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Mietwagen zweckentfremdet: Daimler ramponiert Tesla bei heimlichen Tests
REUTERS

Dass sich Autofirmen Fahrzeuge anderer Hersteller zu Testzwecken besorgen, ist verbreitet. Daimler allerdings hat ein Tesla-Exemplar nach SPIEGEL-Informationen in desolatem Zustand zurückgegeben.

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Flari 03.12.2017, 22:14
440.

Zitat von MtSchiara
Daimler muß das Fahrzeug ja nicht selbst kaufen, sondern kann es über Dritte kaufen lassen. Und das Fahrzeug muß auch nicht neu sein (wie wir ja hier sehen), sondern kann auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt gekauft werden. Wenn der Vertrag mit dem Vermieter Tests oder Zerlegen ausschließt, und Daimler macht dies trotzdem und weist bei Rückgabe nicht proaktiv selbst darauf hin, dann bekommt der Besitzer des Fahrzeuges seinen Schaden ja nur in dem Maße erstattet, wie er ihn selbst bemerkt und nachweisen kann. Es handelt sich dann im strengen Sinne um Betrug. Darüber hinaus ist der Schadenersatz im KFZ-Bereich, der gemäß Versicherungsformel ermittelt wird, häufig für den Geschädigten nicht kostendeckend. Ein Grund für die häufig nicht kostendeckenden Schadenersatzzahlungen von Versicherungen ist die Annahme, daß die Schäden nicht durch Mutwilligkeit entstanden sind. Daß überhaupt Gutachter von SIXT zur Schadensbeurteilung herangezogen werden mußten, zeigt, daß Daimler kein Schuldbewußtsein hat und keine Reue zeigt. Die einzig anständige Lösung wäre in diesem Falle gewesen, den beschädigten Wagen kurzerhand dem Vermieter abzukaufen.
Sie schwadronieren mehrfach alleine in diesem Strang über die angebliche "Versicherungsformel".
Könnten Sie diese benennen/beschreiben, damit man Ihnen Ihren Unsinn widerlegen kann?

Wenn Sixt ein Fahrzeug vermietet, was hat der Kunde von Sixt mit der Fahrzeugherkunft zu tun?
Kann es sein, dass Sie selbst elementarste Grundsätze nicht verstehen und daher falsche Schlüsse und Anschuldigungen verbreiten?
Also etwas machen, das einen offiziellen Strafratsbestand in DE darstellt!

Aktuell sind Sie also strafrechtlich bedeutend höher zu verurteilen, als Sie es sich mit Daimler wünschen.

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issernichsüss 03.12.2017, 22:18
441. Lieber Mit-Forist,

Zitat von Yves Martin
Ich habe lange genug in Stuttgart gelebt, um mich nicht nur an die (tatsächlich ungünstige) Lage im Kessel zu erinnern, die bei manchen Wetterlagen tatsächlich den Luftaustausch erschwert, sondern auch an die vielen "kloine Öfele", die vor allem in unzähligen Altbauwohnungen sparsamer Schwaben bis heute eine Mischung aus Co-Heizung und Mini-Müllverbrennungsanlage darstellen. In manchen Strassen, vor allem im Innenstadtbereich, kann man das auch überdeutlich riechen. Aber vermutlich ist das "guter Feinstaub" und damit "öko". Wenn der Postbote mit dem E-Mobil vorbeikommt, ist das trotzdem nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, ein bisschen Symbolpolitik eben. Und was die Feinstaub-Problematik an der Messstelle "Neckartor"angeht, sollten Sie mal schwäbische Hausfrauen fragen, was man gegen Staub am besten tut. Die Antwort wird sein "Feucht aufwischen!" Würde die Stuttgarter Stadtreinigung nicht zu Tode gespart, sondern dort (und anderswo) regelmässig ein Strassenreinigungsfahrzeug mit Wassertank vorbeigeschickt, das den Dreck erst anfeuchtet und dann einsammelt, würde dort viel weniger Staub unterschiedlichster Herkunft herumliegen, der immer wieder aufgewirbelt werden kann und für falsche "Messwerte" sorgt.
ich habe über den Tag verteilt einige Ihrer sehr interessanten Beiträge verfolgt.

Aber mit Verlaub: Wenn Sie Yes Matin heissen, dann heisse ich doch wohl: Yves Montand! ;-)

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ardbeg17 03.12.2017, 22:35
442. @giostamm

sollen wir hier demnächst ausdiskutieren, womit in den von Ihnen glorifizierten Ländern Geld verdient wird und wie sich die moralischen Grundsätze verglichen mit Deutschland darstellen? Nur, um alles mal auch für sie in die richtigen Relationen zu rücken. Sie scheinen z.B. manches über die Schweizer Wirtschaft nicht zu wissen...

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karlheinzhepperle 03.12.2017, 22:37
443. Ach Flari,

Sie versuchen hier Nebelkerzen zu zünden. Ob es sich um ein Kleinunternehmen handelt oder nicht ist völlig unbedeutend. Genauso wie die Tatsache dass es auch schonende Tests gibt. Da beim Fahrzeug Schäden entstanden sind brauchen wir darüber nicht weiter diskutieren. Wenn Sie sich eine bessere Vorstellung machen wollen, dann lesen Sie doch die Kommentare etwas gründlicher durch. Es wurde bereits beschrieben in welcher Form Schäden entstanden sind. Natürlich rechnet der Autoverleiher mit Verschleiß, allerdings erhöht sich Verschleiß exponentiell bei unsachgemäßem Gebrauch, was man Ihnen als Experte eigentlich nicht erklären müsste. Dieser Gebrauch war offensichtlich mit dem Vermieter nicht vereinbart und dementsprechend ergeben sich berechtigte Klagen. Das Mercedes das Auto auch noch in alle Einzelteile zerlegt und wieder zusammensetzt ist nochmal eine eigene Nummer. Wenn Mercedes noch nicht mal in der Lage ist den verursachten Schaden zu begleicht, dann braucht sich auch keiner beklagen wenn das Ganze an die Öffentlichkeit gelangt, mit entsprechendem Imageschaden für Mercedes.

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Sixpack, Joe 03.12.2017, 22:41
444.

Zitat von Flari
Sorry, aber Sie scheinen es zu sein, der wenig kapiert. Daimler hat einen Tesla von einem riesigen Autoverleiher gemietet, den SIE als Kleinunternehmer bezeichnen. Sixt selber bezeichnet sich selber als "führend" in der Branche. Woher Sixt seine Fahrzeuge bezieht, hat Daimler oder andere Sixt-Kunden nicht zu interessieren. Das Befahren von Teststecken dient dazu, reproduzierende und vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Das Befahren einer Teststrecke KANN materialschonender sein, als das Befahren einer deutschen Landstrasse oder Autobahn. Muss es aber nicht :-) Wenn sich jemand HEUTE (oder gestern) einen Tesla oder anderes E-Mobil über einen Autoverleiher mietet, HAT der Verleiher mit einem erhöhten Verschleiss zu rechnen! Bisher sind mir die Infos über angeblich verursachte Schäden etwas zu flach. Wenn jemand ein Auto mietet/nutzt, muss Sixt damit rechnen, dass sich ua.a. die Reifen und Bremsen verschleissen, bei einem E-Mobil verstärkt. Wo also ist das Problem? Dass der Tesla auf unebenen Strecken Schrauben verloren haben soll? :-) Dass Teslas in Einzelteilen nach Europa kommen, um den PKW-Einfuhrzoll von 10% zu umgehen/sparen und von ggf. unbegabten Laien zu einem "Fahrzeug/Kfz/PKW" zusammengeschraubt werden? WAS hat Daimler nachweislich zerstört? Den Ruf von Tesla?
Tesla hat eine Assemblagefabrik in den Niederlanden, da arbeiten bestimmt viele unbegabte Laien. Vielleicht werden die Tesla´s dort von unbegabten KUKA-Robotern (die sprechen ja heutzutage chinesisch) oder unbegabten Grohmann-Ingenieuren (die sprechen ja heutzutage Amerikanisch) zusammengebastelt. Ich denke Mercedes hat ein Freitagabend-Model-X aus Tilburg bekommen, die den Fahrt nach Sindelfingen einfach nicht überlebt hat. Wenn ich Mercedes wäre würde ich TESLA und SIXT verklagen, wegen zerstörung meines guten Rufs als Taxihersteller

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ballex 04.12.2017, 00:36
445. Komisch...

Zitat von DerBlicker
Tesla baut keine qualitativ hochwertigen Autos. Das erkennt man allerdings schon, wenn man sich mal in einen Tesla setzt. Dann sieht man nur Plastik, sitzt auf besseren Camping Stühlen und die Spaltmasse sind auf Dacia Niveau.
...wenn ich mich in einen Tesla setze, sehe ich Leder, Alcantara, Mercedes-Lenkstockhebel aus Plastik ;-) und Recaro-Sportsitze aus Deutschland, vielleicht stellen die auch Camping-Stühle her, kann sein. Spaltmaße innen sehe, wenn ich IM Fahrzeug sitze, gar keine. Da scheinen Sie also wohl in einem China-Plagiat gesessen zu haben oder...wollen hier nur Stimmung abseits des Themas erzeugen.

Es ist schon bezeichnend, wie viele Kommentatoren hier ihren "Whataboutism" gegenüber Tesla oder der E-Mobilität ganz allgemein ausleben wollen, nur um nicht zugeben zu müssen, dass sich Daimler (und wohl auch Sixt) absolut dämlich und vermutlich auch zivilrechtlich angreifbar verhalten haben. Ich hoffe so eine Arroganz fällt ihnen noch gehörig auf die Füße. Eine gewisse Panik scheint man ja anhand des Anmietevorgangs (es ist eben nicht normal, Mietwagen halb zerstört zurückzubringen) schon bemerken zu können.

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wolly21 04.12.2017, 10:00
446. Nichts passiert?

[QUOTE=marcaurel1957;60740870]Erstens lag keine Zueignungsabsicht vor, zweitens wurde kein Gewahrsam gebrochen....Diebstahl ist also vom Tisch.
Zum Betrug fehlt der Vermögensschaden......
Das sehen viele aber ganz anders:
https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article171225101/Fatale-Tesla-Spritztour.html

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mikko11 04.12.2017, 10:48
447.

Zitat von redrat69
Für Bela Barenyi muss ich mich entschuldigen. Bei meinen Nachforschungen zur Erfindung (Sicherheits-)Fahrgastzelle bin ich nur auf die Person Bela Barenyi als Erfinder gestoßen (das war aber korrekt!), ohne dass dabei ein Zusammenhang mit Daimler .....
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand, dem Bela Barenyi kein Begriff ist, beim googeln nicht über die Verbindung zu Mercedes stolpert. Somit ging ich von falschen Voraussetzungen aus und wählte einen eher unpassenden Ton.

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Kurt-C. Hose 04.12.2017, 11:07
448. Schlimm?

Versteh die Aufregung nicht. Die jeweils anderen Autos zu testen, gehört bei allen Herstellern dazu. Reengeneering eingeschlossen.
Auch Elon Musk hat ja wohl bei seinen Autos nicht besonders viel neu erfunden. Wesentliche Patente hat Tesla jedenfalls nicht.
Das Einzige, was man amüsant finden kann ist, dass die schwaben offenbar zu geizig waren, sich einen Tesla zu kaufen, sondern lieber einen gemietet haben. Aber das ist doch schon fast wieder liebenswert...

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zensurgegner2017 04.12.2017, 11:14
449.

Zitat von ballex
Es ist schon bezeichnend, wie viele Kommentatoren hier ihren "Whataboutism" gegenüber Tesla oder der E-Mobilität ganz allgemein ausleben wollen, nur um nicht zugeben zu müssen, dass sich Daimler (und wohl auch Sixt) absolut dämlich und vermutlich auch .....
Ulkig ist vor allem die Vermutung, Daimler könne sich ZIVILrechtlich angreifbar verhalten haben.
Das sagt eigentlich schon alles

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