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Mehr SUVs, höherer Flottenverbrauch: CO2-Werte von Mercedes steigen sprunghaft
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Der Trend zu SUVs und eine neue Messmethode belasten Daimlers CO2-Bilanz schwer. Dem Hersteller drohen Strafen in Milliardenhöhe.

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Thilo_Knows 15.02.2019, 12:24
1. Willkürliche Grenzwerte - nächste Runde

Womit wir wieder bei unsinnigen und willkürlichen Grenzwerten wären. Aber Hauptsache LKW, Flugzeuge, Schiffe, Kohlekraftwerke und Co. dürfen fröhlich weiter ein Vielfaches an CO2 in die Luft blasen. Aber mein V8 ist die Todsünde! Willkommen in Absurdistan!

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temp1 15.02.2019, 12:31
2. Na hier sehe ich eher Druck auf die Verbraucher erforderlich

Die Autokäufer sollten mit in die Haftung genommen werden für ihren Wunsch nach sinnnlosen umweldschädigenden Großautos. Steuer nach Benzinverbrauch und zwar so viel, dass es ein echtes Verkaufsargument wird ... oder eben als anderes Steuerungsinstrument - Benzinsteuer rauf, und auch hier nicht kleckern, sondern klotzen. Na dann sind vielleicht auch die Gelbwesten hier ... also vielleicht lieber die KFZ Steuer nach Verbrauch.

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heikhen 15.02.2019, 12:31
3. Augenwischerei

was zählt ist der echte Verbrauch/Ausstossen. Die Flottenbetrachtung ist nichts als Augenwischerei und der Sache nicht dienlich. Aber das scheint uch nicht die Absicht zu sein. Solange SUV noch steuerliche Vergünstigungen geniessen ist das Ganze nur eine Farce. Echte Lösungen, Fehlanzeige.

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RioTokio 15.02.2019, 12:38
4. Mercedes

Super - Strafen in Milliardenhöhe für Mercedes.
Für nichts!
Da werden wilde Dinge in der EU vereinbart, unsere Politiker stimmen zu ohne zu wisssen, ob diese Flottenverbräuche überhaupt erreichbar sind. Die wenigsten sind vom Fach und haben Ahnung.
Neue Meßmethoden, Minigrenzwerte, wilde Flottenverbrauchsvorschriften.

Und dann soll ein deutsches Unternehmen wie Mercedes ihr Geld an die EU zahlen, wo es für irgendwas eingesetzt wird, statt das Geld in die Entwicklung von Zukunftsprojekten zu investieren.

Will die deutsche Politik, wollen Merkel CDU, SPD und Grüne uns deindustrialisieren?
Nebenbei sollen die Bürger gefälligst andere Autos kaufen oder am besten Fahrradfahren oder eben Bus und Bahn.
Vielleicht kommt ja der Trabbi wieder...

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Mara Cash 15.02.2019, 12:38
5. Mobilität wird entsprechend verteuert

Die Automobilhersteller werden die Kosten ihrer SUV´s wegen des erhöhten Emissionsausstoßes entsprechend an ihre Kunden weiter geben. Das dürfte klar sein. Wer unbedingt ein relativ emissionsstarkes KFZ fahren möchte, muss sich dies dann auch leisten können.

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timtom2222 15.02.2019, 12:44
6.

Naja, wenn du den Bericht gelesen hast wird dein V8 nur teurer! Und das zurecht. Die Hersteller dürfen weiter machen wie bisher, kostet dann halt Strafe und diese lässt vermutlich den Preis steigen.

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Karl-Heinz von Zengen 15.02.2019, 12:46
7. Preis Erhöhen

Aus meiner Sicht sollten die OEMs für Ihre Fahrzeuge mit höheren als den gesetzlichen Emissionen einfach den Verkaufspreis um die 95 Euro zzgl MwSt. pro Gramm CO2 erhöhen, das umgekehrte bei den niedriger liegenden Fahrzeugen. Das ergäbe eine bessere Preisspreizung zu Gunsten der weniger Umweltschädlichen und damit evtl. eine Reduzierung der tonnenschweren unnützen erektionsfördernden SUV.

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rosinenzuechterin 15.02.2019, 12:47
8. Umlegen auf die Verursacher

Ganz einfach: Die Milliardenstrafe für Daimler anteilig umlegen auf die Kfz-Steuer derjenigen Autos, die den CO2-Grenzwert reißen (aber nur auf die!) und das Ganze noch multiplizieren mit einem Hebesatz, der die jährliche Fahrleistung berücksichtigt. Dann hat sich das SUV-Problem ganz schnell erledigt.

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ThomasSuzuki 15.02.2019, 12:49
9. Keine Überraschung ...

Aufgrund der anhaltenden Verunsicherung beim Diesel werden mehr Benziner gekauft. Diese wiederum produzieren aber erheblich mehr CO2 als die Diesel. Ich gehe davon aus, dass das nicht nur ein Phänomen bei Daimler ist, sondern alle Fahrzeughersteller betrifft. Man wird dies auch beim totalen CO2-Ausstosses in Deutschland sehen. Seit 1990 ist dieser kontinuierlich gefallen. Ich bin sehr sicher, dass man ab 2019 einen Anstieg beobachten wird und erwarte mit Spannung die neuesten Zahlen des Umweltbundesamtes.

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