom Staat gerufen.

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neurobi 14.06.2019, 20:20
12.

Die Subventionierung von Ladestrom ist genau das was es nicht geben darf, denn dann subventioniert der Packetbote mit seinen Steuern dem Strom des Teslafahrers.

BEV sind für die Langstrecke nicht geeignet. Der Ansatz nur billige BEVs zu steuerlich ist genau richtig und lenkt(steuert) die Entwicklung hoffentlich in die richtige Richtung. Kleine BEVs für Kurz und Mittelstrecken.

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Stäffelesrutscher 14.06.2019, 21:07
13.

Zitat von Nat Bampoo
Die Managerkaste ist schon ein lustiges Volk. Bei jeder Gelegenheit den Kapitalismus und die Kräfte des freien Marktes preisen, aber wenn es um die ureigenste Aufgabe eines Milliardenkonzerns, wie BMW geht, nämlich die Entwicklung innovativer Antriebe, wird nach Subventionen vom Staat gerufen.
Und das, ohne dass Frau Klatten und Herr Quandt ihre Sparkonten plündern und ihre Immobilien verkaufen müssten, so wie das andere müssen, die Staatsknete (»Hartz IV«) haben wollen.

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Stäffelesrutscher 14.06.2019, 21:10
14. Mobilität ungleich Verkehr ungleich Auto

»... wie das Kanzleramt es nennt, der "Konzertierten Aktion Mobilität"« - darin steckt eigentlich die ganze Erbarmungswürdigkeit der Politik. Das Zurücklegen von Zwangswegen (Pendeln zwischen Wohnung und Arbeitsplatz) hat so viel mit »Mobilität« (Beweglichkeit, also Freiheit) zu tun wie das Rennen im Hamsterrad. Und die Verkehrsarten Bahn, Fahrrad, Fuß bleiben mal wieder außen vor, wenn es ums Geldverteilen geht. Dabei sind die viel umweltfreundlicher, und wenn irgendwo mit Stromverbilligung angefangen werden sollte, dann doch bitte bei der Bahn, indem man die von den EEG-Umlage befreit.

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s.p.igel 14.06.2019, 21:20
15. So lange mit E-Autos der Flottenverbrauch ....

....der Hersteller schön gerechnet wird, schaffen E-Autos den nur den Spielraum, um mehr extreme Spritschlucker verkaufen zu können. Und dafür werden Milliardensubventionen rausgehauen, die besser in den öffentlichen Nahverkehr investiert werden sollten, der mit Stadtbahnen etc. ebenfalls elektrisch fährt - und das ohne Akkus zu benötigen.

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TurboWölfchen 14.06.2019, 21:42
16. Pendeln gehört zur modernen Gesellschaft

@Stäffeles:
Natürlich ist Pendeln niemals der Inbegriff von Freiheit. Aber es ist Teil der sozialen Realität, in der wir leben. Und es ist zwangsläufige Folge unserer heterogenen Siedlungsstruktur aus Flächenländern und Stadtstaaten, großstädtischen Ballungsräumen, Kleinstädten und ländlichem Raum. Die Mietwohnungsmisere und regionale Strukturschwächen tun ihr Übriges dazu. Und eben wegen dieser räumlichen Struktur ist die Geschichte der Wohlstandsentwicklung seit Bestehen der Bundesrepublik so untrennbar mit der Automobilität verbunden. Der Schutz der legitimen Interessen automobiler (Fern-)PendlerInnen ist somit auch eine wichtige Basis des sozialen Friedens, und es ist extrem unklug, hier die Axt anzulegen.
In Frankreich hat man gesehen, welche gesellschaftliche Sprengkraft entstehen kann, wenn PendlerInnen gezielt schlechter gestellt werden.

Aber: in vielen Fällen kann die Digitalisierung das Leben der Pendler erleichtern (Telearbeit, Telekonferenzen, PC-Kollaboration etc.) Ich führe bspw. einen Konflikt mit meinem Arbeitgeber, der mir dies alles trotz vorhandener Cloud-Infrastruktur (derzeit noch) nicht zugestehen will, obwohl so fast ohne Mehrkosten tausende von Fahrkilometern im Jahr eingespart werden könnten. Meine Hoffnung ist daher auch, dass eine "Verkehrswende" steuerliche Besserstellungen für Betriebe und öffentliche Institutionen beinhalten wird, die die Telearbeit fördern und als Alternative zum Fernpendeln offensiv vorantreiben.

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nici_d 14.06.2019, 21:56
17. Förder-Horror

Beim Ruf der Industrie nach Förderung muss ich sogleich an die Zeit der Solarförderung denken. China hatte hier sofort gesehen, dass das eine Goldgrube mit fest kalkulierbarem Gewinn ist und massiv investiert mit dem Ergebnis, dass alle deutschen Solarhersteller in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind. Mein damaliger dt. Arbeitgeber hat mit dem Ausflug in die Solarwirtschaft zweitausend Millionen Euro verbrannt - Dank Subventionen. Und jetzt kommt das gleiche Spiel nochmals. An einem Elektroauto ist überhaupt gar nichts kompliziert oder teuer außer: die Batterie, und die - tara - wird in Asien hergestellt. Kommt mir vor wie ein Teenie beim Hütchenspiel. Eigentlich weiß man, dass man nicht gewinnen kann, hofft aber doch innerlich: "beim nächsten mal klappts".

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wassolldasdenn52 14.06.2019, 21:59
18. Die Crux bei den E-Karren

Es sind, laut einem Vortrag von Prof. Lesch, Milliarden von Litern Wasser nötig, um das tief liegende Lithium nach oben zu schwemmen! Wasser das die Menschen als Trinkwasser benötigen, aber die leben ja nicht hier, folglich betrifft es uns ja nicht! Ferner, um alle neuen Automengen bedienen zu können, ist gar nicht so viel Lithium vorhanden! Von der Verseuchung des benötigten Wassers ganz zu schweigen! Die E-Karren haben dazu noch extreme Nachteile, wie, lange Ladezeiten, in den Mietskasernen fehlende Ladeanschlüsse und Ladeanschüsse an "E-Tankstellen", die es auch nicht in ausreichenden Mengen gibt, um hier nur wenige Nachteile, die sich noch erweitern lassen, zu nennen!

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seikor 14.06.2019, 22:02
19. #9 @hamberliner

Hmmm, ihr Link "Erdgasauto vs. E-Auto" verweist auf eine Bezahlseite von Spon+...
Es geht wohl um die Dissertation eines VW-Mitarbeiters, deren Ergebnis pro Erdgas zeigt. Das Ganze von 2014. Sorry, aber da kommt wohl raus, was VW hören wollte. Genauso wie bei der seltsamen Rechnung vom IFO-Institut kann man solche Dinge durchaus sehr unterschiedlich rechnen... VW also... hmmm. klingt vertrauenswürdig. Eine seriöse und integre Firma.

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