Forum: Auto
Mercedes-Studie Vision GLA: Alle Autos wachsen hoch!
Daimler

Das Geschäft mit kompakten SUV-Modellen brummt - und zwar vorbei an Mercedes. Das soll sich schleunigst ändern. Die schwäbischen Autobauer zeigen auf der kommenden Messe in Shanghai deswegen das Modell GLA, eine Art höher gelegte A-Klasse, die 2014 auf den Markt kommen wird.

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bembel71 18.04.2013, 11:50
30. Unterschicht fährt Auto, Oberschicht fährt Rad

Zitat von onkel_apollo
weil es gerade modern ist, in Bogenhausen mit dem alten Hollandrad zu fahren anstatt mit der Benzinschleuder, sollte man keinen Hype daraus machen. Das sind lächerliche Trends. So wie jeder der gehobenen Mittelschicht sich im Öko- und Bioladen umherdrückt.
Das ist wohl eher eine langfristige Entwicklung, kein Modetrend.

- Die Geringverdiener sind aus den luxus-sanierten Innenstädten vertrieben worden. Sie wohnen jetzt in den billigen Randgebieten und auf dem Land. Da gibt es keine Infrastruktur, da ist man auf das Auto angewiesen. Und in der Unterschicht ist ein Auto eben noch ein Statussymbol.

- die "Besserverdiener" leisten sich teure Wohnungen in der Innenstadt. Da ist ein Auto nur lästig, auf den meisten Strecken ist man mit dem Rad oder ÖPNV viel schneller. Waren lässt man sich direkt nach Hause liefern, zum Edelitaliener und zur Boutique geht man zu Fuß um die Ecke. Wenn man doch mal ein Auto braucht, nimmt man ein Taxi, einen Mietwagen oder ein Auto aus Car-Sharing Angebot. Man ist schließlich kein Öko-Fundi.

"Autofrei leben" war mal eine Parole von konsumkritischen Weltverbesserern in Latzhosen. Heute ist es ein Statussymbol der Besserverdiener. So ähnlich wie mit den Biolebensmitteln, der Vergleich von onkel_apollo ist ziemlich treffend.

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rddr 18.04.2013, 11:56
31.

Zitat von spon-facebook-10000215408
wirklich ernst gemeinte Frage. Welches Auto fahren Sie bzw.( da wir ja hier im second life sind) würden Sie denn gerne Fahren bembel 71 ? Ob da wohl Antwort kommt ?
Die Antwort bleibt er bislang schuldig, aber seine Beiträge werden sachlicher, wenn auch nicht richtiger...

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spon-facebook-10000215408 18.04.2013, 11:56
32. So what

Zitat von Herr Schaftszeiten
und der Gesetzgeber stützt den Mist. An die Frage SUV oder nicht kann man mit Sozialneid herangehen. Man kann sich aber auch ganz faktisch mit dem Thema auseinandersetzen. Ich versuche das mal und vergleiche zum Beispiel: BMW X1 und 3er Touring BMW X3 und 5er Touring Audi Q3 und A4 Avant Audi Q5 und A6 Avant Mercedes GLK und E-Klasse T und stelle dabei ein Muster fest: Bei gleicher Motorisierung liegen der verglichene SUV und der Kombi beim Preis und beim Verbrauch nach NEFZ dicht beieinander (beim Preis muss man Ausstattungsunterschiede berücksichtigen!). Es ist für den Kunden dann quasi eine Geschmacksfrage, wofür er sich entscheidet. Bei allen aufgezählten Fahrzeugen ist es aber so, dass nach Spritmonitor.de die SUVs einen bis 2,5 Liter pro 100 Kilomter mehr verbrauchen, weil schon bei Tempo 120 (was im NEFZ nur ein paar Sekunden anliegt) der größere Luftwiderstand der SUVs einen Riesenunterschied macht. Dabei sind die Fahrleistungen, das Raumangebot und der Komfort bei den größeren Kombis jeweils besser. Meine Konklusio: Der Kunde will das schicke Auto aus der Werbung, er mag die bessere Übersicht über den Verkehr (nicht über das Auto, das ist bei einem Kombi auch besser) und er bezahlt dafür im Vergleich zu viel Geld und er verbraucht zu viel Sprit.
Lange Ausführung. mag alles stimmen. und nu ? So what ? Der eine hat gerne ein Designerwohnzimmer der andere hälts mit Eiche rustikal, der andere steht auf IKEA. Also,was um alles in der Welt wollen Sie uns sagen ?????

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BorisBombastic 18.04.2013, 12:00
33.

für das Gestaltungskonzept..Beispiel: das wußte wohl der Designer bei seiner Hingabe das Innere auf vermeintliches SLS Niveau zu hieven am Ende seiner "Künste" nicht mehr so genau, wo er denn nun den völlig überdimensionierten "Tablettbildschirmrechner" anschrauben soll. Einfach furchtbar, beim Versuch wirklich Alles in, was geht in so ein Wagen reinzupacken. Diese Design-Kiste sieht völlig vermurkst aus

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Wunderläufer 18.04.2013, 12:03
34.

Zitat von bembel71
SUVs sind prollige Dreckschleudern für Leute mit Minderwertigkeitskomplexen - oder für Rentner, bei denen im Bett nicht mehr so viel läuft. Ein SUV ist einfach ein Symbol für Anti-Mobilität. Immer wieder lustig zu sehen, wie sie auf der vergeblichen Suche nach einem Parkplatz zum x-ten mal um den Block fahren oder in den engen Straßen der Innenstädte stecken bleiben und von jedem Radfahrer überholt werden.
Selten einen dermaßen inkompetenten Beitrag gelesen

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andy69 18.04.2013, 12:07
35. und Ihr...

Zitat von bembel71
SUVs sind prollige Dreckschleudern für Leute mit Minderwertigkeitskomplexen - oder für Rentner, bei denen im Bett nicht mehr so viel läuft. Ein SUV ist einfach ein Symbol für Anti-Mobilität. Immer wieder lustig zu sehen, wie sie auf der vergeblichen Suche nach einem Parkplatz zum x-ten mal um den Block fahren oder in den engen Straßen der Innenstädte stecken bleiben und von jedem Radfahrer überholt werden.
... Beitrag ist mal wieder einer aus der Kategorie "undifferenziert und tumb".
Erstens läuft garantiert auch bei vielen Nicht-SUV-Besitzern nicht mehr viel im Bett, und zweitens geht der Trend in die richtige Richtung: die Wagen werden kleiner. Also was wollen Sie?
Mir ist ein GLA jedenfalls lieber als ein Q7.

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laurent1307 18.04.2013, 12:07
36. Lächerlich!

Wenn man mal davon absieht das Deutschland eines der besten Straßennetze und eine sehr hohe SUV Dichte hat, ist es immer wieder bemerkenswert zu sehen wie überfordert die Fahrer/innen mit der Beherrschung ihres Offroaders sind.
Und ist die Strasse noch so eng, kommt - Angstschweiß auf der Stirn - keiner auf die Idee das man ein Stück über den Bordstein fahren könnte, aus lauter Angst die schönen Felgen zu beschädigen.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
Und was die Qualität der Schwaben anbelangt: Zwei neue E 220, BJ 2006 und 2010 - nie wieder Daimler, Ende des Versuches!!

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odo_waldo 18.04.2013, 12:09
37. Vollkommen richtig!

Zitat von Herr Schaftszeiten
und der Gesetzgeber stützt den Mist. An die Frage SUV oder nicht kann man mit Sozialneid herangehen. Man kann sich aber auch ganz faktisch mit dem Thema auseinandersetzen. Ich versuche das mal und vergleiche zum Beispiel: BMW X1 und 3er Touring BMW X3 und 5er Touring Audi Q3 und A4 Avant Audi Q5 und A6 Avant Mercedes GLK und E-Klasse T und stelle dabei ein Muster fest: Bei gleicher Motorisierung liegen der verglichene SUV und der Kombi beim Preis und beim Verbrauch nach NEFZ dicht beieinander (beim Preis muss man Ausstattungsunterschiede berücksichtigen!). Es ist für den Kunden dann quasi eine Geschmacksfrage, wofür er sich entscheidet. Bei allen aufgezählten Fahrzeugen ist es aber so, dass nach Spritmonitor.de die SUVs einen bis 2,5 Liter pro 100 Kilomter mehr verbrauchen, weil schon bei Tempo 120 (was im NEFZ nur ein paar Sekunden anliegt) der größere Luftwiderstand der SUVs einen Riesenunterschied macht. Dabei sind die Fahrleistungen, das Raumangebot und der Komfort bei den größeren Kombis jeweils besser. Meine Konklusio: Der Kunde will das schicke Auto aus der Werbung, er mag die bessere Übersicht über den Verkehr (nicht über das Auto, das ist bei einem Kombi auch besser) und er bezahlt dafür im Vergleich zu viel Geld und er verbraucht zu viel Sprit.
SUV-Fahrer hauen offensichtlich bei der leisesten Kritik oder Hinterfragen des Sinns an dieser Fahrzeuggattung kindisch mit der Neid-Keule drauf. Ihr Beitrag zeigt, dass die wenigsten Kritiker dieser 2t-Panzer neidgetrieben sind, denn bei Artikeln über die o.g. und gleichteuren Kombis gibt es kein Bashing hier im Forum.

SUV als Phänomen ist ein hypeartiger Reflex auf unsichere Zeiten und sich stetig veränderte Lebensumstände. Hinter den Werten Bequemlichkeit, Übersichtlichkeit, Spass und Sicherheit steht im Grunde die nackte Angst vor dem echten Leben da draußen. Das durchschaut manch einer eben.

Da das mit der sozialen Abgrenzung über das Auto doch nicht so funktioniert, man sich aber mit seiner Weltanschauung wieder sicher fühlen will, sind alle anderen da unten auf dem Asphalt eben moralinsaure Öko-Faschischten und kleingeistige Neider. So einfach ist das eben!

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glen13 18.04.2013, 12:10
38.

Zitat von sysop
Das Geschäft mit kompakten SUV-Modellen brummt - und zwar vorbei an Mercedes. Das soll sich schleunigst ändern. Die schwäbischen Autobauer zeigen auf der kommenden Messe in Shanghai deswegen das Modell GLA, eine Art höher gelegte A-Klasse, die 2014 auf den Markt kommen wird.
Ein gelungener Nissan mit Mercedes Stern.

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andy69 18.04.2013, 12:27
39. na dann...

Zitat von bembel71
Das ist wohl eher eine langfristige Entwicklung, kein Modetrend. - Die Geringverdiener sind aus den luxus-sanierten Innenstädten vertrieben worden. Sie wohnen jetzt in den billigen Randgebieten und auf dem Land. Da gibt es keine Infrastruktur, da ist man auf das Auto angewiesen. Und in der Unterschicht ist ein Auto eben noch ein Statussymbol. - die "Besserverdiener" leisten sich teure Wohnungen in der Innenstadt. Da ist ein Auto nur lästig, auf den meisten Strecken ist man mit dem Rad oder ÖPNV viel schneller. Waren lässt man sich direkt nach Hause liefern, zum Edelitaliener und zur Boutique geht man zu Fuß um die Ecke. Wenn man doch mal ein Auto braucht, nimmt man ein Taxi, einen Mietwagen oder ein Auto aus Car-Sharing Angebot. Man ist schließlich kein Öko-Fundi. "Autofrei leben" war mal eine Parole von konsumkritischen Weltverbesserern in Latzhosen. Heute ist es ein Statussymbol der Besserverdiener. So ähnlich wie mit den Biolebensmitteln, der Vergleich von onkel_apollo ist ziemlich treffend.
... sollen sich bestimmte Leute doch freuen, zur "Oberschicht" und zur "geistigen Elite" zu gehören, bloss weil sie kein Auto brauchen. Wer sowas nötig hat...

Auch eine Art von Minderwertigkeitskomplexbewältigung. Sich was drauf einzubilden, wofür man gar nix getan hat.
Wenn jemanden das Thema Auto nicht interessiert und er auch noch verkehrsgünstig wohnt, ist es keine Kunst, darauf zu verzichten.

Mein Cousin gehört auch zur Oberschicht, er verzichtet z.B. seit Jahren heroisch auf Flugreisen (sind ja auch alles "Idioten", die nach Neuseeland oder Kanada müssen und dabei die Luft verpesten, obwohl doch jeder weiß, wie es ums Klima steht). Wie clever er doch dagegen ist - er verzichtet darauf. Geradezu avantgardistisch...
Die Wahrheit ist: er hat tierisch Flugangst und würde schon deshalb niemals in einen Jet steigen.

Und ich gehöre auch zur denen, die weiter denken. Habe nämlich erkannt, wie belastend der Massentourismus in den Skigebieten für die Alpen ist.
Darum verzichte ich auf Wintersport, und zwar konsequent.
Die Wahrheit ist: ich bin mein Leben lang noch nie auf Skiern gestanden und der Verzicht darauf ist für mich ähnlich hart wie der Verzicht auf Lebertran...

Und jetzt freuen wir uns alle drei, zu den Schlauen zu gehören, und nicht zu dem dummel Pöbel da draussen, der es nötig hat, sein armeliges Leben mit Autos, Reisen oder Sport zu "bereichern"...

Wir sind besser, wir sind schlauer - und nur darum gehts doch, oder?

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