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Merkel zum Ende des Verbrennungsmotors: Den klaren Schnitt gescheut
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In einem Interview überraschte Angela Merkel mit der Aussage, sie halte ein Ende des Verbrennungsmotors für richtig. Nur wann das passieren soll, bleibt unklar. Damit hat sie Niemandem einen Gefallen getan.

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uwe.strebel 15.08.2017, 16:59
30. Diesel sind weitaus besser als Elektromotoren für unser Klima!

Was bitte soll denn den "Verbrenner" ersetzen??? Vermutlich fällt der Verfasserin dieses Artikels auf eine solche scheinbar "einfache" Frage als Antwort sofort der Elektromotor ein. Das dachte sich auch der frühere (Grüne) Umweltminister von NRW - und ließ einen Tesla Model S für der Umweltministerium anschaffen - man möchte ja zeigen wie umweltbewußt man sich verhält und auch an die lieben Mitmenschen denken. Verhalten hat er sich mit diesem Kauf als - entschuldigen sie den deutlichen Ausdruck - "Umweltschwein!" Hier einige Daten zu dem Wagen: Reichweite: 480 km elektrisch (im Alltag waren es dann weniger als 300 km) Beschleunigung 0-100 km/h: 5,8 Sekunden
Motorleistung: 235 kW Batterie: 75 kWh Lithium-lonen, 225 km/h schnell. Bei der Produktion jeder Kilowattstunde des AKKUs werden ca. 200 Kg CO 2 in die Atmosphäre geblasen - das sind 15 Tonnen CO 2 oder 15.000KG CO 2 die nur für die Herstellung des Akkus in die Luft geblasen werden! (Siehe Studie des schwedischen Umweltministeriums - zur Produktion der Lithium-Ionen-Akkus!!) Außerdem sind die Akkus hochgiftig! Und die Haltbarkeit ist auf ungefähr 8 Jahre beschränkt. Nehmen wir zum Vergleich einen VW Passat Diesel - der bläst ca 110 Gramm CO 2 pro KM in die Luft bei 140.000 km etwa 15400 km (110gr * 140.000km = 15.400.000 Gramm oder 15400kg oder 15,4 Tonnen CO2) also genau so viel wie ich NUR für die Herstellung des Tesla Akkus benötige. Nach 8 Jahren Fahrt mit dem Tesla oder nach etwas mehr als 100.000 km benötige ich aber einen neuen Akku also wieder 15 Tonnen CO 2 in die Atmosphäre. Hinzu kommt die CO 2 Produktion bei der Stromerzeugung - hier kommte es auf den Energiemix an - in China und Indien den Hauptländern der menschlichen CO 2 Produktion ist dieser ein Desaster!! Kurzum je mehr Elektroautos fahren desto mehr CO 2 wird in die Luft geblasen, Elektroautus BESCHLEUNIGEN DEN KLIMAWANDEL. Das sieht vielleicht anders aus wenn ich kleine Elektorautos nehme - die Höchstgeschwindigkeit bei ca. 60 km deckle und eine Akku von max 20 kmh einbaue. (das sind dann immer noch 4 Tonnen CO 2 für die Akkuproduktion!!) Wer etwas gegen den Klimawandel tun möchte - der muss DIESEL kaufen und DIESEL fahren, da diese eine weitaus günstigere CO 2 Bilanz haben als jedes Elektroauto

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DJToastbrot 15.08.2017, 17:00
31. Das Ende des Verbrennungsmotors ...

... ist dann gleichzeitig auch für viele das Ende der individuellen Mobilität. Ich persönlich bin Familienvater und brauche viel Platz im Auto wenn ich mit meinem Kleinkind unterwegs bin. Die einzigen "Elektro-Fahrzeuge" mit einer Kombikarosserie sind meines Wissens der VW Passat GTE, Mercedes C350e und der Volvo V60, die allesamt gebraucht (!) bei Preisen um 40 - 55.000€ liegen! Welche junge Familie soll das aufbringen? Solange brauchbare Elektrofahrzeuge sechsstellige Eurobeträge verschlingen, sind sie ein Spielzeug für extrem gut verdienende Menschen, aber keineswegs für die Allgemeinheit bestimmt. An diesem Umstand wird sich im Übrigen auch in 13 oder 23 Jahren nichts wesentliches verändert haben. Es bringt also nichts, mir dann einen Ford Focus Electric oder einen Renault Zoe anzubieten, in den ich nicht mal Babyschale und Kinderwagen gleichzeitig einladen, geschweige denn Gepäck für einen Wochenendausflug unterbringen kann. Ich werde also noch lange Zeit bei meinem immerhin Benzinbetriebenen alten Audi A6 Gebrauchtwagen bleiben, bzw. in Zukunft auch weiterhin vergleichbare Fahrzeuge und Motorisierungen kaufen, wenn sich am ach so tollen Elektrofahrzeughorizont nichts wesentliches verändert. Ich erinnere an dieser Stelle auch mal an die Aussage von VW Konzernchef Müller, der ernsthaft behauptete: "Am Angebot mangelt es nicht, sondern an der Nachfrage". Das ich nicht lache ...
Passender Artikel hierzu: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-konzernchef-matthias-mueller-wirft-deutschen-bei-e-mobilitaet-inkonsequenz-vor-a-1122138.html

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Tom20170804 15.08.2017, 17:02
32. ÖNV in Ballungszentren stärken

Wenn es um Luftreinheit geht, sollte man das Problem zuerst dort angehen wo es passiert: ÖNV ausbauen, sodass es egal ist, ob man dort per PKW oder ÖNV fährt.

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fluxus08 15.08.2017, 17:03
33. Frau Hucko,

wissen Sie überhaupt worüber Sie schreiben, oder schreiben Sie gerne alles unkommentiert und ungeprüft nieder, was Ihnen bestimmte Organisationen mitteilen, ohne nachzuprüfen und nachzudenken?
Also 10.000 Menschen p.a. sterben in Deutschland vorzeitig an Stickoxiden - was sind das für Zahlen, können Sie ausschließen, dass diese Menschen Raucher sind oder aufgrund ganz anderer Krankehieten verstarben? Nein, das können Sie nämlich nicht, da diese Zahlen nur auf theoretischen Annahmen basieren und kein Toter mit einer NOx-Vergiftung dokumentiert ist.
Hört sich der Otto Normalverbraucher das an müsste er annehmen, dass die NOx-Belastung in den letzten Jahren wahnsinnig gestiegen ist - dem ist aber nicht so, weil sie in den letzten 30 Jahren um 2/3 abnahm. Recherchieren Sie doch mal sauber und schreiben Sie darüber. Auf welchen Annahmen basiert jetzt also Ihr Bericht, "alternative Fakten"?
Und last but not least, wenn Ihnen die Umwelt so am Herzen liegt, dann schreiben Sie doch bitte auch etwas über die externen Auspuffanlagen eines E-Autos, die sich Kraftwerke nennen. Oder thematisieren Sie giftige Akkus - oder glauben Sie, Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium fliegen Ihnen automatisch zu, wenn Sie einen Autoakku bauen, wobei Sie Kohlendioxid-Äquivalente von rd. 18 Tonnen pro Batterie bei der Herstellung generieren?
Und was ist mit der Umweltzerstörung beim Abbau dieser Stoffe und der dazugehörigen Kinderarbeit?
Schön, Frau Hucko, wenn man mit dem Zeitgeist schwimmt und vor lauter Selbstgerechtigkeit den Wald nicht mehr vor Bäumen sieht.

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smartyflecmy 15.08.2017, 17:06
34. Naturwissenschaft vor Politik

Frau Merkel wäre schlecht beraten sich für eine Quote bis Zeitpunkt x festzulegen. Quoten gabs schon. Ob Anzahl e-kfz oder Flottenbezogener NOx Ausstoss. Solange DIE techn. Inovation nicht vorhanden, kann die Politik strampeln soviel sie will. Eine Vorgabe provoziert doch geradewegs Vorfälle wie die Betrugs-SW im Dieselskandal. Also alles mal wieder zurück auf den Boden der Realität bitte. Die e-Autos werden schon noch kommen...
Übrigens: Bei der Diskussion von umweltverträglichen e-Autos bitte die Gesamtemissionsbilanz berücksichtigen. Unter Einbezug der Kraftwerke der Energielieferanten...*tztzzz*. Die ganze Diskussion eas bis wann ist viel zu kurz gegriffen.

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gunpot 15.08.2017, 17:07
35. Was kann denn Merkel hier anderes sagen

Sie hat wohl eher als promovierte Physikerin gesprochen. Natürlich geht es mit dem Verbrennungsmotor eines Tages zu Ende. Diejenigen, die dafür Auslaufdaten setzen, handeln unverantwortlich. Beim Elektorantrieb haben wir immer noch nicht das perpetuum mobile gefunden, das uns leichtere Batterien mit höheren Aktionsradii garantiert. Da kann man wie Schulze ruhig fristen setzen. Auf der anderen Seite wissen wir, dass wir irgendwann von der bisherigen Verbrennung im Motor loskommen müssen. Schulze soll sich ja warm anziehen, wenn es zur fachlichen Diskussion mit Merkel in dieser Frage vor größerem Publikum kommt.

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martin100 15.08.2017, 17:10
36. Nur Druck hilft

Die Politik muss Dehn Druck auf die Auto Industrie erhöhen, sonst fahren wir in 50 Jahren noch mit einem sogenanntem "sauberen Diesel". Das Wort an sich ist eigentlich eine irreführende Werbung und sollte verboten werden.
Aus der neuen Regierung muss unbedingt die FDP draußen bleiben, sonst ändert sich gar nichts.

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spon-facebook-10000326115 15.08.2017, 17:12
37. Doch ,sie hat den Grünen einen Gefallen getan

Denn sie sind die einzigen die ein Konzept im Programm zur Bundestagswahl haben zum Thema Mobilität von morgen! Also doch nicht sooo ideologisch wie die Konservativen das immer behaupten! Deshalb der geeignete Koalitionspartner der eine Deadline einfordert und mit dem das dann auch umsetzbar wäre

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ingohe 15.08.2017, 17:12
38. Quatsch mit Soße

Die Bundesregierung soll zu vielen Themen Stellung nehmen. Sie kann bestimmte Antriebstechnologien politisch fördern oder sanktionieren. Die heute noch in so vielen Bereichen unverzichtbaren Verbrennungsmotoren ohne eine in der Ökobilanz schlüssige Alternative zu verbieten ist weder klug noch nötig. Es wäre so unsinnig wie ein Verbot von VHS Kassetten im Jahr 1985. Was gut und effizient ist, macht seinen Weg. Eine Regierung mit Plan ist gut, aber bitte keine Planwirtschaft.
Und Leute bitte: Wer ein bisschen in der Welt herumreist weiß, dass die Luftqualität in Deutschland, auch und gerade in Städten, Benchmark ist.

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jumbing 15.08.2017, 17:13
39.

Das Titelbild versinnbildlicht perfekt die derzeitige Situation : Oben die gönnerhaft blickenden Bosse der Autoindustrie und unten eine nichtssagend lächelnde Merkel. In wenigen Jahren wird sich auf brutale Weise zeigen, daß diese Kanzlerin durch ihr Nichtstun diesem Land enormen Schaden zugefügt hat. Aber auch eine Volkspartei wie die SPD muß sich fragen lassen, warum sie unfähig ist, klare Alternativen anzubieten, die auch entgegen der verbreiteten CDU-freundlichen medialen Berichterstattung beim Wähler ankommen.

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